Dienstag, 06. Dezember 2016


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Arbeitsplatzsicherheit der deutschen Arbeitnehmer auch im vierten Quartal im Aufwärtstrend

Repräsentative Untersuchung der JOB AG zeigt überwiegend positive Einschätzung

(lifePR) (Fulda, ) Die deutschen Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer schätzen ihre Arbeitsplatzsicherheit relativ hoch ein. Der Wert stieg auch im vierten Quartal noch einmal um einen Zehntelpunkt auf 6,8 (Skala 1-10). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von TNS Emnid im Auftrag der JOB AG, dem Spezialisten für Personal Management und Job Management aus Fulda. Zum vierten Mal in Folge wurden deutsche Berufstätige im Oktober / November 2009 befragt: "Für wie sicher halten Sie derzeit Ihren Arbeitsplatz, wenn Sie an die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise denken?"

Hatte die anhaltend schwierige wirtschaftliche Situation sich nur geringfügig auf die gefühlte Arbeitsplatzsicherheit ausgewirkt (1. Quartal: 6,6 Punkte) so scheinen die aktuellen Marktinformationen das Befinden der deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer positiv zu beeinflussen. Mit 6,8 Punkten auf einer Skala von 1 (sehr unsicher) bis 10 (absolut sicher)hat der Wert nun seit dem ersten Quartal 2009 kontinuierlich zugelegt.

"Es ist ein gutes Zeichen, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, auf die sich verbessernden Wirtschaftsimpulse positiv reagieren. Als Personaldienstleister spüren wir sowohl die starken als auch die schwachen Konjunkturphasen als erste. Wir hoffen, dass die Impulse auch auf andere Wirtschaftszweige übergehen. Daher gehen wir mit verhaltenem Optimismus in das neue Jahr", so Stefan Polak, Vorstand der JOB AG.

"Flexibilität von Arbeitnehmer- als auch von Arbeitgeberseite sind mehr denn je gefragt. Das hat das Jahr 2009 gezeigt. Gemeinsames und vorausschauendes Handeln sind die Schlüsselfaktoren für die Zukunft."

Ein überraschendes, aber auch positives Ergebnis zeigt sich bei den Auswertungen für die Bundesländer: Sachsen und Thüringen lagen im letzten Quartal mit 5,6 Punkten bei der Einschätzung der Arbeitsplatzsicherheit weit unter dem Durchschnitt im Bundesgebiet. Nun stieg der Wert wieder an (6,4 Punkte) und das Bundesland ordnete sich im Mittelfeld ein. Knapp unter der 7,0-Marke bewegen sich mit 6,9 Punkten die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland, die im vierten Quartal zulegten. Baden-Württemberg und Bayern führen die Liste der Bundesländer weiterhin an. Mit 7,3 Punkten gibt es für Baden-Württemberg keine Veränderung. Die Bayern schätzen ihren Arbeitsplatz etwas unsicherer als im Vorquartal, aber immer noch über dem Durchschnitt ein (7,0 Punkte).

Im vierten Quartal verringerte sich das erste Mal der Abstand zwischen den Berufstätigen in Ost (6,4) und West (6,8) auf nur 0,4 Punkte. Im dritten Quartal betrug die Differenz noch 0,9 Punkte. Während Männer die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes mit 6,9 überdurchschnittlich einschätzen, sank der Wert der Frauen im Vergleich zum dritten Quartal (6,7) auf nun 6,6.

Waren im vierten Quartal die Arbeitnehmer über 60 Jahre noch am sichersten, was ihren Arbeitsplatz betrifft, so sank deren Wert auf 6,7 (3. Quartal:6,9). Leicht rückläufig entwickelten sich auch die Werte bei den 30- bis 39-Jährigen (6,7) und den 40- bis 49-Jährigen (6,6). Die 50- bis 59-Jährigen hingegen verzeichnen im vierten Quartal einen überdurchschnittlichen Anstieg auf 7,1. Überraschend ist auch das Ergebnis der 14- bis 29-Jährigen, die sich mit einem Anstieg auf den allgemeinen Durchschnittswert 6,8 einpendeln.

Betrachtet man das Haushaltsnettoeinkommen der Befragten, so stechen zwei Werte signifikant heraus. Mit 5,4 - und trotz Anstieg - liegen die Befragten mit einem durchschnittlichen Haushaltsnettoeinkommen von 1.000 Euro bis 1.500 Euro (3. Quartal 5,3) immer noch weit unter dem Durchschnittswert von 6,8. Hingegen schätzen die Befragungsteilnehmer mit einem Haushaltsnettoeinkommen von über 2.500 Euro ihre Arbeitsplatzsicherheit mit 7,2 (3. Quartal 7,3) nach wie vor am höchsten ein.

In der Kategorie Schulbildung haben sich zwei Werte überraschend entwickelt.
Befragte mit einem Volksschulabschluss ohne Lehre schätzten im dritten Quartal ihre Arbeitsplatzsicherheit unterdurchschnittlich schlecht ein(4,4). Im vierten Quartal zieht dieser Wert wieder auf gute 6,6 Punkte an. Ähnlich sah die Entwicklung bei den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen mit Volksschule und Lehre aus (4. Quartal: 6,7; 3. Quartal 6,5). Eine leichte Talfahrt nimmt hingegen die Einschätzung der Arbeitnehmer mit Hochschulabschluss und der Abiturienten. Ihr Wert sank von 7,5 Punkten im dritten Quartal um 0,6 Punkte auf nun 6,9 im vierten Quartal, liegt damit aber immer noch über dem Durchschnitt von 6,8.

Die Ergebnisse der Befragung stehen allen Medien und Unternehmen gegen Quellenangabe kostenfrei zur Verfügung. Auf Wunsch können von Medien Sonderauswertungen - soweit aus dem Datenmaterial ableitbar - abgerufen werden.

Die JOB AG wird Ende Januar 2010 eine umfassende Gesamtauswertung aller Einschätzungen zur Arbeitsplatzsicherheit des Jahres 2009 vorlegen. Die Analyse kann ab 30. Januar kostenfrei abgerufen werden.

JOB AG Personaldienstleistungen AG

Die JOB AG mit Hauptsitz in Fulda ist der Spezialist für Personal Management und Job Management mit rund 60 Niederlassungen in ganz Deutschland. Das Leistungsspektrum umfasst alle Module der Wertschöpfungskette des modernen Personal Managements: Human Resources-Beratung, Zeitarbeit, Personalvermittlung, Temp to Perm Lösungen, Master Vendor Lösungen, Onsite Management, Interims- Management und Direct Search, sowie Projekte in den Geschäftsbereichen Produktion, Logistik & Handel, Industrie, Handwerk & Technik, Office & Management und spezialisierte Lösungen für Engineering, Fashion Logistik, Finanz- und Rechnungswesen, Call Center und Medical & Care. In 2008 konnte ein Gesamtumsatz von rund 95,0 Mio. € erzielt werden. Dies entspricht einem Umsatzzuwachs im Vergleich zum Vorjahr von rund 14 Prozent. Ebenfalls stieg in 2008 die Zahl der Mitarbeiter auf insgesamt 4.400.

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