Montag, 23. Januar 2017


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IHK-Regionalversammlung bezieht Position zur B 300

Sitzung bei der Firma Silberhorn KG in Friedberg

(lifePR) (Augsburg, ) Auf Einladung von Wolfgang Hoffmann traf sich die IHK-Regionalversammlung Aichach-Friedberg bei der Firma Silberhorn KG im Friedberger Businesspark.

Ein Thema war die aktuelle Situation der B 300:

Die Bundesstraße zwischen Dasing und Aichach muss schnellstmöglich vierspurig ausgebaut werden, so Herbert Scheel, Vorsitzender der Regionalversammlung und IHK-Vizepräsident. Die Unternehmer unterstützen daher die Vorstöße von Abgeordneten fast aller Parteien in den vergangenen Wochen. Dies wurde bereits bei einem Besuch der Wirtschaftsvertreter im Bayerischen Landtag im Februar verdeutlicht.

Die Straße sei ein Unfallschwerpunkt; für ihren Ausbau bestehe seit 2009 Baurecht und es seien bereits im vorigen Jahr Bäume zur Vorbereitung der Arbeiten gefällt worden. "Nun hören wir Botschaften, dass es in diesem Jahr auf keinen Fall weitergehen soll, wahrscheinlich auch nicht im Jahr 2011. Das ist ein Offenbarungseid", erklärt Herbert Scheel.

Insgesamt soll der vierspurige Ausbau auf rund fünf Kilometern mit einer kreuzungsfreien Ein- und Ausfädelung an der Anschlussstelle Aichach-Süd knapp 25 Millionen Euro kosten. "Es ist klar, dass dies viel Geld ist. Aber hier geht es nicht nur um ein Interesse der Wirtschaft oder um ein Prestigeprojekt von Politikern, sondern vor allem auch um Menschenleben", betont Scheel. Allein deshalb brauche dieses Projekt höchste Priorität. Angesichts gerade auch der jüngsten Unfälle sei "nicht mehr vermittelbar, dass nach jahrzehntelangen Diskussionen jetzt, wo Baurecht vorliegt, immer noch nicht gehandelt wird." Bei der langen Vorlaufzeit dieses Projekts hätte den Verantwortlichen in Politik und Verwaltung klar sein müssen, dass man irgendwann auch Geld bereitstellen muss, wenn die Genehmigung auf dem Tisch liegt, so der Vorsitzende der IHK-Regionalversammlung.

Auch die Pläne für eine B-300-Umfahrung Friedbergs müssten von der Politik mit großem Nachdruck weiter verfolgt werden, machte Scheel deutlich. Dabei müssten auch unkonventionelle Lösungen - wenn möglich bis hin zu einer Tunnelvariante - mit untersucht werden. Beide Projekte, der Ausbau zwischen Dasing und Aichach wie auch die Entschärfung der problematischen Situation in Friedberg, seien von Bedeutung für die regionale Wirtschaft wie auch für die Menschen in diesem Raum.

Die Wirtschaftsvertreter bleiben am Ball. Für deren nächstes Treffen Ende April ist die Teilnahme eines Vertreters des für Straßenbau zuständigen Staatlichen Bauamts Augsburg geplant.

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