Samstag, 03. Dezember 2016


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H&R WASAG AG meistert schwierige Rahmenbedingungen

Umsatz im 1. Halbjahr auf Rekordniveau von € 495,3 Mio. (+22,2 %) / Halbjahresergebnis von € 28,0 Mio. (EBT) belegt stabile Unternehmensentwicklung / Prognose bestätigt

(lifePR) (Salzbergen, ) Unter schwierigen Rahmenbedingungen und trotz planmäßiger Stillstandszeiten an den Standorten Salzbergen und Hamburg-Neuhof bestätigt die H&R WASAG AG auf Basis des zweiten Quartals die Prognose für das Geschäftsjahr 2008. Der Umsatz wuchs insbesondere wegen der rohölpreisbedingt erhöhten Absatzpreise auf einen Rekordwert von € 266,2 Mio. (Q 2 2007: € 198,1 Mio.). Im ersten Halbjahr 2008 stieg der Umsatz um über 22 Prozent auf € 495,3 Mio. (1. Halbjahr 2007: € 405,4 Mio.). Trotz der dramatisch gestiegenen Einstandpreise und der nur zeitverzögert erhöhten Absatzpreise liegt das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im 2. Quartal 2008 mit € 18,5 Mio. (Q 2 2007 bereinigt um die veräußerte Sprengstoffsparte: € 20,7 Mio.) und einem Ergebnis vor Steuern (EBT) von € 12,4 Mio. (Q 2 2007 bereinigt: € 16,8 Mio.) im Zielkorridor für das 1. Halbjahr 2008. Auch das gesamte 1. Halbjahr liegt mit einem Ergebnis vor Steuern (EBT) von € 28,0 Mio. (2007 bereinigt: € 38,1 Mio.) im Rahmen der Erwartungen. Auf dieser Basis bestätigt der Vorstand die Prognose, einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro und ein EBT für das Gesamtjahr in der Größenordnung zwischen € 50 Mio. und € 60 Mio. zu erreichen. "Wir liegen auch in extrem schwierigen Zeiten stabil auf Kurs", so Gert Wendroth, Vorstandsvorsitzender der H&R WASAG AG.

Hoher Rohölpreis bringt neue Herausforderungen Der auch im zweiten Quartal weiter gestiegene Rohölpreis stellte die H&R WASAG AG vor neue Herausforderungen. "Unser Vertrieb hat wieder hervorragend gearbeitet", so Wendroth. So sei es gelungen, die Preissteigerungen durch entsprechende Preiserhöhungen für die H&R WASAG Produkte abzufangen und so die Basis für eine auskömm-lichere Margensituation im 2. Halbjahr zu legen.

Dennoch wurde das Quartalsergebnis durch die deutlich gestiegenen Rohstoffkosten belastet, da die Preiserhöhungen aufgrund längerfristiger Verträge nur zeitverzögert an die Kunden weiter gegeben werden konnten. Dieser Effekt wurde durch die höhere Vorratsbewertung, die ebenso aus den gestiegenen Rohstoffpreisen resultiert, teilweise kompensiert.

Darüber hinaus führten die höheren Rohstoffpreise zu einem deutlich ausgeweiteten Working Capital (Summe aus Vorräten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen), das sich von € 204,6 Mio. am 31. März 2008 noch einmal deutlich auf € 246,7 Mio. am Ende des zweiten Quartals erhöhte. Diese Entwicklung war zwar durch den Anfang des Jahres vereinbarten, neuen Konsortialkredit grundsätzlich antizipiert worden, doch hält es der Vorstand angesichts weiter bestehender Unsicherheiten an den Rohstoffmärkten für unverzichtbar, alle anstehenden Investitionsentscheidungen einer kritischen Überprüfung zu unterziehen. "Wir wollen auch bei weiteren unerwarteten Preissteigerungen einen ausreichenden Liquiditätspuffer für die weiter stabile Umsatz- und Ergebnisentwicklung vorhalten", betont Wendroth.

Zugleich seien, wie auf der Hauptversammlung berichtet, auch die Investitionssummen für bisher geplante Objekte deutlich gestiegen. "Wir bleiben bei unserem Wachstumskurs, überprüfen jedoch Teile der geplanten Investitionen hinsichtlich Ausgabenhöhe, Zeitpunkt und Konfiguration. Die laufenden Kapazitätserweiterungsinvestitionen aus P40 werden wie geplant umgesetzt", erläutert der Vorstandvorsitzende.

Geschäftsbereiche Kunststoffe mit Ergebnisrückgang Nicht zufrieden stellend hat sich der Geschäftsbereiche Kunststoffe im zweiten Quartal 2008 entwickelt. Das operative Ergebnis (EBITDA) blieb mit € 1,0 Mio. (Q 2 2007: € 1,4 Mio.) hinter dem Vorjahr zur> ück, was neben den steigenden Rohstoffpreisen auch auf die abflauende Automobilkonjunktur zurückzuführen ist. Belastungen ergeben sich hier auch aus den laufenden Restrukturierungen des Bereiches in Europa und in der seit Anfang April zu 100 % zum H&R WASAG Konzern gehörenden chinesischen Tochtergesellschaft. "Diese Maßnahmen werden erst mittelfristig greifen und dann zu steigenden Erträgen führen", kündigt Wendroth an. Im Gesamtjahr 2008 werde das operative Ergebnis (EBITDA) aber hinter den in 2007 erzielten € 3,9 Mio. zurückbleiben.

Umwandlung der Vorzugs- in Stammaktien abgeschlossen Abgeschlossen werden konnte die von der Hauptversammlung am 24. Juni 2008 beschlossene Umwandlung der Vorzugs- in Stammaktien. Nach der am 8. August 2008 erfolgten Eintragung besteht das Grundkapital der H&R WASAG AG damit aus insgesamt 29.973.112 Stammaktien.

Detaillierte Informationen zur aktuellen Entwicklung können dem Quartalsbericht zum 30. Juni 2008 entnommen werden, der heute im Internet ab 10:00 Uhr unter www.hur-wasag.de zur Ansicht bzw. zum Download zur Verfügung steht. Bitte beachten Sie auch die bereits im Anhang beigefügte Kennzahlentabelle zum 1. Halbjahr 2008.

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