Freitag, 02. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 68031

Moderne Implantologie im Weltkulturerbe

Innovation trifft Tradition

(lifePR) (Hanau, ) Vor beeindruckender Kulisse und mit Weitblick auf das Gelände der Zeche Zollverein und den alten Förderturm fand am 3. September in Essen die erste große, gemeinsame Fortbildungsveranstaltung der Heraeus Kompetenz-Center Implantologie Dortmund und Mülheim/Ruhr statt. Beide gehören zu einem Netzwerk von Schulungszentren, die Heraeus deutschlandweit aufbaut. 130 Teilnehmer folgten der Einladung und informierten sich über das Heraeus IQ:NECT System.

In einer Atmosphäre traditioneller Industriekultur wurde die neue Implantattechnik präsentiert. Heraeus IQ:NECT nutzt eine innovative Technologie zur Verbindung von Implantat und Aufbau und ist damit das erste auf dem Markt befindliche schraubenlose System. Das langwierige Ein- und Ausschrauben von Einheilkappe, Gingivaformer, Abformpfosten und Abutment wird durch einen neuen Clip-Mechanismus zu einem einzigen, schnellen Handgriff. Ein "Klick" und die Teile sind verbunden. Dank eines asymmetrischen Vierkantschafts wird bei allen Schritten automatisch sicher und richtig positioniert. Eine innovative Verbindungstechnik schafft am Ende eine monoblockähnliche Einheit zwischen Implantat und Abutment. Damit vereinigt das System alle Vorteile eines einteiligen mit denen eines zweiteiligen Implantatsystems.

Implantologie neu definiert

Stefan Klomann, Leiter der Division Implantate bei Heraeus, gab in seiner Eröffnungsrede einen Überblick über die Anfänge von Heraeus Kulzer mit seinen Wurzeln im Dentalmarkt und dem breit aufgestellten und weltweit tätigen Heraeus Konzern heute. Qualität und Innovation sind seit jeher zentrale Werte des Hanauer Familienunternehmens. "An der Entwicklung einer echten Innovation wie IQ:NECT mitzuarbeiten, die die Implantologie neu definiert, war daher eine Herausforderung, der wir uns gerne gestellt haben, " so Klomann. Und das mit Erfolg, denn 2007 wurde Heraeus IQ:NECT erfolgreich in den deutschen Markt eingeführt. Der Erfinderkreis des neuen Implantatsystems ist dabei mit Prof. Hubertus Spiekermann, Prof. Michael Augthun, Dr. Klaus Haselhuhn und Prof. Manfred Peters prominent besetzt.

Physik der Schraube

Welche Vorteile das System gegenüber der ansonsten üblichen Schraubenverbindung hat, erläuterte Dipl.-Ing. Jan-Dirk Reimers in seinem Vortrag über die Physik der Schraube so anschaulich, dass nicht wenige Teilnehmer anschließend versicherten, sie sähen eine Schraube fortan mit ganz anderen Augen. "Gäbe es noch keine Implantate und würde man sie heute erfinden, ginge man ganz anders an die Entwicklung heran", so Reimers. "Heute weiß man, dass sich bei ständig wechselnder Belastung mit moderner Klebe- und Fügetechnik weitaus stabilere Ergebnisse erzielen lassen, als mit einer Schraube."

Prof. Dr. Michael Augthun, Mitentwickler des Systems und Leiter des Heraeus Kompetenz-Centers Implantologie in Mülheim/Ruhr, erläuterte die Philosophie des Heraeus IQ:NECT Systems. Im Rahmen seiner langjährigen Tätigkeit als Leitender Oberarzt der Klinik für Prothetik an der Universitätsklinik Aachen hatte er immer wieder mit den Schwachstellen bestehender Systeme und den sich daraus ergebenden Problemen bei der prothetischen Versorgung zu kämpfen. Solche Unzulänglichkeiten bei schraubenbasierten Implantatsystemen gaben den Anstoß, an besseren Lösungen zu arbeiten, große Achsdivergenzen auszugleichen, eine spannungsfreie Abformung zu ermöglichen und durch das Fehlen eines Schraubenkanals auch deutliche ästhetische Vorteile zu erzielen.

Vorteile für die Prothetik

Das chirurgische Vorgehen bei Heraeus IQ:NECT erläuterte Dr. Dr. Norbert Hartmann. Der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg - bis 2006 leitender Oberarzt am Klinikum Dortmund und heute in eigener Praxis niedergelassen - hat seit mehr als 20 Jahre Erfahrung mit verschiedenen Implantatsystemen sammeln können. Er präsentierte Patientenfälle aus der eigenen Praxis und unterstrich das einfache und unproblematische Handling bei der Implantatinsertion. Für ihn ist dies - gerade in der Zusammenarbeit zwischen Implantologen und Überweisern - eine wichtige Voraussetzung, um die Vorteile auf der prothetischen Seite nutzen zu können.

Die prothetische Versorgung mit Heraeus IQ:NECT war Thema von Dr. Wolfgang Günnewig, Leiter des Heraeus Kompetenz-Centers Implantologie Dortmund, der seinen Vortrag mit den Worten eröffnete "Nachdem ich 28 Jahre geschraubt habe, habe ich mich jetzt aus Überzeugung von schraubenbasierten Systemen verabschiedet." An konkreten Beispielen aus der eigenen Praxis verdeutlichte Dr. Günnewig alle Schritte im Detail. Insbesondere ging er auf die präzise und spannungsfreie Abformung und die Fixierung der Prothetik mit einer genau dosierten Menge an selbsthärtendem Fixierungsmaterial ein, das in das Implantat eingebracht wird. Es füllt die Spalträume zwischen Implantat und Aufbau und härtet nach wenigen Minuten komplett aus. So entsteht eine spaltfreie mechanische Verblockung, mit der eine monoblockähnliche Stabilität erreicht wird.

Im Anschluss an die Vorträge hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, detaillierte Fragen zu stellen und bei Hands-on Übungen der Firmen Heraeus, Hager & Meisinger und NSK Kenntnisse im chirurgischen Bereich zu vertiefen. Der kollegiale Austausch beim Imbiss, zu dem auch die im Ruhrgebiet typische und beliebte Currywurst zählte, rundete die Veranstaltung ab.

Weiterbildung und Hands-on Training

Vertiefungskurse zur Heraeus IQ:NECT Technologie mit Live-OP und Hands-on Training finden am 22. Oktober und am 19. November in den Heraeus Kompetenz-Centern Dortmund und Mülheim statt. Speziell für Anfänger bietet das Kompetenz-Center Engelskirchen (Leiter Dr. Friedrich J. Lingemann) am 19. November einen Einsteigerkurs zu Chirurgie und Prothetik an.

Weitere Informationen zu Heraeus IQ:NECT oder Anmeldungen zu den Vertiefungskursen können angefordert werden bei Heraeus, Division Implants (Tel. 06181 / 35 - 29 84) oder unter www.heraeus-iqnect.de .

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Spiel und Spaß in "Kernie's Winter-Wunderland"

, Familie & Kind, Wunderland Kalkar

Während der Feiertage gibt es wieder eine Menge im Wunderland Kalkar zu erleben! Besonders die Kleinen dürfen sich freuen, denn vom 25. bis einschließlich...

Magie mit einer Prise Glitter und Glamour - elfenhafte Weihnachts- und knallbonbongute Silvesterarrangements

, Familie & Kind, Wunderland Kalkar

Das Wunderland Kalkar ist ein Ort, der Träume Wirklichkeit werden lässt. Wer einmal hier war, weiß um den Zauber, der den beliebten Hotel-, Business-...

Oktopus Adventskalender : „ Nacharmen“ unmöglich !

, Familie & Kind, Merlin Entertainments Group Deutschland GmbH

Kennt nicht jeder Jemanden, der zu ungeduldig ist, in der Adventszeit täglich nur ein Türchen seines Kalenders zu öffnen, und stattdessen immer...

Disclaimer