Sonntag, 11. Dezember 2016


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GdW-Wohnungsunternehmen mit dem Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft auf dem Aareon-Kongress ausgezeichnet

(lifePR) (Berlin / Garmisch-Partenkirchen, ) Die Sieger im Wettbewerb um den Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft stehen fest. Als Schirmherr des Wettbewerbs gratulierte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, den prämierten Unternehmen auf dem Aareon-Kongress in Garmisch-Partenkirchen für ihre Leistungen. Bereits zum zwölften Mal lobten die Fachzeitschrift DW Die Wohnungswirtschaft und die Aareon AG den Preis aus.

Der Zukunftspreis 2015 widmete sich dem Thema "Wohnungsunternehmen gestalten die Welt von morgen". "Ich danke allen Wohnungsunternehmen, die sich mit ihren hervorragenden Projekten am Zukunftspreis 2015 beteiligt haben", so GdW-Präsident Axel Gedaschko. "Mit einer Weiterbildungs-Initiative, einem kommunalen Wohnungsunternehmen und einer Genossenschaft ist eine große Bandbreite an Projektinitiatoren unter den Preisträgern vertreten. Ihre innovativen Lösungsansätze und Ideen sind unverzichtbar, um gutes und sicheres Wohnen in Deutschland langfristig zu ermöglichen und auch in Zukunft stetig zu verbessern. Den Wohnungsunternehmen als Vorreiter für die Umsetzung innovativer Projekte gebührt große Anerkennung und mein ausdrückliches Lob. Einen besonderer Dank gilt auch der Jury unter der Leitung von Prof. Dr. Hansjörg Bach von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen."

Die prämierten Konzepte und Projekte:

Ausgezeichnet wurde die Familienheim Schwarzwald-Baar-Heuberg eG, Villingen-Schwenningen, für ihr Projekt "mikroLOFTS". Die Genossenschaft hat sich mit einer der zentralen Fragestellung von Wohnungsunternehmen beschäftigt: Wie können hochwertige und weitgehend altersgerecht gestaltete Neubauwohnungen geschaffen werden, die auch bezahlbar sind? Die Antwort sind sogenannte "mikroLOFTS" - ein neuer, innovativer Haustyp, den ein Projektteam aus Baufachleuten entwickelt hat. Dabei handelt es sich um Zwei- bis Fünfgeschosser mit kleinen Wohnungen in intelligenter Bauweise, bei der auf Kostentreiber wie Tiefgarage, Keller sowie Technik­räume, bewusst verzichtet wurde. Durch ihre kompakte Bauweise eigenen sich die "mikroLOFTS" für die Nachverdichtung in bestehenden Wohnanlagen. Die Wohnungen sind größtenteils schwellenfrei und hochwertig ausgestattet - mit Balkon, Parkett­boden und Abstellräumen. Die Miete beträgt 6,43 Euro pro Quadratmeter, anstatt der sonst im Geschäfts­gebiet üblichen 8 bis 9 Euro pro Quadratmeter für vergleichbaren Neubau. Zudem ist der Heiz­bedarf des Blockheizkraftwerk-gespeisten KfW-70-Hauses gering und für nicht vorhandene Treppen­­­häuser oder fehlende Verkehrsflächen fallen - trotz vollem Hausmeister­service - keine zusätzlichen Nebenkosten an. Das Projekt hat nicht nur die Jury über­zeugt, sondern auch bundesweit viel Aufsehen erregt.

Des Weiteren wurde das Projekt "WIR-Akademie - Ein Beispiel unternehmensüber­greifender Nachwuchsförderung" der Kooperation WIR - Wohnen im Revier e.V., Bochum, prämiert. Dieser gehören mittlerweile zwölf kommunale und kommunalnahe Wohnungsunternehmen im Ruhrgebiet an. Aus einem Arbeitskreis der WIR-Kooperation ging die WIR-Akademie hervor - ein unternehmensübergreifendes Personal­­entwicklungsformat, das sich insbesondere an Nachwuchskräfte richtet, die ihre berufliche Ausbildung bereits abgeschlossen haben und nun auf weitere Aufgaben im Unternehmen vorbereitet werden sollen. Die Teilnehmer werden von mehreren Trainern in ihren Methodenkenntnissen zielgerichtet gefördert. Durch die Abwechs­lung von Lerninhalten, Coaching-Sessions und fachlichen Impulsen werden schnell Fort­schritte wahrgenommen. Sie trainieren so das Arbeiten in inter­disziplinären Teams, ihre Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten sowie die Entwicklung von stichhaltigen und nachvollziehbaren Konzepten. Parallel dazu soll über Team Building-Aktivitäten ein Netzwerk entstehen, um die Vorteile der WIR-Kooperation frühzeitig bei den jüngeren Mitarbeitern zu vermitteln.

Prämiert wurde auch das Projekt "Anhalts Zukunft - Mitteldeutsche Lern- und Erlebnis­­­welt" von der Wohnungs- und Baugesellschaft Wolfen mbH, Bitterfeld-Wolfen. Mit der Gründung des Campus - Bitterfeld-Wolfen e.V. entstand die Idee, am Standort des Rathauses (ehemaliges Verwaltungsgebäude der Filmfabrik Wolfen) einen zentralen Ort des Gemeinwesens und der lebenslangen Bildung für alle Altersgruppen entstehen zu lassen. Das Projekt gliedert sich in drei Teilbereiche auf: "Lern- und Erlebniswelt", "Kids-Company" und "Leben im Jahr 2050" - insgesamt eine einzig­artige Kommunikationsplattform für Schüler und Unternehmen. Hier präsen­tieren die Unternehmen der Region ihre Ausbildungs- und Studienangebote, zeigen Karrierechancen auf. Ziel ist es, sich in Kombination mit dem Werkstattangebot der Kids-Company frühzeitig ihren betrieblichen und wohnungswirtschaftlichen Nach­wuchs zu sichern. Im Teilbereich Leben im Jahr 2050 - unterstützt von der Hochschule Anhalt - werden Wohnungsunternehmen, deren Geschäftspartnern und Mietern mit modernster Technik noch unbekannte Entwicklungen von internationalen Start-up-Unter­­nehmen noch nie dagewesene Wohn- und Lebensqualitäten der Zukunft auf­gezeigt.

Die drei prämierten Unternehmen werden in der August-Ausgabe der DW Die Wohnungswirtschaft als Thema des Monats veröffentlicht. Der DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft gilt als Institution in der Branche und dokumentiert bereits seit zwölf Jahren die Innovationskraft der deutschen Wohnungswirtschaft.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und den Preisträgern stehen Ihnen in Kürze im Internet unter www.gdw.de, www.aareon.de/zukunftspreis oder auf www.diewohnungswirtschaft.de zur Verfügung.

GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen vertritt als größter deutscher Branchendachverband bundesweit und auf europäischer Ebene rund 3.000 kommunale, genossenschaftliche, kirchliche, privatwirtschaftliche, landes- und bundeseigene Wohnungsunternehmen. Sie bewirtschaften rd. 6 Mio. Wohnungen, in denen über 13 Mio. Menschen wohnen. Der GdW repräsentiert damit Wohnungsunternehmen, die fast 30 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland bewirtschaften.

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