Sonntag, 04. Dezember 2016


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Tartter: Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge leicht gestiegen

(lifePR) (Mainz, ) Zum Ende des ersten Quartals 2010 hat die Handwerkskammer Rhein-hessen nach den Worten ihres Hauptgeschäftsführers Günther Tartter im Vergleich zu den ersten drei Monaten letzten Jahres eine leichte Steigerung bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zu verzeichnen. So ist die Zahl von 138 auf 146 geklettert. Dies entspricht einem Plus von 5,8 Prozent.

Die Handwerkskammer wird weiterhin, so Tartter, intensiv auf die Nachwuchswerbung setzen. Wesentliches Gewicht räumt er dabei der bundesweiten Imagekampagne ein, die pfiffig und modern gerade junge Leute anspreche. Sie sollen das Handwerk als attraktiven und zukunftssicheren Wirtschaftsbereich erfahren, der viele Perspektiven biete und auf dessen qualifizierte Ausbildung man stolz sein könne.

Aktuelles Thema bleibt nach den Worten Tartters die frühzeitige Berufsorientierung und damit verbunden eine engere Zusammenarbeit zwi-schen Schule und Wirtschaft. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die hierzu letztes Jahr getroffene Rahmenvereinbarung zwischen Landesregierung, Wirtschaftskammern und Arbeitsverwaltung, die nun mit Leben gefüllt werden müsse.

Auch appellierte er an die Lehramtsstudierenden, die Empfehlung des Bildungsministeriums anzunehmen, anstelle eines oder mehrerer Schulpraktika während des Studiums ein Betriebspraktikum zu absolvie-ren. Gerade die kleinbetriebliche Struktur des Handwerks eröffne ihnen die Möglichkeit, einen tiefgehenden und unmittelbaren Einblick in Arbeitsabläufe zu erhalten, zumal sich ein Job während der Semesterferien nicht mir einem intensiven Praktikum gleichsetzen lasse. Die angehenden Lehrer könnten von dem so gewonnenen Wissen nur profitieren, ebenso wie die Schülerinnen und Schüler, die sie kompetent beim Übergang von der Schule ins Berufsleben begleiten sollen.

Wer selbst sehe, welche Anforderungen bei einer Ausbildung in einem handwerklichen High-Tech-Beruf gestellt werden, könne auch besser beurteilen, dass gerade leistungsstarke Schülerinnen und Schüler als Nachwuchs gesucht werden. Damit könne dem Trend begegnet werden, gute und sehr gute Schüler länger in der Schule zu halten und zu einem höheren Abschluss zu führen, dabei aber die duale Ausbildung für diese Zielgruppe aus dem Auge zu verlieren.

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