Montag, 23. Januar 2017


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DFG fördert Abschluss der 36-bändigen Kritischen Friedrich-Schlegel-Ausgabe am Deutschen Institut

KFSA wird ab 2020 erstmals sämtliche Primärtexte in zuverlässiger Form zusammenhängend präsentieren

(lifePR) (Mainz, ) Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Editionsarbeiten zum Abschluss der Kritischen Friedrich-Schlegel-Ausgabe (KFSA) für weitere drei Jahre. Die Arbeiten werden am Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Breuer durchgeführt. Gegenüber der ersten, ebenfalls dreijährigen Förderperiode musste das Fördervolumen deutlich gesteigert werden, um die Fertigstellung der historisch-kritischen Gesamtausgabe Friedrich Schlegels, Zentralfigur der Deutschen Romantik und Impulsgeber avancierter Literaturtheorie und Literaturkritik, zu ermöglichen. Ab April 2017 werden zwei Vollzeiteditoren in Mainz ihre Arbeit aufnehmen – bis 2020 werden sämtliche Textbände der KFSA fertiggestellt.

In Kooperation mit dem Trier Center for Digital Humanities wird mit Beginn der zweiten Förderperiode eine digitale Infrastruktur eingerichtet, die die Nachhaltigkeit der Editions- und Forschungsergebnisse sicherstellt und Perspektiven für Anschlussprojekte wie etwa Revisionsvorhaben und Online-Veröffentlichungen schafft. Der Abschluss der Kritischen Friedrich-Schlegel-Ausgabe liefert unverzichtbare Grundlagenarbeit für sprach-, literatur-, kultur-, philosophie- und medienhistorische Anschlussforschungen. Sämtliche Primärtexte, die bislang entweder vollkommen unbekannt oder nur sehr erschwert an entlegenen Orten verstreut zugänglich waren, werden erstmals in zuverlässiger Form zusammenhängend präsentiert, textgeschichtlich dokumentiert und – soweit möglich – durch Kommentare im Kontext ihrer historischen Problemlagen wissenschaftlich erschlossen.

Die Ergebnisse der zurückliegenden ersten Projektphase werden aktuell für den Druck vorbereitet: die Bände 26.1, 26.2 und 27 der Kritischen Friedrich-Schlegel-Ausgabe sollen 2017/2018 erscheinen. Mit ihnen wird die Korrespondenz sowohl Friedrich Schlegels als auch seiner Frau Dorothea zwischen 1802 und 1810 lückenlos aufgearbeitet vorliegen – ein einzigartiger Einblick in die Phase der Hochromantik.

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