Dienstag, 06. Dezember 2016


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Mit Hoppel zum Tierarzt: Kein Problem für Mensch und Tier

(lifePR) (Düsseldorf, ) Die Autofahrt, fremde Geräusche und Gerüche und dann auch noch unbekannte Tiere im Wartezimmer - der Besuch beim Tierarzt kann für Langohren eine echte Herausforderung sein. Mit ein paar kleinen Tricks können Kaninchenfreunde ihren Lieblingen den "Ausflug" jedoch angenehm gestalten.

"Am besten transportiert man Kaninchen immer mit einem Artgenossen", rät Professor Michael Fehr, Chef der Kleintierklinik und der Klinik für Heimtiere der Tierärztlichen Hochschule Hannover. "In Gesellschaft fühlen sich die empfindsamen Tiere sicherer."

Kaninchen sollten zudem nur in einer dafür vorgesehenen Box, die ausreichend Platz zum Liegen und für Bewegung bietet, transportiert werden. In die Box gehören etwas Einstreu, Heu und wenn möglich eine Trinkflasche. Bei Tieren mit offenen Wunden kann auch ein Handtuch als Unterlage eingelegt werden. Zusätzlich sollte die Box etwas abgedunkelt werden. Das beruhigt die Tiere.

"Für viele Tierfreunde ist der Besuch beim Tierarzt nicht weniger aufregend als für die Tiere", weiß Fehr. "Damit sie in der Aufregung nichts vergessen, kann es sinnvoll sein, sich vorab ein paar Notizen zu machen. Auf einem Zettel können sich die Kaninchenhalter zum Beispiel Gewicht, Alter und Vorerkrankungen notieren. Aber auch Fragen, die sie dem Arzt stellen möchten, finden hier Platz."

Während der Behandlung ist es wichtig, dass der Tierhalter Handkontakt zu seinem Tier hält. Das Kaninchen erkennt den Geruch "seines" Menschen, beruhigt sich leichter und kann die Untersuchung durch den Tierarzt so besser akzeptieren. Nach der Behandlung kann das Tier schließlich mit einem beliebten Frischfutter, etwa einer Möhre, belohnt werden.

Auch die mitgebrachten Notizen können jetzt noch einmal zum Einsatz kommen. Hierauf kann der Tierhalter jetzt die Diagnose, eventuell verordnete Medikamente und den nächsten Termin festhalten.

"So gut organisiert wird der Ausflug nicht nur für die Kaninchen viel entspannter", so Fehr. "Auch Tierarzt und Tierhalter können sich viel zielgerichteter austauschen und einem eventuellen Problem schneller auf die Spur kommen."

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