Dienstag, 06. Dezember 2016


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"Forschungsdialog Rheinland" geht in die zweite Runde

Wirtschaft, Universitäten und Innovationsministerium plädieren für die Einrichtung von Studienfonds

(lifePR) (Köln, ) Die Rektoren der Universitäten des Rheinlands, die Spitzen der Industrieund Handelskammern Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln sowie die Führungsriegen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und des Forschungszentrums Jülich setzten gestern ihren Gedankenaustausch mit dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW im "Forschungsdialog Rheinland" im Schloss Bensberg fort. Im Mittelpunkt stand die Diskussion der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft und die Intensivierung des Austauschs zwischen den Dialogpartnern. Diese sehen in Stipendien und Studienfonds geeignete Instrumente für Unternehmen, um den wissenschaftlichen Nachwuchs anzusprechen. Der Staatssekretär im Innovationsministerium, Dr. Michael Stückradt betonte, die Ausbildung eines erstklassigen Fach- und Führungskräftenachwuchses sei für die Zukunftsfähigkeit des Standortes NRW von zentraler Bedeutung.

"Die Landesregierung", so Stückradt, "hat bereits beschlossen, die Hochschullandschaft in Nordrhein-Westfalen erheblich auszubauen, um im kommenden Jahrzehnt 160.000 zusätzliche Studienanfängerplätze zu schaffen." Auch in der Begabtenförderung agiere Nordrhein-Westfalen als Schrittmacher. Der nordrhein-westfälische Vorschlag für den Aufbau eines nationalen Stipendiensystems, das mittelfristig die zehn Prozent besten Studierenden erreiche, werde derzeit mit dem Bund und den anderen Ländern diskutiert.

Paul Bauwens-Adenauer, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Köln, weist auf das Projekt Studienfonds Oberberg im Bezirk der IHK Köln hin, das Vorbildcharakter habe: "Es geht darum, dem Fachkräftebedarf konstruktiv zu begegnen und die besten Köpfe in der Region zu halten.

Oberbergische Unternehmen übernehmen im Rahmen dieses Studienfonds für einen definierten Zeitraum Studiengebühren für ausgewählte Studenten und treten mit den so Geförderten in einen regelmäßigen Dialog. Dies ist ein Beispiel für ein niedrigschwelliges Angebot an Unternehmen, sich für eine Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu entscheiden".

Die Teilnehmer des "Forschungsdialogs Rheinland" haben sich zum Ziel gesetzt, das Rheinland bis 2015 zum Innovationsstandort Nummer eins in Deutschland zu machen. Der Forschungsdialog leistet seit August 2007 dazu seinen Beitrag. Das nächste Treffen findet im kommenden Jahr in Aachen statt.

Industrie- und Handelskammer zu Köln

Die Industrie- und Handelskammer zu Köln ist eine von den Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft getragene Institution. Als Körperschaft öffentlichen Rechts vertritt sie auf Basis von gesetzlicher Mitgliedschaft das Gesamtinteresse von Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen. Sie agiert als kritischer Partner von Politik und Verwaltung, als unabhängiger Anwalt des Marktes und als kundenorientierter Dienstleister für ihre Mitgliedsunternehmen. Zurzeit gehören ihr über 130.000 Unternehmen in den Städten Köln und Leverkusen sowie im Rhein-Erft-Kreis, Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen Kreis an.

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