Donnerstag, 08. Dezember 2016


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"American Dream" - mit Gershwin, Bernstein und Dvořák

Semesterabschlusskonzert des Collegium musicum am 19. Juli 2015 in der Rheingoldhalle Mainz

(lifePR) (Mainz, ) Im Sommersemester 2015 haben sich die Ensembles des Collegium musicum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz einmal nicht mit klassischem europäischen Repertoire beschäftigt, sondern sich dem lebenspulsierenden Thema Amerika gewidmet. Entsprechend lädt auch das Abschlusskonzert unter dem Titel "American Dream" das Publikum am kommenden Sonntag in der Rheingoldhalle Mainz zu einer Erlebnisreise über den Atlantik ein. Auf dem Programm stehen George Gershwins "Rhapsody in Blue" und seine "Cuban Overture" ebenso wie Leonard Bernsteins "Chichester Psalms" neben Antonin Dvořáks "Te Deum" op. 103. Das Semesterabschlusskonzert "American Dream" mit dem Chor und Orchester der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und unter der Schirmherrschaft von Universitätspräsident Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch am Sonntag, 19. Juli 2015, in der Rheingoldhalle Mainz, Rheinstr. 66, 55116 Mainz, beginnt um 18:00 Uhr. Die Abendkasse für den Kartenverkauf öffnet um 17:00 Uhr.

Bei allen "außer-amerikanischen" Wurzeln hat sich in der Schmelztiegel-Kultur der Vereinigten Staaten mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts eine eigenständige Musiksprache mit unverkennbarer Charakteristik entwickelt. Der Soundtrack der USA war seitdem für viele vor allem die "Rhapsody in Blue", George Gershwins epochales Meisterwerk von 1924, das Jazz-Elemente mit konzertanter Sinfonik verbindet. Gerswhins Blick in die Karibik und seine Auseinandersetzung mit der Musik Kubas spiegelt sich in seiner rhythmisch akzentuierten, lebenssprühenden "Cuban Overture" von 1932.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Musik der USA wurde durch einen anderen großen Namen geprägt: Leonard Bernstein. Seine "Chichester Psalms" entstanden 1965 zwar für die Kathedrale in Chichester in England, enthalten aber zahlreiche stilistische Verweise auf die Bühnenwerke Bernsteins, allen voran seine "West Side Story".

Ergänzt wird dieses ur-amerikanische Traum-Programm durch eine Annäherung von mitteleuropäischer Warte: Antonín Dvořák wurde 1892 zum Direktor des National Conservatory of Music in New York berufen. Während seines USA-Aufenthalts sollten einige seiner bekanntesten Werke entstehen (Sinfonie Nr. 9 Aus der Neuen Welt; Streichquartett Nr. 12 F-Dur Amerikanisches Quartett), das "Eröffnungswerk" seiner Zeit in Amerika war jedoch das klangmächtige "Te Deum" op. 103, das er für die 400-Jahr-Feier der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus geschrieben hat.

Weitere Informationen unter http://www.collegium-musicum.uni-mainz.de/577.php

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