Donnerstag, 19. Januar 2017


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Irakisch-Deutsche Investorenkonferenz in München

Marktchancen beim Wiederaufbau im Irak für bayerische Unternehmen

(lifePR) (München, ) Zur Irakisch-Deutschen Investorenkonferenz erwartet die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. gemeinsam mit der DAFG - Deutsch-Arabische Freundesgesellschaft e. V. und der Botschaft der Republik Irak am kommenden Samstag mehr als 250 Gäste aus Politik und Wirtschaft in München. Auf der Veranstaltung informiert eine knapp 60-köpfige Delegation unter der Leitung des irakischen Industrieministers, Fawzi Al-Hariri, deutsche Wirtschaftsvertreter über deren Chancen, den Wiederaufbau des Irak aktiv mitzugestalten. Im Fokus stehen dabei unter anderem die Marktpotenziale in den Bereichen Energie, Bau und Infrastruktur sowie Gesundheit.

"Für ein ressourcenreiches Land wie den Irak ist die bayerische Wirtschaft mit ihrem technologischen Know-how der ideale Partner, um dem Land zu einem neuen Aufschwung zu verhelfen", erklärt vbw-Präsident und DAFG-Vize­präsident Randolf Rodenstock. Otto Wiesheu, Präsident der DAFG ergänzt: "Die DAFG will deutsche Unternehmen über die Möglichkeiten, im Irak tätig zu sein, informieren. Neben den oft im Vordergrund der Überlegungen stehenden Risiken gibt es auch große Chancen, die genutzt werden sollten. Die Irakisch-Deutsche Investorenkonferenz in München will diese Chancen aufzeigen und Kontakte zwischen irakischen und deutschen Akteuren ermöglichen." Rodenstock appelliert an die Unternehmensvertreter, jetzt im Irak Fuß zu fassen und den Menschen im Irak so neue Perspektiven zu eröffnen.

Den Freistaat Bayern und den Irak verbinden seit den 1970er Jahren enge Handelsbeziehungen. Infolge von Diktatur und kriegerischen Auseinandersetzungen schrumpfte das bayerisch-irakische Handelsvolumen von 1980 bis 2007 von 223 Millionen Euro auf 63 Millionen. Die sich zunehmend stabilisierende Situation im Irak beeinflusst nun auch die Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland und dem Freistaat positiv. Die Einfuhren nach Bayern stiegen von 2007 zu 2008 um 21,4 Prozent auf 34,5 Millionen und die Ausfuhren in den Irak nahmen von 2007 zu 2008 sogar um rund 42 Prozent auf 50 Millionen Euro zu.

Zur Irakisch-Deutschen Investorenkonferenz werden neben dem irakischen Industrieminister Fawzi Al-Hariri unter anderem der Präsident der nationalen Investmentbehörde des Irak, Dr. Sami Al-Araji, der Handelsminister des Irak, Safa Eddin Mohammed Al-Safi, und die irakische Ministerin für Wohnungswesen und Wiederaufbau, Bayan Ismail Dizayee, nach München reisen.

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