Freitag, 02. Dezember 2016


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Hahn Retail Real Estate Report 2012/2013

Attraktiver Anlagehafen - Handelsimmobilien bleiben für Investoren überdurchschnittlich attraktiv

(lifePR) (Bergisch Gladbach, ) .
- Stabiler Einzelhandel führt zu hoher Nachfrage nach Handelsimmobilieninvestments

- Fachmarktzentren bleiben favorisierte Objekttypen der Investoren und etablieren sich als eigenständige Assetklasse

- B-Standorte abseits der Metropolregionen stark nachgefragt

Der Handelsimmobilienmarkt in Deutschland bleibt für die Mehrheit der Investoren im Vergleich zu anderen europäischen Staaten weiterhin 'überdurchschnittlich attraktiv'. 85 Prozent begründen die überdurchschnittliche Attraktivität hauptsächlich mit den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, 66 Prozent mit der Stabilität des deutschen Einzelhandels im internationalen Vergleich, während 62 Prozent die Größe des Marktes als wichtigsten Attraktivitätsfaktor sehen. Rechtliche Rahmenbedingungen sowie die Produktverfügbarkeit am Markt sind für 39 bzw. 35 Prozent ausschlagegebend. Dies sind die Ergebnisse des Hahn Retail Reports 2012/2013. Der Report wurde in Kooperation mit CB Richard Ellis und GfK Geo Marketing erstellt.

Fachmarkzentren sind etablierte Assetklassen

Insgesamt wurden in den zurückliegenden eineinhalb Jahren über 3,2 Milliarden Euro in Fachmarktzentren investiert. Auch die Expertenbefragung, die im Rahmen der Reporterstellung durchgeführt wurde, zeigt, dass sich Fachmarktzentren als eigenständige Assetklasse etabliert haben. Derzeit sind sie laut Expertenbefragung mit einem Anteil von 83 Prozent der geplanten Akquisitionen die am stärksten gesuchten Objekttypen bei Investoren (Vorjahr: 65 Prozent). Mit Abstand folgen Shopping-Center und Geschäftshäuser bzw. High-Street-Objekte (beide 50 Prozent; Mehrfachnennungen möglich). Bei den Expansionsverantwortlichen der Handelsunternehmen glauben 60 Prozent, dass Fachmarktzentren zukünftig bevorzugt nachgefragt werden, Shopping-Center und Nahversorgungszentren folgen mit 50 bzw. 43 Prozent. Bei den befragten Einzelhändlern zeigt sich zudem ein Trend in die Innenstädte: 60 Prozent wollen zukünftig verstärkt dort vertreten sein.

Die Mehrheit der befragten Investoren geht von stabilen bzw. steigenden Preisen über alle Assetklassen hinweg aus: 67 Prozent rechnen in den nächsten zwölf Monaten mit stabilen bzw. stagnierenden, 33 Prozent mit steigenden Preisen bei Shopping-Centern. Bei Fachmarktzentren erwarten 60 Prozent stabile, 27 Prozent erwarten steigende Preise. Bei Geschäftshäusern in 1a-Lagen sowie bei SB-Warenhäusern bzw. Verbrauchermärkten rechnet jeweils die Hälfte der Befragten mit einer stabilen Preisentwicklung. Bei Geschäftshäusern gehen sogar 47 Prozent von steigenden Preisen aus.

Schwerpunkt auf Core-Objekte, erhöhtes Interesse an Value-Add

Investoren schätzen, dass sich der derzeitig positive Trend am Investmentmarkt im Laufe des Jahres fortsetzen wird. 60 Prozent der Befragten wollen in den nächsten zwölf Monaten am deutschen Handelsimmobilienmarkt zukaufen. 23 Prozent der Unternehmen beabsichtigen, das Investitionsvolumen unverändert zu belassen. Erstklassige Einzelhandelsimmobilien in guten Lagen und mit langen Vertragslaufzeiten stehen dabei bei privaten und institutionellen Investoren nach wie vor hoch im Kurs. Solche Core-Immobilien haben wie auch schon im Vorjahr 70 Prozent der Befragten im Fokus. Bei rund 27 Prozent dominieren Value-Add-Immobilien das künftige Engagement am Markt (Vorjahr 13 Prozent).

B-Standorte stark nachgefragt

Die Nachfrage nach Handelsimmobilien übersteigt das Angebot deutlich und lässt nationale wie internationale Investoren vermehrt auf B-Standorte in Deutschland ausweichen, die ein vergleichbares Renditeniveau aufweisen. So entfielen seit Anfang 2011 rund 70 Prozent aller Investitionen auf B-Standorte und Regionalzentren. CB Richard Ellis geht davon aus, dass Standorte mit 125.000 und 250.000 Einwohner und noch geringem Bestand an großflächigem Einzelhandel - so genannte 'Junior Märkte' - sich als Investitionsstandort weiter etablieren dürften.

Stationärer Handel behauptet sich gegenüber Online-Handel

Obwohl im Segment E-Commerce weiterhin mit Umsatzsteigerungen zu rechnen ist, wird der Online-Handel den stationären Handel nicht ersetzen. So sind allerdings rund 69 Prozent der befragten Expansionsverantwortlichen der Einzelhandelskonzerne der Ansicht, dass der Online-Handel 'den stationären Handel sinnvoll ergänzen und für diesen einen zusätzlichen Absatzkanal und damit einen stabilisierenden Faktor darstellen kann.' Rund 22 Prozent der Expansionsverantwortlichen prognostizieren, dass der Online-Handel 'im Wesentlichen nur den klassischen Versandhandel ersetzen, aber insgesamt weiterhin nur eine untergeordnete Rolle spielen wird'.

Demographische Entwicklung ist wichtigstes Thema der Zukunft

Die demographische Entwicklung gilt bei der Mehrheit der Experten, die im Rahmen des Hahn Retail Real Estate Reports befragt wurden, als das wichtigste Thema der Zukunft. In der aktuellen Einzelhandelsumfrage gaben 63 Prozent der Befragten an, dass der demographische Wandel ein bedeutendes Thema bei der Entwicklung neuer Standorte ist (Vorjahr: 55 Prozent). Auch Investoren haben den Trend erkannt: 77 Prozent sehen den demographischen Wandel als den bedeutendsten Faktor der Zukunft, erst danach folgen mit großem Abstand Finanzierungsthemen (54 Prozent), Konzentrationstendenzen im Einzelhandel und die Konsumentwicklung (beide 37 Prozent).

Händler rechnen mit Umsatzwachstum im 2. Halbjahr

Hatten im Vorjahr noch rund 68 Prozent der Befragten Einzelhändler angegeben, Umsatzsteigerungen erwirtschaftet zu haben, lag dieser Wert zum Befragungszeitpunkt bei rund 53 Prozent. Allerdings sind die befragten Einzelhändler optimistisch für das zweite Halbjahr. Gingen im Vorjahr noch knapp die Hälfte der Befragten von steigenden oder stark steigenden Umsätzen aus, sind es aktuell rund 58 Prozent der Befragten. Rund 94 Prozent der Befragten im Lebensmitteleinzelhandel gehen von stabilen oder steigenden Umsätzen im aus.

Hahn Retail Real Estate Report 2012/2013

Die Hahn Gruppe veröffentlicht bereits zum siebten Mal den Hahn Retail Real Estate Report. Der Report wurde in Kooperation mit CB Richard Ellis und GfK Geo Marketing erstellt. Die vorliegende Ausgabe beschreibt die aktuellsten Trends am Einzelhandelsimmobilienmarkt und erfasst die Stimmungslage im Handel und bei institutionellen Immobilieninvestoren. Im Rahmen einer Expertenbefragung wurden 40 Expansionsverantwortliche des großflächigen Einzelhandels sowie 30 Entscheidungsträger von institutionellen Immobilieninvestoren, darunter Immobilienfonds, Private Equity-Gesellschaften und Vermögensverwalter sowie Banken befragt. Das verwaltete Immobilienvermögen lag bei einem Drittel der Immobilieninvestoren zum Zeitpunkt der Befragung bei jeweils mehr als eine Milliarde Euro. Mehr als die Hälfte der an der Umfrage teilnehmenden Unternehmen erzielte im Jahr 2011 Umsätze von über eine Milliarde Euro, etwa ein Drittel der befragten Unternehmen setzte sogar mehr als drei Milliarden Euro um.

Der Hahn Retail Real Estate Report 2012/2013 ist ab sofort unter www.hahnag.de im Download erhältlich.

HAHN Gruppe

Die Hahn Gruppe ist seit 1982 einer der führenden Asset Manager für Einzelhandelsimmobilien. Sie konzipiert Fondsprodukte für private sowie institutionelle Anleger und verwaltet externe Immobilienportfolios. Das von der Hahn Gruppe betreute Vermögen liegt bei über 2 Mrd. Euro. Mit der Erfahrung aus rund 170 emittierten geschlossenen Immobilienfonds und institutionellen Fondsprodukten setzt die Hahn Gruppe auf hohe Investitionssicherheit und Renditestärke. Sie erschließt mit ihren umfangreichen Managementleistungen alle Ertragspotenziale der Immobilie und maximiert so die Wertschöpfung für ihre Anleger. Die Hahn Gruppe ist an allen deutschen Wertpapierbörsen gelistet. Weitere Informationen unter www.hahnag.de .

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