Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Nationalrat: Raucherbetriebe sollen möglich sein

(lifePR) (Zürich, ) GastroSuisse erachtet den heutigen Entscheid des Nationalrates, der Raucherrestaurants und -bars weiterhin zulassen möchte, als Schritt in die richtige Richtung. Rauchverbote im Gastgewerbe führen zu Umsatzeinbussen und setzen Arbeitsplätze aufs Spiel. Die Existenz vieler Kleinst- und Kleinbetriebe wäre gefährdet.

Entgegen der häufig vertretenen Meinung sinken die Umsätze im Gastgewerbe aufgrund von Rauchverboten massiv. Eine repräsentative Studie des Marktforschungsinstitutes IHA-GfK, durchgeführt im Auftrag von GastroSuisse in den "Verbotskantonen" Tessin, Graubünden und Genf, zeigt deutlich: in all diesen Kantonen musste aufgrund der Rauchverbote ein bedeutender Umsatzrückgang im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat hingenommen werden. Beinahe jeder dritte Betrieb hat Gäste verloren. Durchschnittlich sind die Umsätze um 6,5 Prozent zurückgegangen.

Je kleiner ein Gastgewerbebetrieb und je stärker getränkeabhängig das Angebot, desto gravierender ist der Umsatzrückgang. So zeigt sich beispielsweise aufgrund der vorgenannten Studie, dass der Umsatzrückgang bei Bars und Diskotheken knapp 12 Prozent beträgt, bei Kleinstbetrieben über 12 Prozent ausmacht und bei den getränkegeprägten Betrieben mit über 13 Prozent zu Buche schlägt. Der starke Rückgang der Bestellungen von Rauchenden kann durch die nur leichte Zunahme der Bestellungen von Nichtrauchenden bei weitem nicht aufgefangen werden. Der massive Umsatzrückgang hat einen nachhaltigen Einfluss auch auf die Anzahl der im Gastgewerbe beschäftigten Arbeitnehmenden sowie auf die Anzahl der möglichen Ausbildungsplätze.

GastroSuisse, der führende nationale Verband für Hotellerie und Restauration mit rund 21'000 Mitgliederbetrieben, macht sich stark für ein liberales, sachgerechtes und verhältnismässiges Bundesgesetz zum Schutz vor dem Passivrauchen. Ein solches ist für das Gastgewerbe von existenzieller Bedeutung. Keiner anderen Branche droht, dass ihr aufgrund einer Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen innert kürzester Zeit ein Kundenpotenzial von über 30 Prozent entzogen wird.

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