Donnerstag, 08. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 60072

Steigender Bedarf im Bewachungsgewerbe

Seit 2003 führt die Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben Sachkunde-prüfungen durch - Zuständig sind Beate Bertran und Yasmine Kayabaþlý

(lifePR) (Weingarten, ) Das Bewachungsgewerbe vermeldet stetig steigenden Bedarf. In den vergange-nen fünf Jahren, seit die Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben (IHK) die Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe übernommen hat, verzeichnete sie rund 2000 Teilnehmer in 77 Prüfungen. "Jeden Monat gibt es einen Prüfungstermin, die Nachfrage hält an", berichten Beate Bertran und Yasmine Kayaba l . Die beiden sind im IHK-Geschäftsbereich Recht | Fair Play für die Sachkundeprüfungen zuständig. Den organisatorischen Bereich übernimmt dabei Yasmine Kayabaþlý , Assessorin Beate Bertran obliegt die rechtliche Betreuung.

Seit dem 1. Januar 2003 müssen sich Angestellte oder Unternehmer im Bewachungsgewerbe, die Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum (so genannte Citystreifen) machen, als Einzelhandelsdetektive zum Schutz vor Ladendieben tätig sind oder Bewachungen im Einlassbereich von gastgewerblichen Diskotheken vornehmen, einer Sachkundeprüfung unterziehen. "Personal ohne Sachkundeprüfung darf in den drei genannten Bereichen grundsätzlich nicht eingesetzt werden", so Beate Bertran. Die IHK Bodensee-Oberschwaben führt die erforderliche Sachkundeprüfungen für ihren Bezirk und für die Bezirke der IHKs Reutlingen, Ulm und Schwarzwald-Baar-Heuberg durch. 150 Euro Prüfungsgebühr müssen die Teilnehmer bezahlen.

Für alle Interessenten, berichtet Yasmine Kayaba l , gebe es eine ausführliche Beratung und Erstinformation. In einem bundeseinheitlichen Rahmenstoffplan für die Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe sind die prüfungsrelevanten Inhalte festgelegt. Dazu gibt es eine Literaturliste. Lernen aber müssen die Prüflinge eigenständig.Kayabaþlý : "Beispiele früherer Prüfungsaufgaben können zur Vorbereitung im Internet für einen Selbsttest kostenlos durchgearbeitet werden." Oder aber die Teilnehmer belegen entsprechende Vorbereitungskurse von privaten Bildungseinrichtungen und melden sich danach zur Prüfung. Rund 30 Personen, schwerpunktmäßig im Alter zwischen 20 und 40 Jahren, nehmen durchschnittlich daran teil. Der Frauenanteil liegt mittlerweile bei rund 17 Prozent (anfangs waren es rund 9 Prozent). Die Prüfung, so Yasmine Kayaba l , könne wiederholt werden. Wer den schriftlichen Teil bestanden hat, hat zwei Jahre Zeit für die mündliche Prüfung. Schulische oder berufliche Voraussetzungen gibt es keine. Für die Zulassung zur Tätigkeit selbst durch die Gewerbebehörde gelten dann aber die gewerberechtlichen Voraussetzungen. Die derzeit 22 ehrenamtlichen Prüfer, so Beate Bertran, kommen allesamt aus der Praxis. Mit dabei sind Vertreter aus dem Bewachungsgewerbe, Polizeibeamte, Werkschutzmitarbeiter oder auch Detektive.

INFO: Weitere Infos zur Sachkundeprüfung und Anmeldung bei Yasmine Kayabaþlý , Telefon 0751/409-130, kayabasli@weingarten.ihk.de

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