Dienstag, 06. Dezember 2016


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Hausärzte wehren sich in einem offenen Brief

KV fordert Honorare zurück

(lifePR) (Köln, ) Eine Flutwelle an Bescheiden mit Honorarrückforderungen hat die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KV) in der vergangenen Woche verschickt. Fast 5.000 Hausärzte sind von den "als sachlich-rechnerische Berichtigungen für die Jahre 2011 bis 2013" verschickten Bescheiden überrascht worden. Zwischen 2.000 und 20.000 Euro fordert die KV von den einzelnen Hausarztpraxen zurück. Die Forderungen basieren auf Schätzungen der KV, betroffene Hausärzte haben keine Möglichkeit zur substantiierten Aufarbeitung der Berechnungen anhand der ihnen vorliegenden Praxisakten. Der Hausärzteverband Nordrhein stellt die Rechtmäßigkeit der Bescheide in Frage und unterstützt alle Hausärzte, die Widerspruch dagegen einlegen.

In einem offenen Brief an den Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein e.V. fordert der Vorstand des Hausärzteverbandes die Einbehaltung der Honorarbeträge auszusetzen und mit den Krankenkassen Verhandlungen aufzunehmen. "Die KV sollte jetzt im Sinne ihrer Kolleginn/en handeln und lösungsorientiert Gespräche führen," so der 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Nordrhein, Dr. Dirk Mecking.

Der offene Brief an den Vorstand der KV Nordrhein mit dem genauen Wortlaut liegt dieser Pressemitteilung bei.

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