Montag, 05. Dezember 2016


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Kinderlärm ist angenehmer als Verkehrslärm - oder?

(lifePR) (Nürnberg, ) Heute ist einer von zwei Weltkindertagen, die in der Bundesrepublik gefeiert werden: der internationale Weltkindertag am 1. Juni und der "deutsche" Weltkindertag am 20. September. "Obwohl der Kinder und ihrer Rechte zweimal gedacht wird, hat das wenig Effizientes gebracht. Kinder sind weiterhin das größte Armutsrisiko.", kritisiert der Bundesvorsitzende des Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht (ISUV). Der Verband sieht die bisherige Politik für Kinder und Jugendliche im Rahmen der Familienpolitik als gescheitert an, weil der Staat mit der anderen Hand in Form von Mehrwertsteuer und Abgaben das wieder nimmt, was er vorher in Form von Kindergeld und Freibeträgen gegeben hat. ISUV kritisiert, dass das Recht der Kinder auf "ihre Eltern", auf Mutter und Vater nur nachlässig, nicht nachhaltig durchgesetzt wird. ISUV fordert einen umfassenden Paradigmenwechsel für mehr Kinderfreundlichkeit - Kinder miteinbeziehen, nicht ausschließen.

Statt üblichem Spaß und Unterhaltung sollten die eigentlichen Fragen angegangen werden. Kinder brauchen keinen zusätzlichen Spaß oder Unterhaltung, schließlich werden sie täglich "zugespaßt" per Fernsehen, Smartphone und Internet. "Kinder brauchen Respekt, die Einbeziehung in den Alltag, Leben mit Kindern heißt die Devise. Kinderlärm ist angenehmer als Verkehrslärm - oder?", fragt Linsler provokativ.

Anlässlich des Weltkindertages müssen sich Fragen aufdrängen:

Wie schafft es die Bundesrepublik wieder ein kinderfreundliches Land zu werden?

Macht es dann auch wieder mehr Spaß Kinder zu bekommen? - Schließlich haben wir die weltweit niedrigste Geburtenrate.

Wie schafft die Bundesrepublik den Wertewandel, dass Kinder fürs eigene Glück wichtiger sind als Karriere, dass Kinder wichtiger sind als Konsum und Knete, dass Kinder für die persönliche Sinngebung wichtiger sind als ständiges Feiern und Reisen um die existentielle Sinnfrage zu verdrängen?

Wie erreicht es die Bundesrepublik, dass Eltern tatsächlich auch Eltern bleiben können, wenn sie sich trennen?

"In Sonntagsreden ist es geradezu eine Stilblüte: Die Kinder sind unsere Zukunft. Die Bundesrepublik hat zu wenige Kinder. Welche Zukunft hat die Bundesrepublik also?", fragt Linsler.

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