Mittwoch, 07. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 65508

Nachlese zur Security Conference 2008

Informationssicherheit als übergreifendes Phänomen

(lifePR) (Zürich, ) Dass Informationssicherheit nicht isoliert, sondern in einem grossen, übergreifenden Zusammenhang zu sehen ist, versuchte die Security Conference 2008, die am letzten Donnerstag (4.9.) im Zürcher X-TRA über die Bühne ging, herauszustreichen. Entsprechend wurde das Thema Security aus der öffentlich-politischen, der unternehmerisch-ökonomischen, der wissenschaftlichen und lust but not least der technischen Perspektive betrachtet.

Rund 150 KonferenzteilnehmerInnen liessen sich von der ganzheitlichen Sicht auf die Problematik der Informationssicherheit in Bann ziehen und akklamierten unter anderem die Vorträge von Ulrich Tilgner und Prof. Michael Stürmer. Tilgner, Spezialist für Fragen des Mittleren Osten, sowie Stürmer, der deutsche Welthistoriker, analysierten die Krisenregionen am Kaukasus und im Mittleren Osten. Sie verwiesen eindringlich darauf, dass die Nationen trotz aller High-Tech-Mittel verlernt hätten, miteinander zu kommunizieren und dass dieses Defizit höchst brisante Konstellationen evoziere. Vor allem im Umgang mit Russland und dem Iran sei die Sicherheits- und Kommunikationspolitik bislang kläglich gescheitert.

Dem Zusammenhang zwischen überregionalen und nationalen Bedrohungsszenarien im allgemein sowie der konkreten Gefahrenbegegnung im Unternehmen im Sinne eines Business Continuity Management im besonderen ging Werner Jaggi vom Generalsekretariat des Departementes für Verteidigung, Bevölkerungschutz und Sport (VBS) nach, während Rainer Flury, Head Security Risk Control bei der UBS, die Informationssicherheit eines global tätigen Unternehmens ganz von der Praxis aus in Augenschein nahm und dem Publikum wertvolle Hilfestellungen mit auf den Weg gab. Von der wissenschaftlichen Seite aus untersuchte Manuel Suter von der ETH Zürich das Vier-Säulen-Modell der Informationssicherheit in Bezug auf die Zusammenarbeit von öffentlichen und privaten Institutionen (Public-Private-Partnerships): Prävention und Frühwarnung, Erkennung und Bedrohung von Schwachstellen, Reaktion auf Vorfälle und Krisenmanagement.

Technischer Natur waren die Vorträge der Security-Experten von Check Point, Fortinet, Visonys, Qualys, RSA und Utmimaco. Hier waren es vor allem die Themen Compliance-Anforderungen sowie Konsolidierungstrends in der IT-Sicherheit, die die Anwesenden besonders interessierten. Vor allem die IT-Security-Konsolidierung im Unternehmen scheint sich auf einem wahren Hype-Kurs zu befinden.

In der abschliessenden Podiumsdiskussion mit Ulrich Tilgner, Michael Stürmer sowie Bruno Baeriswyl, dem Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich, dominierten vor allem datenschutzrelevante Themen.

Die von SRG-Anchor-Mann Stephan Klapproth mit grosser Umsicht und auch Witz moderierte Security Conference 2008 wurde in Zusammenarbeit mit der Initiative Informatica 08 von Ispin sowie Check Point, Fortinet, Visonys und RSA organisiert.

Aufgrund des Erfolges der Veranstaltung ist eine Fortsetzung bereits fix ins Auge gefasst: Die Security Conference 2009 findet am 10. September 2009 am selben Ort statt.

ISPIN AG

Über Ispin AG (1999 - AK: CHF 300'000, eigenfinanziert): Schutz vertraulicher Informationen und Daten - in Swiss made Qualität. Informations- und Informatiksicherheit sowie Datenschutz in Bezug auf Technologie, Organisation und Mensch.

Information- & IT-Security, Authentisierungs-Plattformen mit Identity & Access Management und sicheren Web Entry Lösungen. Awareness-Programme, Sicherheitshandbücher, Security Frameworks, Security Officer Services. Business Continuity Management, DMZ-, Firewall-, VPN- und Netz-Infrastrukturen. Datenschutz und lebbare Risiko-Kultur sichern. Operation, Betrieb, Support von Sicherheitsplattformen. Wissens- und Kompetenzvermittlung mit Kursen, Ausbildungen und persönliche Trainings für Lösungen, Technologien, Normen und Zertifizierungen sowie Methoden.

Enge Zusammenarbeit mit Technologieherstellern, Projektpartnern sowie öffentlichen Organisationen und Fachverbänden. Eigene Marken und individuelle Software-Entwicklung. Ispin ist in Basserdorf (Zürich), Bern und Dubai (Ispin MEA) domiziliert.

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