Dienstag, 17. Januar 2017


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IHK reagiert auf Äußerungen der IG Metall

(lifePR) (Emden, ) "Hier wird wider besseren Wissens die hohe Ausbildungsbereitschaft der regionalen Wirtschaft schlecht geredet. Dies ist umso erstaunlicher, als die Gewerkschaft über den Berufsbildungsausschuss der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK) und den Runden Tisch für Berufsbildung eingebunden ist und die Situation besser kennen müsste", kommentiert Dr. Dirk Lüerßen, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK, die negative Meldung zur Ausbildungssituation der IG Metall am Dienstag.

Zwar sei die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverträge zum 30. September bundesweit tatsächlich um rund 8 % zurückgegangen. Gerade in Ostfriesland und Papenburg sei die Entwicklung aber anders verlaufen. Im IHK-Bezirk konnte sogar ein leichtes Plus verzeichnet werden - trotz Wirtschaftskrise und trotz eines Rückgangs der Schulabgänger um rund 3 %. Zudem gebe es noch zahlreiche freie Ausbildungsplätze und rund 150 vakante Einstiegsqualifizierungsstellen. Die Situation der Bewerber sei selten so gut gewesen. "Die IG Metall vergisst offensichtlich, dass die Zahlen der Arbeitsagenturen nur einen Teil des Ausbildungsmarktes abbilden. Das wird besonders daran deutlich, dass die Gewerkschaft von 2.044 freien Stellen spricht, aber allein im IHK-Bereich 2.240 neue Ausbildungsverträge geschlossen wurden", erklärt Lüerßen und appelliert abschließend an die Gewerkschaften: "Falsche Meldungen über die Ausbildungsbereitschaft verunsichern Betriebe und Jugendliche gleichermaßen. Wir sollten - wie bislang - besser gemeinsam für eine Stärkung des Systems eintreten".

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