Sonntag, 11. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 134216

Optimale Leistung bei optimalem Einsatz

Sieger beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks geehrt

(lifePR) (Koblenz, ) "Sie haben gezeigt, dass Sie verstanden haben, was in Ihrer beruflichen Karriere Bedeutung hat: optimale Leistung bei optimalem Einsatz", begrüßte Werner Wittlich, Präsident der Handwerkskammer Koblenz, die Sieger des diesjährigen Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks in der Mittelrhein-Halle in Andernach. Im Rahmen einer Feierstunde in Anwesenheit von Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft erhielten sie zusammen mit ihren Ausbildern ihre Urkunden. Die Ehrung übernahmen der neu gewählte Präsident der HwK Koblenz und HwK-Vizepräsident Ulrich Ferber. "So wie viele von Ihnen sich erstmalig den Herausforderungen eines Wettkampfes gestellt haben, so stelle ich mich Ihnen erstmalig als neuer Präsident der Handwerkskammer Koblenz vor", so Wittlich.

Berufliches Voranschreiten ist Dauerlauf

"Jeden Morgen erwacht in Afrika eine Gazelle. Sie weiß, dass sie schneller sein muss als der schnellste Löwe. Jeden Morgen erwacht in Afrika ein Löwe. Er weiß, dass er nicht langsamer sein darf als die langsamste Gazelle. Egal ob wir Gazelle sind oder Löwe - wir müssen rennen!", zitierte Wittlich zu Beginn seiner Laudatio den langjährigen Topmanager und Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Heinz Dürr. "Leistung und Wettbewerb stehen in einem engen Verhältnis zueinander. Das ist kein Spiel mit Worten und Phrasen. Dahinter steckt der Schlüssel unserer Wettbewerbsgesellschaft. Und das Handwerk ist ein Teil davon", so der Kammerpräsident. "Sie dürfen nicht stehen bleiben. Ihr berufliches Voranschreiten ist gleichsam ein Dauerlauf. Immer aktuell auf dem neusten Stand", ermutigte er die Preisträger.

Wittlich verglich das System Lehrling - Geselle - Meister mit einer Qualifikationskette mit dem Ziel, den Wettbewerb durch Leistung zu bestehen. "Mit dem Leistungswettbewerb, den das Handwerk seit über 50 Jahren durchführt", so Wittlich, "ist es wie im Fußball. Es gibt Regionalligen, Landesligen und Bundesligen und es gibt auch Weltmeisterschaften. Alle wollen die eigenen Leistungen verbessern, um in der nächsthöheren Liga zu spielen." Mit den Worten: "Sie setzen Zeichen und Beispiele für die anderen, die Ihnen folgen. Zeichen dafür, dass alles machbar ist, wenn man nur will. Leistung lohnt sich", gratulierte Wittlich allen Kammer-, Landes- und Bundesplatzierten und ihren Ausbildungsbetrieben.

In kurzen Interviews wurden der Bundessieger, die drei Zweitplatzierten und die Drittplatzierte auf Bundesebene in der von der Gruppe "Femmes Vocal" musikalisch zum Swingen gebrachten Feier vorgestellt. Nils Schäfer, Graveur aus Nisterberg/ WW, der seine Lehre im elterlichen Betrieb Schilderfabrik Otmar Schäfer, Nisterberg, gemacht hat, möchte Meister in seinem Handwerk werden und später den elterlichen Betrieb übernehmen. Kevin Naujokat aus Koblenz, der bei der Handwerkskammer Koblenz zum Informationselektroniker, Bürosystemtechnik, ausgebildet wurde und den zweiten Platz belegte, meinte, dieses Ergebnis sei für ihn Ansporn zur Weiterbildung. Er absolviert bereits Teil III (Betriebswirtschaft, Recht und kaufmännische Grundlagen) und IV (Berufs- und Arbeitspädagogik) der Meisterprüfungsvorbereitung. So sehen dies auch Sarah Roth aus Staudt, Ausbildungsbetrieb: "M+B Betonbau GmbH", Bannberscheid und Steffen Gürke aus Windeck/ WW, Ausbildungsbetrieb: "Raiffeisen-Waren-Zentrale Rhein-Main eG"; Flammersfeld, Bundeszweite bei den Bürokaufleuten und Mechanikern für Land- und Baumaschinentechnik.

Ergebnisse auf einen Blick 41 Gesellen aus dem Bereich der Handwerkskammer Koblenz hatten sich als Kammersieger für den Leistungswettbewerb auf Landesebene qualifiziert. Sie holten 24 Siege, sieben zweite und fünf dritte Plätze. Ein Landessieger wurde Bundessieger. Drei Junggesellen aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz erreichten den zweiten Platz auf Bundesebene. Die Leistungen von Steinbildhauerin Jennifer Wild aus Breitenbach/ Hunsrück, Ausbildungsbetrieb: "Kirchberger Natur- u. Betonsteinwerk", Kirchberg, wurden im Bundeswettbewerb mit dem bronzenen Platz belohnt.

"Weil Sie jetzt offensichtlich so gut drauf sind und genau den richtigen Drive haben - nutzen Sie das aus und bilden Sie sich auch zukünftig weiter", motivierte HwK-Hauptgeschäftsführer Alexander Baden den siegreichen Handwerkernachwuchs in seinem Schlusswort. Sieger und Platzierte bekamen Weiterbildungsgutscheine der HwK Koblenz. Baden dankte auch den Ausbildern und Mitgliedern der Prüfungskommission für ihr Engagement.

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