Freitag, 09. Dezember 2016


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Hochschulpreis der Wirtschaft 2010

IHK und HwK Koblenz zeichnen erstmals gemeinsam Preisträger aus - Ministerpräsident Kurt Beck überreicht die Auszeichnungen

(lifePR) (Koblenz, ) Erstmalig haben die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz und die Handwerkskammer (HwK) Koblenz 2010 gemeinsam den Hochschulpreis der Wirtschaft ausgeschrieben. Mit diesem Preis sollen jährlich die besten Praxis- und Diplom-/Bachelor-/Masterarbeiten ausgezeichnet werden, die in Kooperation mit einem Unternehmen der Region erfolgreich verfasst worden sind. Im Rahmen einer feierlichen Würdigung in den Räumen der IHK wurden jetzt die besten Arbeiten öffentlich prämiert.

Drei Preisträger regionaler Hochschulen konnten ihre Auszeichnung aus der Hand von Ministerpräsident Kurt Beck entgegennehmen. Darüber hinaus wurden sieben Arbeiten mit einer lobenden Anerkennung ausgezeichnet.

"Akademisches Know-how zu nutzen ist ein zentrales Kennzeichen erfolgreicher Unternehmen. Der gemeinsame Hochschulpreis der Wirtschaft von IHK und HwK will den Wissenstransfer zwischen Unternehmen und Wissenschaft in der Region stärken", erklärt Hans-Jürgen Podzun, Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz, die Motivation für diesen Preis, "Immer häufiger werden solche praxisorientierten Arbeiten von Studierenden der Hochschulen in der Region in Zusammenarbeit mit Unternehmen erstellt. Dabei profitieren unsere Unternehmen vom Wissenstransfer aus den Hochschulen, und die Studierenden erhalten wertvolle Einblicke in konkrete betriebliche Fragestellungen - und nicht selten den Einstieg ins Berufsleben."

"Die Studierenden erfahren einen wichtigen Praxisbezug, und die Unternehmen profitieren von innovativen Gedanken, beispielsweise durch die Verbesserung von Produkten oder betrieblichen Prozessen. Von dieser Zusammenarbeit profitieren beide Seiten", lobt Ministerpräsident Kurt Beck die Idee des Hochschulpreises. Die Standortsicherung durch Fachkräfte und der Wissenstransfer seien auch für die Landesregierung ein zentrales Anliegen. Das Thema spiele eine Schlüsselrolle für die Zukunft von Rheinland-Pfalz. Beispielsweise sei das Land führend bei der Einführung dualer Studiengänge, die eine verbesserte Durchlässigkeit von beruflicher Bildung zur Hochschulausbildung ermögliche. "Die Landesregierung setzt sich für Bildungschancen ein und wird deshalb keine Studiengebühren einführen", sagt Ministerpräsident Beck.

Wertvolle Erkenntnisse und Erfahrungen der wissenschaftlichen Kooperation zwischen Hochschule und Wirtschaft nutze auch das Handwerk, stellt Werner Wittlich, Präsident der HwK Koblenz, heraus: "Der Preis steht für einen funktionierenden Austausch, in den sich auch die Handwerkskammer mit ihren Bildungs- und Technologiezentren seit Jahren erfolgreich einbringt. Daher wissen wir um die Vielfalt und Qualität des Wissenstransfers, die sich in zahlreichen handwerklichen Leistungen wieder finden, aber auch den Studierenden zugute kommen."

Alexander Baden, Hauptgeschäftsführer der HwK Koblenz, macht deutlich, dass "ein Erfolgsgarant des Handwerks der sehr enge Austausch mit den Kunden ist. Lösungen sind oft individuell und setzen vor der Handarbeit intensive Kopfarbeit voraus. Insofern wundert es nicht, dass Handwerksunternehmen gerne und erfolgreich mit Studierenden Hand in Hand arbeiten, die dabei den praktischen Lösungsansatz, aber auch die praxisorientierte Umsetzung erlernen. Diese Zusammenarbeit spielt sich auf höchstem Niveau ab, denn konkret geht es um weltweit erfolgreiche, patentierte Handwerksleistungen aus unserer Region. Der Hochschulpreis ist ein Abbild dieser Zusammenarbeit."

Hans-Ulrich Stelter, SWR, führte als Moderator durch die Veranstaltung und brachte den über 90 interessierten Gästen die komplexen Themen der Arbeiten näher.

Die Preise in Höhe von jeweils 2.500 Euro für den Preisträger sowie für den Fachbereich/das Institut der Hochschule gingen an:

Marina Trierscheid, Universität Koblenz, Diplomarbeit im Fach Informatik in Zusammenarbeit mit der RV realtime visions GmbH, Thema: Segmentierung von Zähnen in dreidimensionalen Gebissoberflächen für einen virtuellen Artikulator.

Anna Feller und Michael Stephan, WHU - Otto Beisheim School of Management, Bachelorarbeit im Fach Betriebswirtschaft in Zusammenarbeit mit der Koblenzer Elektrizitätswerk und Verkehrs AG (Kevag), Thema: Migrating from Oil- to Electricity-Powered Vehicles: Modeling Germany's Transition to the EV until 2040 in System Dynamics.

Simon Gödickemeier, Fachhochschule Koblenz, Diplomarbeit im Fach Ingenieurwesen in Zusammenarbeit mit TRW Automotive, Thema: Verbesserung von Systemen der Fahrsicherheit

Eine lobende Anerkennung in Höhe von 250 Euro erhielten:

Dennis Weiler, Fachhochschule Koblenz, Diplomarbeit im Fach Ingenieurwesen in Zusammenarbeit mit der Munsch Kunststoff-Schweißtechnik GmbH.

Björn Thore Weiß, Fachhochschule Koblenz, Diplomarbeit im Fach Ingenieurwesen in Zusammenarbeit mit der Koelrit GmbH (jetzt AFTP GmbH).

Nicole Haubrichs, Fachhochschule Koblenz, Diplomarbeit im Fach Ingenieurwesen in Zusammenarbeit mit der Heuft Systemtechnik.

Timo-Christoph Kachel, Fachhochschule Koblenz, Masterarbeit im Fach Betriebswirtschaft in Zusammenarbeit mit der Rasselstein GmbH.

Alexander Brell, Neele Gellermann, Asel Dahlmann, Johannes Glugla, Fabian Klüser, Axel Neumann, WHU - Otto Beisheim School of Management Praxisarbeit, Lehrstuhl für Produktionsmanagement in Zusammenarbeit mit der Munsch Chemie-Pumpen GmbH.

Sebastian Kuhnert, Maximilian Backhaus, Robert Ermich, Thomas Klipp, Merten Wulfert, WHU - Otto Beisheim School of Management, Praxisarbeit, Lehrstuhl für Produktionsmanagement in Zusammenarbeit mit der Munsch Chemie-Pumpen GmbH.

Markus Noack, Linda Sawallich, Jörg Phillip Fröhner, Michael Heyne, Tim Lemke, Stefan Thönnissen, Dominik Stein, WHU - Otto Beisheim School of Management, Lehrstuhl für Produktionsmanagement in Zusammenarbeit mit dem Zoo Neuwied.

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