Dienstag, 24. Januar 2017


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IHK-Vollversammlung: Konjunktur in der Region insgesamt stabil

Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns verabschiedet / Bei kommunalen Steuererhöhungen Wirtschaft mit einbinden

(lifePR) (Villingen-Schwenningen, ) Die Wirtschaft in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg scheint sich weiter zu stabilisieren. Die Unternehmen sind für dieses Jahr verhalten zuversichtlich. Das wurde in der Sitzung der Vollversammlung der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg in der Dualen Hochschule in Villingen-Schwenningen deutlich. "Auch wenn Rückschläge immer noch möglich sind, haben wir die schlimmsten Auswirkungen der Wirtschaftskrise hinter uns. Das Tal ist durchschritten. Vor allem das Auslandsgeschäft ist deutlich besser geworden", fasste IHK-Präsident Dieter Teufel die Meinungsbildung der Wirtschaftsvertreter zusammen.

"Die Wirtschaft hat im Verlauf der Krise alles unternommen, die Beschäftigung zu sichern. Mittlerweile suchen die Unternehmen wieder händeringend Fachkräfte, um das wachsende Auftragsaufkommen abarbeiten zu können", so Dieter Teufel. Das führe auch dazu, dass es in diesem Jahr wieder einen ausgeglichenen Ausbildungsmarkt geben werde. Aufgrund der demografischen Entwicklung mit sinkenden Bewerberzahlen sei sogar damit zu rechnen, dass die Betriebe Schwierigkeiten bekämen, ihre offenen Lehrstellen zu besetzen.

Auch unter dem Eindruck der Wirtschaftskrise verabschiedete die Vollversammlung ein Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns. Anstand und Sitte des Ehrbaren Kaufmanns zu wahren habe als gesetzliche Aufgabe der IHK eine hohe Priorität. "Die Unternehmen sind die tragende Säule der Sozialen Marktwirtschaft, die ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind. Wirtschaftlichkeit, Ehrbarkeit, Gerechtigkeit, Glaubwürdigkeit, Weitblick, aber auch langfristig angelegtes, nachhaltiges Handeln sind Grundsätze, denen sich die Wirtschaft verpflichtet fühlt", sagte Dieter Teufel.

Intensiv diskutierte die Vollversammlung die schlechte Finanzlage in den kommunalen Haushalten mit der Folge, dass die Wirtschaft möglicherweise durch Erhöhungen der Gewerbe- bzw. der Grundsteuer zusätzliche Belastungen schultern müsse. Die Wirtschaftsvertreter zeigten ein gewisses Verständnis für die finanzielle Schieflage der öffentlichen Haushalte. "Die Kommunen müssen vor allem aber sicherstellen, dass das vorhandene Geld sorgfältig verwandt wird und alle Ausgabepositionen auf dem Prüfstand gestellt werden", so das Gremium.

Wenn Steuererhöhungen beschlossen würden, müssten sie in jedem Falle zeitlich befristet sein und in guten Zeiten wieder rückgängig gemacht werden. Die Vollversammlung appelliert nachhaltig an die Kommunen, bei beabsichtigten Steuererhöhungen die ansässige Wirtschaft bereits im Vorfeld in den Meinungsbildungsprozess einzubinden. Dies erhöhe die Transparenz des politischen Entscheidungsprozesses und führe zu mehr Akzeptanz dieser Maßnahmen.

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