Sonntag, 04. Dezember 2016


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Moderater Anstieg der Arbeitslosigkeit in Bayern wetter-, aber nicht krisenbedingt

Brossardt: "Mit Fordern und Fördern Menschen in Arbeit bringen"

(lifePR) (München, ) "Der bayerische Arbeitsmarkt ist weiter robust. Die Zunahme um 9.600 Arbeitslose in Bayern im Dezember ist außerordentlich moderat, gerade wenn man bedenkt, dass in Wintermonaten mit Schnee und Eis die Arbeitslosigkeit in der Regel überproportional steigt. Krisenbedingte Auswirkungen sehe ich in diesem Anstieg noch nicht." So kommentierte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., die heutigen Zahlen aus Nürnberg, die die Bundesagentur für Arbeit vorgelegt hat.

Brossardt: "Bayern hat mit einer Arbeitslosenquote von 4,6 Prozent weiterhin den besten Wert aller Bundesländer. Angesichts der schwierigen Lage, in der unsere Wirtschaft immer noch steckt, und der Tatsache, dass Bayern durch seine hochindustrialisierte Struktur von der Krise besonders betroffen ist, ist dies immer noch sehr beachtlich. Dies ist nicht zuletzt den großen Anstrengungen der bayerischen Unternehmen geschuldet, die versuchen, vor allem mit Kurzarbeit Arbeitsplätze zu halten. Die Entscheidung der Bundesregierung, auch für Neufälle im Jahr 2010 eine verlängerte Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld zu ermöglichen, ist deshalb ein wichtiges Signal, um in dieser schwierigen Phase nicht massiv Stellen streichen zu müssen."

Da der Arbeitsmarkt der konjunkturellen Lage hinterherhinke, müsse man sich in den nächsten Monaten aber auf einen weiteren Anstieg der Arbeitslosenzahlen gefasst machen. Politik und Unternehmen seien daher gefordert, weiterhin alle Gestaltungsmöglichkeiten zur Sicherung von Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätzen in Bayern auszuschöpfen, sowohl auf betrieblicher als auch auf Tarifvertragsebene. Es könne jetzt nicht um Lohnsteigerungen, sondern nur um Beschäftigungssicherung und Substanzerhalt der Unternehmen gehen. An die Bundesregierung appellierte Brossardt, die Lohnzusatzkosten langfristig stabil unter 40 Prozent zu halten.

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