Sonntag, 04. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 153061

Heinz-Maier-Leibnitz-Preis 2010

Würzburger Psychologe preisgekrönt

(lifePR) (Würzburg, ) Dr. Wilhelm Hofmann (33) vom Institut für Psychologie der Universität Würzburg ist einer von sechs jungen Wissenschaftlern, die den Heinz-Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erhalten. Das gab die DFG heute bekannt. Die renommierte Auszeichnung ist mit 16.000 Euro dotiert.

Der Würzburger Preisträger sei "einer der begabtesten und kreativsten Nachwuchswissenschaftler in der Psychologie in Deutschland", schreibt die DFG in einer Pressemitteilung: "Seine herausragenden empirischen Untersuchungen und Überblicksarbeiten haben den von ihm erforschten Bereichen wesentliche Impulse gegeben."

Forschungsfeld des Preisträgers

Wilhelm Hofmann erforscht den Zusammenhang zwischen Einstellungen und Persönlichkeitseigenschaften. Zudem befasst er sich mit impulsiven und reflexiven Einflüssen auf selbstregulierendes Verhalten.

Was das heißt? Es geht um Versuchungssituationen, in denen Menschen sich entscheiden müssen. Etwa dann, wenn sie an einem Buffet zwischen einer Schokoladencreme und einem Apfel wählen können: Vernünftiger wäre der gesunde Apfel, verlockender die kalorienreiche Creme. Hofmann ergründet die psychologischen Prozesse, die bei solchen Konflikten im Menschen ablaufen und sein Verhalten steuern.

Wilhelm Hofmann ist am Lehrstuhl von Professor Fritz Strack bereits der zweite junge Wissenschaftler, der den Heinz-Maier-Leibnitz-Preis erhält: Im Jahr 2001 bekam Thomas Mussweiler die Auszeichnung. Mussweiler erhielt 2006 dann auch den renommierten Leibniz-Preis der DFG; er ist mittlerweile Professor an der Universität zu Köln.

Leibnitz-Preisträger 2010

Zusammen mit Wilhelm Hofmann werden ausgezeichnet: Daniel Balzani (Baumechanik, Universität Hannover), Hannah Markwig (Mathematik, Universität Göttingen), Ansgar Reiners (Astrophysik, Universität Göttingen), Sebastian Schmidt-Hofner (Alte Geschichte, Universität Heidelberg) und Christina Thiele (Chemie, Technische Universität Darmstadt).

Für den Heinz Maier-Leibnitz-Preis lagen laut DFG insgesamt 104 Vorschläge aus allen Bereichen der Wissenschaft vor. Nach einer Vorauswahl kamen 50 Vorschläge in die engere Wahl, sechs davon setzten sich am Ende durch. Verliehen werden die Auszeichnungen am 20. Mai in Bonn.

Über den Heinz-Maier-Leibnitz-Preis

Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis gilt als wichtigste Auszeichnung für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland. Er geht seit 1977 in jedem Jahr an sechs junge Forscher. Benannt ist der Preis nach dem früheren DFG-Präsidenten und Atomphysiker Heinz Maier-Leibnitz.

Beim Auswahlprozess spielen die herausragende Qualifikation der Kandidaten und deren eigenständiges wissenschaftliches Profil eine Rolle. Das Preisgeld wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zur Verfügung gestellt. Es soll die Preisträger bei ihrer weiteren wissenschaftlichen Arbeit unterstützen.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Freudensprünge bei ICECOOL

, Freizeit & Hobby, AMIGO Spiel + Freizeit GmbH

Für ICECOOL läuft es dieser Tage reibungslos: Innerhalb weniger Monate hat das Pinguin-Schnipp-Spiel gleich sechs Ehrungen erhalten. Dass das...

Angebote für Krimifans, Kunst- und Musikliebhaber

, Freizeit & Hobby, Hochschule Bremen

Studierende des Internationalen Studiengangs Angewandte Freizeitwissenschaft der Hochschule Bremen bieten unter der Leitung von Prof. Dr. Renate...

FORT FUN Abenteuerland bietet ab sofort persönlichere Geschenk-Gutscheine an

, Freizeit & Hobby, FIRMEDIA® - Webservices

Personalisierbare Geschenke zu Geburtstagen oder Weihnachten sind ein Zeichen von Wertschätzung und verleihen Geschenken eine besondere Note....

Disclaimer