Samstag, 03. Dezember 2016


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Neuer Ausbildungsrekord in der Metall- und Elektroindustrie

(lifePR) (München, ) .
- Brossardt: Zukünftig Differenzierung nach Gering- und Hochqualifizierten unverzichtbar
- Neue zweijährige Ausbildung zum Industrieelektriker angestoßen

Die bayerische Metall- und Elektroindustrie hat einen neuen Rekord bei den Lehrstellen erreicht. Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer von BayME und VBM erklärt: "Die bayerischen M+E-Betriebe haben im vergangenen Ausbildungsjahr 13.500 neue Lehrverträge abgeschlossen. Das bedeutet ein Plus von 12,9 Prozent. Wir erwarten auch in diesem Jahr eine Steigerung von mindestens 10 Prozent und damit rund 15.000 neue Ausbildungsverhältnisse. Insgesamt stehen heute ca. 40.000 junge Menschen in einer Ausbildung in diesem Industriezweig in Bayern."

Brossardt weiter: "Eine aktuelle Umfrage über das Ausbildungsverhalten unserer Mitgliedsfirmen hat ergeben, dass 87 Prozent der Unternehmen ausbilden, knapp 40 Prozent davon über Bedarf. 37 Prozent der Unternehmen haben mehr neue Lehrstellenverträge abgeschlossen als im Vorjahr. Es sind nicht nur die größeren Unternehmen, die ausbilden. Hier sind es mehr als 90 Prozent. Auch bei den kleineren Betrieben bilden immerhin über 70 Prozent aus. Das ist gerade für diese Unternehmen eine hervorragende Leistung."

Dass die Zeitenwende auf dem Ausbildungsmarkt überschritten sei, sei das Verdienst großer Anstrengungen der bayerischen Arbeitgeber. Brossardt: "Zu Beginn des neuen Jahrtausends waren die Zahlen auf dem Ausbildungsmarkt konjunkturbedingt eingebrochen. Die Anzahl der gemeldeten Ausbildungsstellen in Bayern ist in den Jahren 2001 bis 2007 von 105.000 auf 81.000 gesunken. Im selben Zeitraum ist die Zahl der Schulabgänger aber gestiegen: Von 132.000 im Jahr 2001 auf 144.000 im Jahr 2007. In dieser Zeit haben die bayerischen Metallarbeitgeberverbände dennoch massiv in Ausbildung investiert." So hätten die Verbände dank der 2003 ins Leben gerufenen Lehrstelleninitiative und der gemeinsam mit der IG Metall Bayern 2007 initiierten Ausbildungsaktion in den vergangenen fünf Jahren knapp 3.000 neue Lehrstellen geschaffen.

Die Zukunft der Ausbildung sieht Brossardt in ihrer Spreizung: "Es wird mehr theorieentlastete Ausbildungsberufe an dem einen und mehr duale Studiengänge an dem anderen Ende geben müssen. Deswegen haben wir mit dem Industrieelektriker einen neuen zweijährigen Ausbildungsberuf angestoßen. Er wird im Herbst 2009 eingeführt und birgt ein Potenzial von rund 600 neuen Ausbildungsstellen allein in Bayern."

Informationen beim zab – Zentrum für Ausbildungsmanagement Bayern unter Tel. 0911-277 79-680.

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