Montag, 05. Dezember 2016


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Handwerk setzt außergewöhnliches Pavillon-Projekt für die BUGA um

Handwerkskammer Koblenz, BUGA Koblenz 2011 GmbH und FH Trier wollen Millionenpublikum mit Architektur, Bau und Inhalten begeistern

(lifePR) (Koblenz, ) Die Bundesgartenschau 2011 wirft ihre Schatten voraus - was aufgrund der vielfältigen Bauaktivitäten und damit verbundener Veränderungen im Stadt- und Landschaftsbild von Koblenz längst wörtlich zu nehmen ist. Das Handwerk packt bei diesen Veränderungen bereits kräftig mit an. Die Handwerkskammer Koblenz wird mit einem eigenen Projekt einen Schwerpunkt auf der BUGA setzen, der moderne Gestaltung, zukunftsorientierte Architektur und Materialbearbeitung sowie neue Konzepte in der Raumnutzung und intermedialen Darstellung vereinen wird.

Dieses Projekt "Faszination Handwerk" als architektonisch und baulich völlig neuer Weg der Raumgestaltung, für die Bundesgartenschau 2011 umgesetzt in einem Pavillon, stellten jetzt bei der Handwerkskammer Koblenz die beteiligten Partner vor. Präsident Werner Wittlich und Hauptgeschäftsführer Alexander Baden (HwK Koblenz), Geschäftsführer Hanspeter Faas (BUGA Koblenz 2011 GmbH) sowie Prof. Holger Hoffmann und Studenten der Fachhochschule Trier standen als kompetente Ansprechpartner Rede und Antwort.

Der Ort der Präsentation - das HwK-Kompetenzzentrum für Gestaltung, Fertigung und Kommunikation - könne besser kaum gewählt werden, begrüßte Werner Wittlich die zahlreichen Medienvertreter und interessierten Gäste, denn: "In der inhaltlichen Ausrichtung geht es in diesem Zentrum um die Vernetzung von Gestaltung und Produktion im Handwerk, aber auch um die Außendarstellung dieser Leistungen." Für die Handwerkskammer und das Handwerk im nördlichen Rheinland-Pfalz sei die BUGA Chance und Verpflichtung zugleich, eigene Leistungsvielfalt gegenüber einem Millionenpublikum darstellbar zu machen.

"Gemeinsam mit den BUGA-Planern leisten wir unseren Beitrag zum Gelingen dieses einmaligen Großereignisses für die Region Mittelrhein. Für uns ist die Präsentation des Pavillons im Rahmen der Bundesgartenschau eines der aktuell wichtigsten Projekte der Handwerkskammer Koblenz", unterstrich auch Hauptgeschäftsführer Alexander Baden.

Was hinter diesem Projekt konkret steht, stellte seitens der HwK Christoph Krause, Leiter des Kompetenzzentrums für Gestaltung, Fertigung und Kommunikation in Bild und bewegten Grafikanimationen vor. Der Bau aus Holz beeindruckt durch seine leichte Bauweise, in der Form frei gestaltete Architektur, die sich dem Landschaftsbild an der Kastorkirche anpasst, dabei durchaus aber auch selber Akzente setzt. "Gelegen an einem der Haupteingänge zum BUGA-Gelände und mit direkter Anbindung - beispielsweise an die Seilbahnstation - soll der Pavillon nicht nur durch seine zukunftsweisende Architektur, sondern auch wegen seiner exponierten Lage zu einem Anziehungspunkt werden", machte Krause neugierig auf das Projekt, in dessen Umsetzung nicht nur das Lehrgebiet Digitales Entwerfen und Konstruieren und die Fachrichtung Intermediales Design der FH Trier eingebunden sind, sondern auch Handwerksbetriebe aus der Region. Es soll, integriert in die bereits bestehende Pflanzenwelt, so die Bäume, eine Plattform für Ausstellungen, Workshops, Seminare, Wettbewerbe, lebende Werkstätten und andere Veranstaltungen der Handwerkskammer Koblenz geschaffen werden.

"Wichtig ist uns beim BUGA-Auftritt auch", so HwK-Hauptgeschäftsführer Baden mit Blick auf weitere handwerkliche Initiativen, "dass dieser nur ein Baustein des Handwerks in einem komplexen Erscheinungsbild ist. Die HwK unterstützt darüber hinaus den Ausstellungsbereich "Grabgestaltung und Denkmal" (in Zusammenarbeit mit dem Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk) oder das Projekt "Rankgitter" für die neue Rosenzüchtung "Zauber der Loreley", ausgelobt durch den Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal und die Kreisverwaltung Rhein-Lahn." Ebenso zählt die Ansprache der Jugend über die Veranstaltungsreihe "Buntes Klassenzimmer" zu den BUGA-Projekten, in die sich das Handwerk und die Kammer einbringen werden.

Für BUGA-Geschäftsführer Hanspeter Faas ist das, was die HwK, das Handwerk und die Fachhochschule Trier für die BUGA vorbereiten, ein "ganz außergewöhnliches Projekt. Die Bundesgartenschau ist ein Zug mit vielen Wagen und lebt von der Abwechslung und einem breiten Engagement. Die HwK liefert hierbei Qualität, Spaß, Freude, aber auch Innovation. Der Auftrag der BUGA lautet auch, Wissen zu vermitteln. Zusammengefasst können wir froh über Partner wie die Handwerkskammer, das Handwerk, aber auch den wissenschaftlichen Bereich sein."

Für die FH Trier sprach sich Professor Holger Hoffmann im Namen seiner Studenten für das Projekt "Faszination Handwerk auf der Bundesgartenschau 2011" aus. "Für uns ist das ein Traumprojekt, das quasi vom Himmel fiel. Das ist eine große Chance für Studenten, die sich hier auf einmalige Art und Weise über die Architektur in das Gesamterscheinungsbild einer Großveranstaltung wie die Bundesgartenschau einbringen können. Das Handwerk setzt Visionen um und wir greifen an der wichtigen Schnittstelle zwischen der Idee und ihrer Umsetzung ein", so Hoffmann.

Das Handwerk wird aus den konkreten Bauplänen der FH die Einzelbausteine des Pavillons aus Holz herstellen. Markant dabei: Kein Bauteil gleicht dem anderen, der gesamte Pavillon lässt sich in seine Einzelteile zerlegen und wird nach der Bundesgartenschau im Bereich des neuen HwK-Zentrums für Ernährung und Gesundheit wieder aufgebaut - dann ebenfalls für Beratung, Information und Veranstaltungen.

Mit der Einbindung des Handwerks setzt die Handwerkskammer wie auch die BUGA Koblenz 2011 GmbH bewusst auf die Stärkung der regionalen Wirtschaft. "65 bis 70 Prozent der vergebenen Aufträge gehen an Betriebe in der Stadt Koblenz oder aus den angrenzenden Landkreisen. Damit leisten wir einen Beitrag zur Stärkung der hiesigen Wirtschaft", so BUGA-Chef Hanspeter Faas. Auch für die Spitze der Handwerkskammer Koblenz ist die Auftragsvergabe hinein ins Handwerk ein wichtiger Bestandteil der BUGA - auch, weil "die Komplexität unserer Ideen eine innovative Umsetzung erfordert. Wo könnten wir die besser erhalten, als beim Handwerk!"

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