Sonntag, 04. Dezember 2016


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Mathias Stiftung in Rheine setzt Portalklinik-Konzept mit iSOFT um

Mit dem iSOFT Portal steigert die Mathias Stiftung einrichtungsübergreifend die Effizienz ihres Zuweisermanagements und stärkt bestehende Kooperationen mit externen Gesundheitsdienstleistern

(lifePR) (Mannheim, ) Jedem Patienten die optimale Behandlung zur richtigen Zeit bieten - das ist der Anspruch mit dem die Mathias Stiftung in Rheine ihre Ziele definiert. Um dies zu erreichen, setzt der Klinikbetreiber auf den Ausbau seiner Partnerschaften mit niedergelassen Ärzten, Ärztehäusern sowie andere Klinken in der Region. Ziel ist es, Kompetenzen und Ressourcen zu bündeln, um eine optimale Behandlung anbieten zu können. Aber auch innerhalb der acht eigenen Einrichtungen will die Stiftung den übergreifenden Datenaustausch beschleunigen und dadurch ungenutzte Effizienz- und Produktivitätspotentiale heben, um signifikante Wettbewerbsvorteile gegenüber regionalen Konkurrenzhäusern zu generieren. Hierzu hat sie ein eigenes Portalklinik-Konzept entwickelt, das vom Land NRW gefördert wird. Bei der Umsetzung vertraut der Betreiber auf moderne Kollaborationstechnologie von iSOFT, die durch Verwendung internationaler Standards eine einfache Integration in die bestehende IT-Struktur der Stiftung ermöglicht.

Die Mathias Stiftung, eines der innovativsten Häuser für die Grundversorgung in der Region, hat sich zum Ziel gesetzt, jedem Patienten das Beste an medizinischer Versorgung zu bieten. Dies bedeutet aber nicht etwa eine unbedingte Maximalversorgung, sondern die optimale Nutzung der zur Verfügung stehenden Mittel. Um dies zu gewährleisten hat die Stiftung das Portalklinik-Konzept entwickelt, mit dem die medizinischen Prozesse innerhalb der eigenen Einrichtungen und im Zusammenwirken mit externen Partnern verschlankt und transparenter gestaltet werden sollen.

In einer ersten Implementierungsphase wird das iSOFT Portal zunächst in die IT-Umgebung des Pius Hospitals in Ochtrup integriert, um einen einrichtungs- und abteilungsübergreifenden Austausch von Patientendaten mit externen Partnern zu ermöglichen. Angebundene Mediziner können so über das Portal problemlos und bequem, von Ihrer Praxis aus, auf Behandlungsdaten ihrer Patienten zugreifen. Zusätzlich kann die Stiftung ihren Partnern über Service-Module auch weitere Dienste anbieten. Dies generiert für beide Seiten signifikante Mehrwerte. Von der Planung von Untersuchungsterminen über stationäre Bettenbelegung bis hin zum Austausch von Befunden können das Pius Hospital und regionale Ärzte von der Integration des Portals profitieren. Aber auch medizinisches Fachwissen von Gross- und Spezialkliniken kann durch die Nutzung des Portals besser eingesetzt werden.

In weiteren Schritten sollen dann die übrigen Häuser der Stiftung sowie weitere externe Kooperationspartner in das entstehende Kompetenznetzwerk eingebunden werden. Auf diese Weise steigert die Stiftung die Behandlungsqualität für ihre Patienten und optimiert gleichzeitig die Auslastung von Kapazitäten für eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit.

"Viele Kliniken sehen sich gerade jetzt gezwungen, neue Ansätze zu entwickeln, um sich wirtschaftlich gegen Konkurrenzhäuser durchzusetzen", so Reiner Niehaus, Geschäftsführer und Sales Director bei iSOFT Health. "Dies gilt besonders in Regionen mit hoher Klinikdichte wie Westphalen. Dabei spielen Portallösungen eine immer größere Rolle bei der Anbindung externer Zuweise aber auch zur einrichtungsübergreifender Integration innerhalb von Trägerschaften. Dies kann aber nur funktionieren, wenn die Systeme nahtlos in heterogene IT-Landschaften eingebunden werden können."

Das Ziel der Stiftung ist es, mit dem Portalklinik-Konzept ein Tor zu den medizinischen Ressourcen der regionalen Großkliniken zu öffnen. Durch die Integration des iSOFT Portals will die Mathias Stiftung über alle trägerinternen Einrichtungen hinweg Patienten Spezialwissen von Fachmedizinern heimatnah anbieten, um eine schnelle Behandlung und Genesung sicherzustellen. Außerdem ermöglicht die Umsetzung des Konzepts eine wesentlich höhere Effizienz beim Einsatz der hausinternen Ressourcen. Beispielsweise kann ein verbesserter einrichtungsübergreifender Kommunikationsworkflow das Terminmanagement signifikant optimieren. Das beseitigt lästige Wartezeiten und ermöglicht eine höhere Auslastungsrate.

Umfangreicher digitaler Bild- und Datenaustausch

In diesem Projekt will die Mathias Stiftung mit dem iSOFT Portal auch weitere Online-Funktionalitäten in ihre IT-Infrastruktur integrieren. Dazu zählen die Vernetzung mit vorhandenen Kommunikationsservern über das standardisierte HL7-Format, eine erweiterte Statistikauswertung, die durch die direkte Anbindung an das Datenarchiv erreicht wird sowie eine zusätzliche E-Mail-Funktionalität, die eine Unabhängigkeit von bereits vorhandenen Mail-Servern ermöglicht. So kann das System eine direkte Kommunikation aller berechtigten Teilnehmer im Portal gewährleisten. Weiterhin unterstützt das iSOFT Portal die Nutzung und Verfügbarkeit von Bilddaten im DICOM-Format. Anwender können über einen integrierten Online-PACS-Viewer Bilder ohne direkte Verbindung zum PACS einsehen. Alternativ dazu kann das Portal vorhandene DICOM-Bilder konvertieren und im JPEG-Format zur Verfügung stellen. Erweiterte Berechtigungsfunktionalitäten sorgen dabei durch robuste Autorisierungsverfahren für einen höheren Schutz der Patientendaten.

Der Vertrag ist auf die Dauer von fünf Jahren ausgelegt. Dabei investiert die Mathias Stiftung in Software-Lizenzen und Dienstleistungen sowie in Pflege und Support des neuen Systems einen Betrag im sechsstelligen Bereich. Mit der Integration des iSOFT Portals stärkt die Stiftung ihre Zuweiserbindung und optimiert ihre Behandlungsprozesse. Patientendaten werden innerhalb der einzelnen Kliniken aber auch für externe Partner schneller verfügbar und gemeinsam genutzte Ressourcen können zentral zur Verfügung gestellt werden. Dies führt zu einer signifikanten Steigerung der Behandlungsqualität bei gleichzeitiger Kostensenkung.

Die Mathias Stiftung in Rheine

Die Mathias Stiftung Rheine leistet im Verbund mit ihren acht Einrichtungen aus den Bereichen Krankenhaus, Altenhilfe, Institute und Gesundheitszentren, Fachpraxen sowie Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung, einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in der Region Rheine. Dabei leistet das Mathias-Spital zusammen mit dem Jakobi Krankenhaus die Schwerpunktversorgung innerhalb der Stiftung. Insgesamt stehen über 1000 Betten für die stationäre Behandlung zur Verfügung. Allein in den 15 Fachabteilungen des Mathias-Spitals, die von der Anästhesie über die Nuklearmedizin bis hin zur Hals-, Nasen,- Ohrenheilkunde reichen, können so jährlich über 18.000 Patienten stationär behandelt werden. Mit dem Pius-Hospital richtet die Mathias Stiftung nun eine erste Portal-Klinik, in der das Konzept der Integrierten Versorgung gelebt und gefördert wird, ein.

i-SOLUTIONS Health GmbH

iSOFT Group Limited ist das größte an der Australischen Börse (ASX: Australian Securities Exchange) gelistete Healthcare-IT Unternehmen und einer der weltweit führenden Anbieter hoch entwickelter Softwareanwendungen für die moderne Gesundheitswirtschaft.

Heute setzen mehr als 13.000 Gesundheitseinrichtungen in 40 Ländern iSOFT Lösungen zum Management von Patienteninformationen und zur Optimierung von Kernprozessen ein. Mit über 4.700 Mitarbeitern in 19 Niederlassungen weltweit, darunter mehr als 2.700 Technologie- und Entwicklungsspezialisten, verfügt iSOFT über substantielle Erfahrung in den nationalen Gesundheitsmärkten.

Die Geschäftseinheiten in Deutschland und den Niederlanden bilden das Rückgrat der europäischen iSOFT Organisation. Über 500 Mitarbeiter in Produktentwicklung, Support und Service und mehr als 30 Jahre Erfahrung im Gesundheitswesen gewährleisten Fachkompetenz und hohe Kundenzufriedenheit. Moderne Systemlösungen erhöhen die Arbeitseffizienz in Krankenhäusern und Arztpraxen, unterstützen administrative Prozesse und geben Entscheidungshilfe bei Diagnostik und Therapie. Zum Produktportfolio von iSOFT zählen neben Krankenhaus-Informationssystemen auch Speziallösungen für Labor, Radiologie und Apotheke.

Mit nahezu 700 Kunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Polen, Rumänien, Ungarn und Russland ist iSOFT eine etablierte Marke mit langer Tradition im Gesundheitssektor und Marktführerschaft im Bereich der Labor- und Radiologie-Informationssysteme in Central-Europa.

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