Freitag, 20. Januar 2017


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Autor Kurt Oesterle berichtet über seinen neuen Roman

(lifePR) (Stuttgart, ) Zu einem historisch wie literarisch interessanten Experiment lädt das Haus der Geschichte Baden-Württemberg am Donnerstag, 14. Januar, ein. Um 19 Uhr lässt der Tübinger Schriftsteller Kurt Oesterle seine Zuhörer teilhaben an der Entstehung seines neuen Romans "Wunschbruder. Auf der Lebensspur eines Flüchtlingskindes". Diese Lesung mit Werkstattbericht gehört zum Begleitprogramm der Großen Landesausstellung "Ihr und Wir. Integration der Heimatvertriebenen in Baden-Württemberg", die noch bis zum 22. August im Haus der Geschichte zu sehen ist.

Oesterles Roman spielt in der Nachkriegszeit im Schwäbischen Wald. Dort im Altkreis Schwäbisch Hall, bestand 1960 ein Drittel der Bevölkerung aus Heimatvertriebenen. In diesem abgelegenen Ort in Nordwürttemberg treffen Welten aufeinander. Sie werden verkörpert durch die Romanfigur des Flüchtlingsbuben, der zehn Jahre nach der Vertreibung in der neuen Heimat geboren wurde, und durch die Figur eines einheimischen Einzelkindes.

Das "Ihr und Wir", das schwierige Miteinander der Einheimischen und neu Angesiedelten verdeutlicht die Umbrüche, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs stattgefunden haben, am Beispiel des kleinen Dorfes im Schwäbischen Wald. Ob der Flüchtlingsbub am Ende des Romans alle Schwierigkeiten gemeistert haben wird, das erfahren die Zuhörer an diesem Abend.

Kurt Oesterle wurde am 1955 im baden-württembergischen Oberrot geboren. Der Journalist und Schriftsteller lebt in Tübingen. Dort promovierte er 1989 bei Walter Jens mit einer Arbeit über Peter Weiss' "Ästhetik des Widerstands". Oesterles literarisches Schaffen wurde mehrfach ausgezeichnet. 1997 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis, 2002 den Berthold-Auerbach-Preis. 2007 erhielt er den Förderpreis zum Ludwig-Uhland-Preis. Vielbeachtet wurde sein 2003 erschienenes Großessay "Stammheim. Die Geschichte des Vollzugsbeamten Horst Bubeck" zur Geschichte der RAF.

Der Eintritt ist frei. Wegen der begrenzten Zahl an Sitzplätzen wird um Anmeldung gebeten unter Telefon 0711/212 39 89 oder E-Mail: besucherdienst@hdgbw.de

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