Sonntag, 04. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 153115

Der Handwerker als "Kunden-Versteher" und "Gute-Gefühle-Bringer"

(lifePR) (Kassel, ) "Gute Leistungen fallen niemandem in den Schoß. Sie wollen Tag für Tag erbracht werden. Das setzt Leistungsbereitschaft voraus, die heute leider nicht mehr selbstverständlich ist. Ihre guten Prüfungsresultate sind also Ihr ganz persönlicher Erfolg", sagte Heinrich Gringel, Präsident der Handwerkskammer Kassel, anlässlich der "Ehrung der Besten", die in diesem Jahr im Gartensaal der Kasseler Orangerie stattfand. "Deshalb werden Sie heute alle für ihre ausgezeichneten Leis-tungen geehrt, denn Sie alle haben Ihre Prüfung mit hervorragendem Ergebnis bestanden." Dieser Erfolg zeige, dass der Wirtschaftszweig Handwerk über hochqualifizierte Fachkräfte verfüge und über ein Bildungssystem, das Leistung vermittelt und Höchstleistung fördere.

Mit der "Ehrung der Besten" zeichnet die Kammer alljährlich die Kammer-, Landes- und Bundes-sieger des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks, die besten Meisterprüfungen und die erfolgreichsten Absolventen von Fortbildungsprüfungen aus. Der Preis für die beste Gesellenprü-fung im Kammerbezirk ging an Sven Bernhardt (Berka), der seine Ausbildung zum Tischler in der Schreinerei Lehmann (Nentershausen) absolvierte. Mit dem Wissenschaftspreis der Handwerks-kammer Kassel 2009, zeichnete Gringel Dr. Christina Stadler (Köln) aus. Die Wirtschaftswissen-schaftlerin erhielt den Preis für ihre Dissertation zum Thema "Freude am Unternehmertum in klei-nen und mittleren Unternehmen".

Der Titel der Impuls-Vortrag, die Umberta Andrea Simonis, selbstständige Kommunikations-Designerin und Autorin des ersten Handwerker-Knigge, hielt, lautete "Mehr Erfolg und Freude im Umgang mit Kunden". Ein Thema, dem die Handwerkskammer Kassel soviel Bedeutung zumisst, dass alle Geehrten zur Urkunde ein Exemplar der für die HWK Kassel aufgelegten Sonderedition des Handwerker-Knigge erhielten. "Auch wenn die Kunden die qualitativ hochwertigen Produkte und Dienstleistungen schätzten, die die qualifizierten Betriebinhaber und ihre Mitarbeiter erbringen, reicht das alleine heute nicht mehr, um als Handwerksbetrieb erfolgreich zu sein", sagte Gringel.

"Der Wettbewerb, in dem wir heute alle stehen, wird auch für das Handwerk spürbar härter." Darum sei es für die Betriebe wichtig, sich positiv von den Mitbewerbern abzugrenzen. "Im persönlichen Kontakt mit dem Kunden kann man sehr viele Pluspunkte sammeln, aber auch eine Menge ver-kehrt machen." Viele Betriebsinhaber hätten das erkannt und ihr Unternehmen entsprechend am Markt positioniert. Allerdings verlören immer noch zu viele Betriebe beträchtlich an Umsatz durch ein wenig entgegenkommendes Verhalten. "Was zählt, ist nicht nur die fachliche Leistung, die wird von einem qualifizierten Handwerker erwartet. Darüber hinaus wichtig sind Eigenschaften wie Pünktlichkeit, Freundlichkeit und eine saubere Arbeitsweise. So können sich die Betriebe von ihrer Konkurrenz absetzen." Handwerker, die das beherzigen, hätten beste Chancen ihren Kundenstamm nicht nur zu erhalten, sondern allein durch Mundpropaganda auszubauen.

Das bestätigte auch die Festrednerin Umberta Andrea Simonis. Laut einer Untersuchung entwickel-ten Handwerker höchstens 20% ihres Potenzials, Kunden zu begeistern. "80% bleiben im Berufsall-tag auf der Strecke und somit verlieren auch Handwerksunternehmen täglich Kunden und lukrative Aufträge und verspielen so ihre gute Auftragslage." Gerade Handwerker, die beim Auftrag vor Ort sind, könnten zum "Gute-Gefühle-Bringer" avancieren oder den Kunden mit Unpünktlichkeit, Un-freundlichkeit und hinterlassendem Schmutz nachhaltig vergraulen. Deshalb muss der Handwerker aus sicht der Kommunikations-Designerin zum Kunden-Versteher werden, um offene Umsatz- und Gewinnpotenziale ausschöpfen.

Die Frage für die Handwerksunternehmer sei also: "Wie wecke ich in meinen Mitarbeitern diese 80% Begeisterungspotenzial als Umsatz-Turbo?" Es gelte, die Mitarbeiter zu Mitbegeisterern zu machen, schließlich sei der Handwerker beim Kunden vor Ort die Visitenkarte des Unternehmens überhaupt. Simonis entwarf das Bild vom "neuen Handwerker", der wisse, dass fachliche Qualifika-tion selbstverständlich ist, die Kunden darüber hinaus von ihm Informationen, Überblick, Orientie-rung, Respekt und Lob erfahren möchten. Der "neue Handwerker" sei kundenorientiert, habe ge-lernt, mit Kunden auch zu kommunizieren und bleibe auch in schwierigen Situationen souverän.

In ihrem Vortrag erläuterte Simonis dann die Aufgabe des Handwerks als Gute-Gefühle-Bringer beim Kunden und informierte über die Selbstmotivation im täglichen Umgang mit Kunden. Sie gab Antwort auf die Fragen "Wie hole ich mir und gebe Lob und Anerkennung?", "Wie sorge ich für Fan-Post-Ordner in meinem Regal?" "Wo sind meine vergrabenen Begeisterungspotenziale - und wie wecke ich diese bei Kollegen und Mitarbeitern?"

Und mit den Tipps, die ihre Antworten gleichzeitig waren, zeigte sie Wege zu mehr Erfolg und Freude im Umgang mit Kunden auf. Für sie steht fest: "Der Lohn für jeden Handwerker sind mehr lukrative Aufträge, neue Kunden, Anerkennung und Lob, mehr Trinkgeld und souveränes Auftreten auch in brenzligen Situationen beim Kunden."

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