Donnerstag, 19. Januar 2017


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Hochschule Rosenheim und Region 18 im Gespräch über gemeinsame Projekte

Vorschläge wurden positiv aufgenommen

(lifePR) (Rosenheim, ) Um eine mögliche Zusammenarbeit zwischen den fünf Landkreisen Südostoberbayerns, der Stadt Rosenheim und der Hochschule Rosenheim auszuloten, kamen auf Einladung des Regionalen Planungsverbandes Südostoberbayern Präsident, Professoren und Mitarbeiter der Hochschule Rosenheim am Dienstag, 16. März 2010 im Landratsamt Traunstein zusammen. Die vorgestellten Kooperationsmöglichkeiten und Forschungsprojekte stießen auf großes Interesse.

In seiner Begrüßungsrede wies der Vorsitzende des Planungsverbandes der Traunsteiner Landrat Hermann Steinmaßl auf die Bedeutung des Bildungsstandortes Rosenheim für Südostoberbayern hin. Mit ihrem anwendungsbezogenen Profil in Forschung, Lehre, Studium und Weiterbildung sei die Rosenheimer Hochschule ein wichtiger Partner für Wirtschaft, Verwaltung, aber auch für Handel, Gewerbe und soziale Bereiche der Region.

"Mit unserer Einladung unterstreichen wir den Willen, aktiv und abgestimmt zusammenzuarbeiten und uns mit unseren Kompetenzen zu ergänzen", so Landrat Steinmaßl.

Gemeinsam mit den Kollegen der Hochschule präsentierte Präsident Heinrich Köster die möglichen Kooperationsprojekte aus den Bereichen Gesundheitswirtschaft, Weiterbildung, energieeffizientes Bauen und Breitbandtechnologie.

Professor Dr. Rudolf Bäßler, referierte über berufsbegleitende Weiterbildungsangebote und die verschiedenen Umsetzungsmöglichkeiten.

Hinsichtlich des Bildungsbedarfs im Energiebereich, speziell zur energetischen Gebäudesanierung stellte Diplom-Ingenieur Wolfgang Alversammer, Mitarbeiter an der Fakultät für Holztechnik und Bau, Seminarangebote für Mitarbeiter von Bauämtern aus der Region vor.

Dr. Peter Zentgraf, Professor für Mess- und Regelungstechnik und Laboringenieur Peter Viehhauser stellten ein mögliches Breiband-Forschungsprojekt vor: Über die Installierung einer W-Lan Richtfunkverbindung vom Hochfellngipfel zur Hochschule Rosenheim könne man testen, die Unternehmen und die Bevölkerung in ländlichen Regionen auf diese Art an das Breitbandnetz anzuschließen. W-Lan Richtfunkverbindungen ließen sich im Vergleich zu Kabellösungen einfach, schnell und relativ günstig realisieren, so die Referenten.

Auf Vorschlag von Landrat Steinmaßl einigten sich die Mitglieder des Regionalen Planungsverbandes, die Kooperationsmöglichkeiten in ihren Gemeinden zu prüfen und an die Hochschule Rosenheim zu kommunizieren. Zu einem nächstmöglichen Termin sollen die Gespräche fortgesetzt werden.

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