Samstag, 03. Dezember 2016


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IHK zu Schwerin begrüßt Änderungen bei den Mindestlohndokumentationspflichten

(lifePR) (Schwerin, ) Mit der am 1.8.2015 in Kraft getretenen sog. "Mindestlohndokumentationspflichtenverordnung" wurden die Aufzeichnungspflichten des Arbeitgebers aufgelockert.

Es ist keine Dokumentation der Arbeitszeiten mehr erforderlich, wenn das verstetigte regelmäßige Monatsentgelt über 2.000 Euro brutto liegt und jeweils für die letzten tatsächlich abgerechneten zwölf Monate nachweislich gezahlt wurde. Darüber hinaus wurde die Aufzeichnungspflicht bei der Beschäftigung von engen Familienangehörigen aufgehoben.

"Die Maßnahmen von Bundesministerin Andrea Nahles, sind ein erster Schritt in die richtige Richtung, um die hohen bürokratischen Hemmnisse des Mindestlohngesetzes abzubauen", so Siegbert Eisenach, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin. "Es bedürfe aber noch weiterer Nachbesserungen, insbesondere müsse bei der Auftraggeberhaftung nun verbindlich klargestellt werden, dass eine solche nur bei Weitergabe eigener vertraglich übernommener Pflichten in Betracht komme", so Eisenach abschließend.

Detaillierte IHK- Informationen zum gesetzlichen Mindestlohn hat die IHK zu Schwerin zusammengestellt auf den Internetseiten unter: www.ihkzuschwerin.de, IHK-Dokument-Nr. 19549

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