Samstag, 10. Dezember 2016


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Produktionstechnik für alle: PZH gibt neues Magazin heraus

(lifePR) (Hannover, ) Was passiert in einem Produktionstechnischen Zentrum, in dem 240 Wissenschaftler forschen? Viel Spannendes. Leser des Magazins "pzh" des Produktionstechnischen Zentrums der Leibniz Universität Hannover wissen es.

Sieben Reportagen bilden das Herz des Magazins. Sie beleuchten jeweils ein Projekt der sechs Universitätsinstitute und der PZH GmbH, die gemeinsam das PZH ausmachen. Beispiele aus der Nachwuchsförderung, ein Überblick über die Sonderforschungsbereiche, das Angebot für Studierende und für Industriepartner und ein 28-seitiger Jahresbericht ergänzen das insgesamt 124 Seiten starke Magazin, das mit einer Auflage von 4000 Exemplaren erschienen ist. Ein Teil der Auflage ist für Bildungszwecke, für Schüler- und Lehrerinformationen sowie für die Studienberatung reserviert.

Warum ein solches Magazin? Natürlich wissen Maschinenbau-Ingenieure auch ohne Magazin, welche Themen zur Produktionstechnik gehören. Industrieunternehmen kennen das Produktionstechnische Zentrum (PZH) als kompetenten Partner. Und die Deutsche Forschungsgemeinschaft führt in ihrem Förder-Ranking 2009 die Leibniz Universität im Bereich Produktionstechnik als die "mit erheblichem Abstand bewilligungsstärkste Einrichtung der DFG". Mit anderen Worten: Auch in der Grundlagenforschung ist das PZH nicht nur bekannt, sondern Spitze.

Die Frage, die sich der Vorstand des PZH vor einigen Monaten stellte, zielte in eine andere Richtung. "Ist es nicht unverzeihlich", fragen die Vorstandssprecher Professor Peter Nyhuis und Professor Friedrich-Wilhelm Bach im Editorial ihres neuen Magazins, "dass die Gesellschaft eines Landes, das zu Recht stolz ist auf seine Ingenieurstradition, so wenig darüber weiß, wie, wo und von wem all die Innovationen entwickelt werden, mit denen wir die Krisen der Zukunft meistern wollen? Ganz zu schweigen von den technischen Standards, die schon heute unseren Alltag prägen."

Das Magazin ist als Antwort auf diese Frage zu verstehen. Es erlaubt verständliche und lebendige Einblicke in spannende Forschungsthemen und will auf diese Weise nicht nur Fachkolleginnen und -kollegen ansprechen. Entscheider und Vermittler in Politik, Wirtschaft, Medien, Abiturientinnen und Abiturienten vor der Studienwahl und alle anderen, die sich fürs Thema interessieren, aber keine technische Ausbildung haben, sollen mit pzh2010 die Chance bekommen, sich ein Bild zu machen. Zum Beispiel von der logistischen Erfolgsgeschichte, die jedes einzelne Produkt im Einkaufswagen erzählen könnte. Oder vom Metallgeflecht auf der kranken Herzwand, das sich genau im richtigen Tempo nach getaner Arbeit im Körper auflöst. Oder vom Kräftemessen zwischen der Ingenieurin und ihren Magnesiumlegierungen, deren "Formänderungsvermögen" sie erweitern will. Natürlich geht es dabei um produktionstechnische Forschung aus dem PZH - gleichzeitig aber sind die vorgestellten Themen durchaus auch als beispielhafter Einblick in die ingenieurswissenschaftliche Arbeit als solche zu verstehen.

Das Magazin ist als pdf auch unter www.pzh-hannover.de zu finden.

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