Sonntag, 04. Dezember 2016


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Bayerische M+E-Industrie erwartet Halbierung des Wachstums

Brossardt: „Konjunktureller Hochsommer vorbei, Konjunkturherbst steht bevor“

(lifePR) (München, ) Der konjunkturelle Hochsommer in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie ist vorbei. Der Branche steht ein ungemütlicher Konjunkturherbst bevor. Das ist das Ergebnis der Sommerumfrage der bayerischen Metallarbeitgeberverbände BayME und VBM unter ihren Mitgliedsbetrieben. "Es wird in unserer Branche eine spürbare Abschwächung geben. Für das Jahr 2008 erwarten wir eine Halbierung des Wachstums gegenüber 2007 - sowohl bei der Produktion als auch bei der Beschäftigung", sagte Bertram Brossardt, BayME-/VBM-Hauptgeschäftsführer bei der Vorstellung der Umfrage.

Die Geschäftslage im ersten Halbjahr 2008 wurde von den Firmen noch positiv bewertet, allerdings nicht mehr so gut wie im vergangenen Jahr. Die Erwartungen für die zweite Jahreshälfte haben sich spürbar eingetrübt.

Brossardt: "Erstmals seit 2003 überwiegen bei der Zukunftseinschätzung des Inlandsgeschäfts wieder die pessimistischen Stimmen." Beim Exportgeschäft seien die Erwartungen so schlecht wie seit sechs Jahren nicht mehr, bei Produktion und Investitionen sei der Zenit klar überschritten und auch die Beschäftigungspläne der Firmen zeigten nicht mehr weiter nach oben. Der Hauptgeschäftsführer erwartet für 2008 folglich nur noch ein Produktionswachstum von fünf Prozent, nach einem zehnprozentigen Anstieg in 2007. Auch beim Jobwachstum verlangsame sich die Dynamik spürbar. "Im Jahresdurchschnitt gehen wir von einem Plus von 11.000 neuen Jobs aus, 2007 waren es noch 25.000." Eine seriöse Prognose für das Jahr 2009 sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. "Den Einschätzungen unserer Unternehmen zufolge gehen wir aber davon aus, dass sich der Abwärtstrend fortsetzt."

Als Hauptgründe für die Abkühlung nannte Brossardt das langsamere weltwirtschaftliche Wachstum, die rasant gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise sowie den starken Euro.

Brossardt wies darauf hin, dass die kommende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie auf die konjunkturelle Eintrübung Rücksicht nehmen müsse. "Wir verhandeln im Herbst über das Jahr 2009. Wir müssen Vorkehrungen für den Fall treffen, dass es im nächsten Jahr zu einem konjunkturellen Wintereinbruch kommt." Dafür müssten insbesondere die Flexibilisierungselemente des letztjährigen Tarifabschlusses, wie Konjunkturbonus und betriebliche Differenzierungsmöglichkeiten, weiter ausgebaut werden.

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