Samstag, 03. Dezember 2016


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IHK begrüßt einheitlichen Erbschaftsteuersatz

(lifePR) (Aachen, ) Die Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) begrüßt den Vorschlag der baden-württembergischen Grünen, die Erbschaft-steuer radikal zu vereinfachen. "Mit einem einheitlichen Steuersatz von etwa drei oder vier Prozent und einem Freibetrag, der das normale Einfamilienhaus schont, könnten alle Bevölkerungskreise gleichermaßen leben", betont IHK-Präsident Bert Wirtz.

Jedoch würden zurzeit Modelle diskutiert, die völlig an der Realität vorbeigingen. Wer von Unternehmenserben eine weitgehende Arbeitsplatzgarantie für zehn Jahre verlange, verkenne das Veränderungstempo in der Wirtschaft. Auch dürfe es keinem Unternehmensnachfolger verwehrt werden, neues Kapital zur Wachstumsfinanzierung oder zur Abwendung einer Krise hereinzunehmen. Genau damit riskiere er aber nach den Vorstellungen der Berliner Koalition die Steuervergünstigung.

Präsident Wirtz fordert eine mittelstandsfreundliche Lösung. Im Mittelstand entstünden die meisten Arbeitsplätze. Niemandem sei damit gedient, wenn Unternehmen zerschlagen würden, nur um die Erbschaftsteuer bezahlen zu können. Präsident Wirtz appelliert an die Koalition in Berlin und die Landesregierung, sich für eine radikale Reform mit einem niedrigen einheitlichen Steuersatz einzusetzen.

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