Donnerstag, 19. Januar 2017


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Dr. Bernd Kummer und Staatssekretär Mark Weinmeister: "Komplexes Thema transparent diskutieren"

Runder Tisch zur Verbesserung der Grundwassersituation im Hessischen Ried erfolgreich gestartet

(lifePR) (Wiesbaden, ) Im Landratsamt Groß-Gerau fand heute die konstituierende Sitzung des "Runden Tisch zur Verbesserung der Grundwassersituation im Hessischen Ried" statt. Mit der Konstituierung wird der Beschluss des Hessischen Landtags vom 15. März umgesetzt. Zum Leiter des Runden Tisches wurde Dr. Bernd Kummer berufen. "Herr Dr. Kummer bringt wichtige Voraussetzungen für diese verantwortungsvolle Aufgabe als neutraler und unabhängiger Moderator mit und verfügt darüber hinaus als ehemaliger Darmstädter Regierungspräsident und Staatssekretär über die notwendigen fachlichen Kenntnisse", so Umweltstaatssekretär Mark Weinmeister. "Dr. Kummer wird den komplexen und vielschichtigen Diskussionsprozess rund um die Themen Grundwasser, Wald und Landwirtschaft leiten, um ein optimales Ergebnis für Südhessen und die örtliche Bevölkerung zu erzielen", betonte der Staatssekretär

"Mit der heutigen Sitzung ist der Grundstein für eine intensive Debatte gelegt", sagte Dr. Kummer. Der Leiter des Runden Tisches zeigte sich erfreut über den erfolgreichen Start des Diskussionsforums. Man sei an praktikablen Ergebnissen interessiert, versicherte er.

Der Runde Tisch soll die Ergebnisse der im vergangenen Jahr fertig gestellten Machbarkeitsstudie zur Wiederaufspiegelung des Grundwasserstandes in geschädigten Waldbeständen mit den unterschiedlichen Interessengruppierungen und Akteuren diskutieren und Lösungsansätze als Beschlussempfehlungen ausarbeiten. In den kommenden Sitzungen sollen so Wege zu einer Verbesserung der Situation der Wälder im Rhein-Main-Gebiet gesucht werden.

Sowohl Weinmeister als auch Dr. Kummer verwiesen auf die Ziele des Runden Tisches und riefen alle Beteiligten zur fachlichen und zielorientierten Arbeit auf. Die Erwartung dürfe nicht sein, dass alle Probleme auf einen Schlag gelöst werden können. Man werde sich dem komplexen Problem in kleinen Schritten nähern müssen. Die erste Sitzung diente dazu, dass sich die verschiedenen Interessensvertreter vorstellten und ihre Erwartungen formulierten. Dr. Kummer zeigte sich erfreut über den einvernehmlich bekundeten Einigungswillen in der Runde.

Die nächste Sitzung des Runden Tisches wird voraussichtlich in der 39. Kalenderwoche stattfinden.

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