Samstag, 03. Dezember 2016


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Katzenhaushalt nimmt Hundekind auf: Harmonie ist machbar

(lifePR) (Düsseldorf, ) Verliebt in einen tapsigen Hundewelpen? Das kann auch gestandenen Katzenfreunden und -haltern passieren. Darf der putzige kleine Kerl unbesorgt einziehen, wenn schon eine oder mehrere Samtpfoten im Haushalt leben? Der Volksmund scheint dagegen zu sprechen: "Zwei wie Hund und Katze" gehen nicht gerade friedlich und freundlich miteinander um. Andererseits: Auf nahezu jedem Bauernhof sieht man Hunde und Katzen, die in friedlicher Koexistenz leben, und oft genug schließen die ungleichen Gesellen tatsächlich Freundschaft. Ist Harmonie zwischen Hund und Katze also doch machbar?

"Durchaus", sagt der Zoologe und Heimtier-Experte Dr. Gerd Ludwig. "Man sollte aber schon überlegen, welchen Hund man wählt. Terrier oder Jagdhunde sind vielleicht als Partner für eine Wohngemeinschaft mit Katzen nicht so gut geeignet wie ein typischer Familienhund. Und man sollte auch bedenken, dass ältere Katzen einfach mehr Zeit brauchen, um einen 'Neuen' im eigenen Revier zu akzeptieren. Kater sind in der Regel toleranter als Kätzinnen."

Ludwig empfiehlt Katzenhaltern, sich vor dem Einzug des Hundekindes eine Strategie zurechtzulegen. "Ziel sollte sein, dass die Samtpfoten die Anwesenheit des Welpen mit etwas Positivem verknüpfen." Klingt anspruchsvoll, ist aber gar nicht schwer zu erreichen. Und so kann es klappen:

Den Hund zunächst in einem separaten Raum unterbringen, damit beide Parteien die Chance haben, sich erst einmal an den Geruch des anderen zu gewöhnen. Ein Trick: Hund und Katze mit weichen Tüchern abrubbeln und diese Tücher jeweils unter den Futterplatz des anderen legen. So bekommt der Geruch für beide eine positive Bedeutung.

Die ersten Zusammentreffen unbedingt unter Aufsicht stattfinden lassen. Ganz wichtig: Die Katze braucht Refugien. Sie muss sich jederzeit auf einen für den Hund unerreichbaren Platz zurückziehen und auch verstecken können.

Wenig Aufhebens um den Neuen veranstalten, auch wenn es schwerfällt, damit Eifersucht keine Nahrung erhält. Den Katzen immer dann besonders viel liebevolle Aufmerksamkeit (und den einen oder anderen Leckerbissen) zukommen lassen, wenn der Welpe in der Nähe ist. So kann die Verknüpfung entstehen: "Immer wenn der Neue da ist, geht's mir besonders gut." Katzen-Leckerbissen nicht auf dem Boden, sondern immer auf einem erhöhten Platz reichen, damit es kein Gerangel darum gibt. IVH

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