Samstag, 21. Januar 2017


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IHK Frankfurt begrüßt Innenstadtkonzept

(lifePR) (Frankfurt, ) Die IHK Frankfurt am Main begrüßt die Ansätze des am Donnerstag von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Innenstadtkonzepts. "Es greift wichtige Punkte der Stadtentwicklung auf, die der lokalen Wirtschaft zugutekommen", sagt Angelika Zülch-Busold, Vizepräsidentin der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main. Eine im Auftrag der IHK Frankfurt im Sommer des vergangenen Jahres in der Innenstadt durchgeführte Passantenbefragung zeigte, dass bereits 25 Prozent der befragten Personen verstärkt das Angebot des Onlinehandels nutzen und seltener in der Frankfurter Innenstadt einkaufen gehen. Vor diesem Hintergrund muss aus Sicht der IHK Frankfurt alles dafür getan werden, um die Frankfurter Einzelhandelsstandorte attraktiv zu halten und sich von der Konkurrenz des Onlinehandels und der sogenannten 'Grünen Wiese' abzuheben. "Das ist eine Herausforderung, nicht nur für den Einzelhandel, sondern auch für die Politik und die Verwaltung Frankfurts. Auf rückgängige Passantenfrequenzen muss schnell reagiert werden, wenn uns belebte Innenstädte wichtig sind", so Zülch-Busold. "Es gibt hier nicht den einen großen Wurf. Vielmehr sollten wir an wichtigen Stellen weiter optimieren. Das Innenstadtkonzept bietet hierfür eine gute Diskussionsgrundlage."

Weiteres Optimierungspotenzial sieht die IHK Frankfurt insbesondere in der Entwicklung der Hauptwache zu einem attraktiven Eingangstor der Frankfurter Innenstadt, sowie in einer ansprechenden Platzgestaltung der Konstablerwache, welche die Trennwirkung der Konrad-Adenauer-Straße in Richtung Ostzeil verringert. Zusammenhängend damit sollte an der Ostzeil die Möglichkeit geschaffen werden, großflächigen Einzelhandel anzusiedeln, um die Attraktivität des Standortes durch die Ergänzung des innerstädtischen Versorgungsangebots weiter zu steigern. Die IHK Frankfurt begrüßt, dass dieser Vorschlag im Innenstadtkonzept aufgegriffen wurde. Dass jedoch die Hauptwache, das Eingangstor und damit oft der erste Eindruck, den Besucher von Frankfurt erhalten, keine prioritäre Berücksichtigung im Innenstadtkonzept findet, ist aus Sicht der IHK Frankfurt sehr bedauerlich.

Die im Innenstadtkonzept vorgesehenen Verkehrsmaßnahmen dürfen nicht dazu führen, dass für Kunden und Lieferanten die Innenstadt mit dem Auto schlechter erreicht werden kann. Dass die Auswirkungen eines Fahrspurenrückbaus auf der Berliner Straße von zwei auf eine Spur in jede Richtung im Rahmen des bevorstehenden Baus einer Fernwärmeleitung untersucht und ausgewertet werden soll, ist aus Sicht der IHK Frankfurt zwingende Voraussetzung, bevor eine abschließende Entscheidung zur Neuordnung dieses Verkehrsraums getroffen werden kann. Die potentielle Sperrung der Mainuferstraße für den Autoverkehr zwischen Alter Brücke und Untermainbrücke muss in ihrer Wirkung auf das gesamte Verkehrssystem berücksichtigt werden. Erst wenn sich zweifelsfrei herausgestellt hat, dass diese Maßnahme keine nachteiligen Konsequenzen hat, sollte mit einem endgültigen Umbau begonnen werden.

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