Samstag, 10. Dezember 2016


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GPR ehrt fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus ehemaligem Jugoslawien für 25 Jahre Treue zum GPR Klinikum

(lifePR) (Rüsselsheim, ) "Ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger sind sehr rar gesät auf dem deutschen Gesundheitsmarkt und für immer mehr Kliniken wird es schwierig, die offenen Stellen mit qualifiziertem Personal aus Deutschland zu besetzen." Diese Aussage ist zwar hochaktuell, aber bei Weitem nicht neu. Bereits Ende der 80er-Jahre war im Gesundheitswesen abzusehen, dass es an examinierten Pflegekräften auf dem deutschen Arbeitsmarkt zukünftig mangeln würde.

Auch das damalige Stadtkrankenhaus Rüsselsheim sah sich bereits mit diesem Problem konfrontiert, deshalb streckte im Jahr 1991 die Pflegedienstleitung unter der der Leitung von Frau Liane Martin ihre Fühler weit über die deutschen Grenzen hinaus aus und wurde schließlich im damaligen Jugoslawien fündig. In Zusammenarbeit mit der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) wurden insgesamt acht ausgebildete Pflegekräfte aus dem heutigen Bosnien, Serbien und Mazedonien angeworben, die am 1. August 1991 ihren Dienst im Stadtkrankenhaus Rüsselsheim aufnahmen.

Noch immer halten seit mittlerweile 25 Jahren mit Frau Radmila Peceva, Frau Nevenca Calic, Frau Jovanka Bojovic, Frau Jasmina Stepanovic und Herr Adam Zikic fünf von ihnen dem GPR Klinikum die Treue. Aus diesem Grund wurden vier der fünf Jubilare am Montag für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum von Pflegedirektor Hans-Ulrich Dörr und Frau Andrea Heun, als Vertreterin des Betriebsrates, im GPR Klinikum geehrt. Da sich Frau Jasmina Stepanovic noch im Urlaub befindet, wird sie am Mittwoch nachträglich geehrt.

Als die Pflegekräfte in Rüsselsheim ankamen, wurden sie im Personalwohnhaus auf dem Gelände des GPR Klinikums untergebracht und erhielten eine erste Grundausstattung für die Wohnungen. Bei einem Deutschkurs am Vormittag wurden die Sprachkenntnisse verbessert und am Nachmittag wurden die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Stationen eingesetzt. Nach sechs Monaten fand dann in der hauseigenen Krankenpflegeschule eine Anerkennungsprüfung statt, die alle acht mit Bravour bestanden und schließlich als examinierte Pflegekräfte in Deutschland anerkannt wurden.

Die Gründe für den Wechsel nach Deutschland waren vielschichtig. Für Radmila Peceva, die damals in Mazedonien in einer Notaufnahme arbeitete, war es der Reiz des Unbekannten: "Ich war jung und abenteuerlustig und da habe ich es einfach gewagt. Von der Stadt Rüsselsheim hatte ich noch nie gehört, aber als ich damals das Gespräch mit Frau Liane Martin geführt hatte und sie mir abschließend sagte, dass ich in Frage käme, habe ich nicht gezögert. Ich habe diesen Schritt nie bereut."

Im Laufe der 25 Jahre haben sich die fünf verbliebenen Pflegekräfte weitergebildet und Leitungsfunktionen im Pflegedienst des GPR Klinikums übernommen oder sich in bestimmten Fachbereichen, wie beispielsweise der Anästhesie, spezialisiert.

Die Ehrungen für eine langjährige Betriebszugehörigkeit von Pflegekräften sind für GPR Pflegedirektor Hans-Ulrich Dörr immer ein besonderes Anliegen: "Langjährige und erfahrene Pflegekräfte sind ein großes Kapital unseres GPR Klinikums. Erfahrung, Verlässlichkeit und Engagement zeichnen diese treuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus. Ohne sie würde das GPR Klinikum nicht dort stehen, wo es heute steht."

Auch zukünftig wird das GPR weit über den "deutschen" Tellerrand hinausblicken und dort potenzielle Gesundheits- und Krankenpflegerinnen ansprechen, um den Bedarf an qualifizierten Pflegekräften zu decken.

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