Donnerstag, 08. Dezember 2016


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So einfach ist Chef werden im Handwerk

Starter-Center der Handwerkskammer begleitete bislang über 1000 Gründungen im Handwerk

(lifePR) (Konstanz, ) Rund 200 Handwerker wenden sich mittlerweile jährlich an das Starter-Center der Handwerkskammer Konstanz mit dem Ziel, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Dort werden sie nicht nur intensiv beraten, sondern können gemeinsam mit den Experten vor Ort über ein digitales Formularcenter alle wesentlichen Gründungsformalitäten erledigen.

"Wir wollen, dass die Jungunternehmer mit einem ausgefeilten Konzept an den Start gehen und sich auf ihr Vorhaben konzentrieren können, statt einen Behördenmarathon zu absolvieren", sagt Simone Feilen, Beraterin bei der Handwerkskammer Konstanz und zuständig für das Starter-Center in Villingen-Schwenningen.

32 Prozent aller Gründer in zulassungspflichtigen Gewerken nutzen den Service der kammereigenen Starter-Center, im Schwarzwald-Baar-Kreis sind es sogar 57 Prozent. "Damit sind wir Landesspitze", freut sich Simone Feilen, die bereits seit rund acht Jahren Existenzgründer berät und entsprechend Erfahrungen sammeln konnte.

Nicht immer führt eine erste Kontaktaufnahme mit dem Starter-Center direkt in die Selbständigkeit. "Es gibt Fälle, da ist sofort ersichtlich, dass die Gründung problematisch wird. Häufig gibt es keine fundierte Kalkulation: Angebotspreise werden lediglich geschätzt bzw. gängige Marktpreise einfach unterboten und sind dann nicht kostendeckend." Oft würden auch handwerksrechtliche Vorgaben missachtet, es sollen also Tätigkeiten angeboten werden, die man aufgrund fehlender Zulassungsvoraussetzungen gar nicht ausführen darf. "Hier setzen wir erst einmal eine tiefergehende Beratung und ein Existenzgründungsseminar an", sagt die Beraterin.

Simone Feilen berichtet auch von einem Termin, der damit endete, dass die gründungswillige Person nun erst noch eine Weiterbildung an einer Meisterschule einschieben wird, um sich das notwendige Knowhow für eine nachhaltige Selbständigkeit zu holen. So kann das bislang schmale und somit wenig tragfähige Dienstleistungsangebot erweitert werden.

"Gründer, die unsere Beratungsangebote im Vorfeld bereits in Anspruch genommen haben, kommen aber gut vorbereitet zu uns, so dass wir die Formalitäten gemeinsam erledigen können. Wir weisen die Jungunternehmer dann auf unseren daran anknüpfenden umfassenden Beratungsservice für Bestandsbetriebe hin, der für sie als Mitglieder gratis ist Und so gehen sie mit dem guten Gefühl aus dem Raum, bei uns gut aufgehoben zu sein, wie es ein Zweiradmechaniker in der Gründungsphase unlängst sehr schön ausdrückte", so Simone Feilen.

Starter-Center der Handwerkskammer Konstanz

Von der Gewerbeanzeige über die Benachrichtigung der Berufsgenossenschaft bis hin zur Meldung an die Rentenversicherung gibt es in den Starter-Centern Konstanz und Villingen schnelle, unbürokratische und kostenlose Hilfe bei allen Formalitäten. Die Berater unterstützen beim Ausfüllen der bis zu acht Formulare, leiten sie fristgerecht an die richtigen Stellen weiter und erledigen die Eintragung bei der Handwerkskammer gleich mit. Sämtliche Hürden in einem Schritt zu nehmen spart Zeit und Nerven.

Um eventuell noch notwendige Korrekturen des Gründungsvorhabens vornehmen zu können empfiehlt es sich, frühzeitig im Starter-Center vorbeizukommen. Um Wartezeiten zu vermeiden, ist eine vorherige Terminvereinbarung sinnvoll.

Das Starter-Center online

Für den seltenen Fall, dass keine Fragen mehr offen sind, können im Starter-Center-Online die Formulare auch bequem von zuhause aus ausgefüllt werden. Dafür brauchen Gründer einen Kunden-Account, der bei der Handwerkskammer beantragt werden kann. Die erforderlichen Meldungen werden dann automatisch zusammengestellt und können ausgedruckt und bei den jeweiligen Stellen eingereicht werden.

Informationen unter www.hwk-konstanz.de.

Handwerkskammer Konstanz

Das Handwerk ist mit seinen vielen kleinen und mittleren Betrieben das Herz der deutschen Wirtschaft. Zum Bezirk der Handwerkskammer Konstanz, der die Landkreise Konstanz, Schwarzwald-Baar, Tuttlingen, Rottweil und Waldshut umfasst, gehören rund 12.000 Handwerksunternehmen mit über 70.000 Beschäftigten und 5.000 Auszubildenden.

Die Handwerkskammer vertritt nicht nur die Interessen ihrer Mitglieder, sondern bietet ihnen auch eine umfassende Beratung an, etwa zur Fachkräftesicherung, Aus- und Weiterbildung, Betriebswirtschaft, Unternehmensführung, Recht, Umweltschutz und Technologie.

Außerdem unterhält die Handwerkskammer fünf Bildungseinrichtungen, neben den Bildungsakademien in Singen, Rottweil und Waldshut die Management-Zentrum gGmbH in Villingen sowie gemeinsam mit der IHK die Berufliche Bildungsstätte in Tuttlingen.

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