Montag, 05. Dezember 2016


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Erzwungener Layday bei der J/80 WM in Kiel - Wind bis 50 Knoten

(lifePR) (Kiel, ) Nachdem Wettfahrtleiter Fabian Bach bereits gestern am Bergfest der J/80 WM am späten Mittag alle weiteren Regatten absagen musste, traf es die Segler heute Morgen bereits um 9:00 Uhr. Für Donnerstag wurden alle Wettfahrten abgesagt, da Böen bis 50 Knoten Wind, das sind 10 Windstärken, über Schilksee fegten.

Die mehr als 200 Segler aus acht Nationen bekamen somit, wenn auch unfreiwillig, die Gelegenheit, sich Kiel Sailing.City auch an Land ausgiebig anzusehen.

„Wir stehen laufend mit unserem Meteorlogen Meeno Schrader von WetterWelt in Verbindung, um genaue Vorhersagen für die Windentwicklung vorab zu bekommen. So konnten wir nach einem Telefonat am späten Mittwoch Nachmittag bereits Vorkehrungen treffen, falls die Wettfahrten am Donnerstag ausfallen“, zeigte sich Thore Hansen, Geschäftsführer von Point of Sailing, einer 100%igen Tochter des Kieler Yacht-Clubs, nicht überrascht von der Wetterentwicklung am Donnerstag. „Wir sind im Segelsport maßgeblich vom Wind abhängig, wenn wir davon zu wenig oder zu viel abbekommen, müssen die Wettkämpfe auf der Regattabahn aus Fairness- oder Sicherheitsgründen leider verschoben werden oder für einen Tag ganz ausfallen“.

Um 19:00 Uhr wurden in der Sailors Lounge die Tagessieger der besten drei Crews vom Mittwoch mit Rücksäcken, Beanis und Caps von Helly Hansen geehrte. Im Anschluss verwöhnte die Deutsche J/80 Klassenvereinigung die Segler mit einem Dinner.

Andreas Rose, 2. Vorsitzender der Internationalen J/80 Klassenvereinigung und Vorsitzender der Deutschen Klassenvereinigung zog am Donnerstag ein Zwischenfazit: „Ich bin selbst als Teilnehmer mitgesegelt und wir hatten am Montag Probleme mit dem Starkwind auf der Regattabahn. Hier muss jeder zu jeder Zeit das Richtige tun – und zwar schnell! Mit der Qualität des Feldes bin ich sehr zufrieden, auch wenn wir nicht an die Felder zu Weltmeisterschaften in Frankreich mit teilweise über 100 Yachten heranreichen. Wir freuen uns auf die hoffentlich noch drei bevorstehenden Rennen am Freitag und auf die Siegerehrung um 16:15 Uhr in der Sailors Lounge (Vaasahalle, Hafenvorfeld Kiel-Schilksee) zu der wir ausdrücklich auch Besucher Herzlich Willkommen heißen möchten“.

Den Layday konnten auch die Mitarbeiter vom Segelmacher Faber+Münker gut gebrauchen. Sie legten in den vergangenen Tagen mehrere Nachtschichten ein: „Als ich in der Firma verkündet habe, dass einen Tag nicht gesegelt wird, haben alle gejubelt. Nach den Windrennen am Montag und Mittwoch hatten wir bis in den Morgen des nächsten Tages alle Hände voll zu tun, um alle Segel bis zum Start am nächsten Morgen wieder zu reparieren“, sagte Ulrich Münker, Geschäftsführer der Segelmacherei aus Kiel. „Jetzt kann unsere Crew zumindest eine Nacht richtig ausschlafen und sich ein wenig von den Nachtschichten erholen. Insgesamt haben wir 24 Segel repariert, davon 12 Gennaker“, fügte Münker hinzu.

Morgen entscheidet sich, wer neuer Weltmeister der J/80 Klasse ist. Hier kämpfen derzeit noch drei Teams um den Titel: Die Spanische „Bribon Movistar“, die derzeit auf Platz 1 liegt, die Spanische „Princesa Yaiza“, die mit lediglich einem Punkt den 2. Platz belegt und die „Co-Pilotes“ aus Frankreich auf dem derzeitigen Gesamtrang drei.

Die J/80 Worlds werden unterstützt von den Sponsoren Helly Hansen, Faber+Münker, RWE, dem Friesischen Brauhaus zu Jever, Pantaenius Yachtversicherungen, der Segler-Zeitung, WetterWelt, dem Offenen Kanal Kiel und der Landeshauptstadt Kiel.


Informationshungrige bekommen aktuelle News über die Eventhomepage www.j80worlds2015.com oder auf dem Facebook Kanal J/80 Worlds 2015.

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