Mittwoch, 07. Dezember 2016


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Soziale Netzwerke: Spaßfaktor contra Sicherheit

Web 2.0 ermöglicht automatisierten Missbrauch

(lifePR) (Hannover, ) Soziale Netze erzeugen werbefinanzierte Nestwärme für Gleichgesinnte. Der Preis dafür: Die Mitglieder rücken persönliche Daten im großen Stil heraus. Diese Sorglosigkeit, gepaart mit technischen Schwächen, bietet eine willkommene Spielwiese für Übeltäter aller Art schreibt das IT-Profimagazin iX [2] in seiner aktuellen Ausgabe 9/08.

Nutzer geben in sozialen Netzwerken häufig so zahlreiche Informationen über sich und ihre Vorlieben preis, dass potenzielle Angreifer sie leicht überlisten und ihnen beispielsweise Phishing-Nachrichten erfolgreich unterjubeln können. Da solche Plattformen alle Daten strukturiert vorhalten, können Webcrawler Daten automatisiert einsammeln. Viele User nutzen mehrere Web-2.0-Anwendungen parallel, so dass sich ohne Probleme Profilkorrelationen zwischen den Identitäten verschiedener Netzwerke herstellen lassen. Mit dem Wissen über Freunde, Beziehungen oder Vorlieben können Angreifer dann einen nahezu authentischen Text erstellen und beispielsweise ein mit einem Trojaner infiziertes Bild anhängen. Oder aber sie versehen die Profilseiten ihrer Opfer mit virenverseuchten Elementen.

Um Missbrauch vorzubeugen, sollte man zuallererst darauf achten, private sowie geschäftliche Daten wirklich privat zu halten und nicht öffentlich verfügbar zu machen, rät das IT-Profimagazin iX. "Zugegebenermaßen erfordert dies je nach Situation ein großes Maß an Disziplin", erläutert iX-Redakteurin Ute Roos. "Dennoch: Wie verlockend ein Kontakt-, Dienste- oder anderweitiges Angebot im Internet auch klingen mag, man sollte nicht versäumen, Angebot wie Anbieter gründlich zu durchleuchten und misstrauisch zu sein." Mit der Preisgabe von Informationen auf Profilseiten und Diskussionsforen sollten Internetnutzer vorsichtig und sparsam umgehen, und auch beim Knüpfen von Kontakten ein gesundes Maß an Vorsicht walten lassen. "Selbst wenn man alles richtig macht, kann ein Angriff niemals ganz ausgeschlossen werden. Aber man wird ihn zumindest schneller als solchen erkennen - vielleicht bevor es zu spät ist", ergänzt die iX-Sicherheitsexpertin. Nicht zuletzt birgt die Veröffentlichung von Daten ein großes ökonomisches Potenzial, das beim Nutzer in Form von unerwünschter Werbung wieder ankommt.

"Auch wenn persönliche Datensparsamkeit den Spaßfaktor im Netz unter Umständen etwas ausbremsen kann: Manchmal ist es besser, nicht alle Trends mitzumachen", so Ute Roos.

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