Dienstag, 06. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 152065

freenet mit erfolgreichem Geschäftsjahr 2009

(lifePR) (Büdelsdorf, ) .
- Umsatz steigt um 31,5 Prozent auf 3,65 Mrd. Euro
- Konzernergebnis steigt von 111,6 Mio. Euro auf 256,5 Mio. Euro
- Nettoverschuldung sinkt im Geschäftsjahr um ca. 40 Prozent
- Dividende von 0,20 Euro je Stückaktie vorgeschlagen

Das Geschäftsjahr 2009 war für die freenet AG mit großen Herausforderungen verbunden. Dazu zählten die strategische Neuausrichtung hin zum Kerngeschäftsfeld Mobilfunk/mobiles Internet, die damit einhergehende Restrukturierung des Konzerns in der Folge der debitel-Akquisition in 2008, die strukturellen Veränderungen und Wachstumsrückgänge im deutschen Telekommunikationsmarkt sowie die schwere Rezession.

Umso bemerkenswerter ist die erfolgreiche Jahresbilanz 2009 der freenet AG - mit deutlich gestiegenen Erlösen und operativen Ergebnissen. freenet steigerte die Umsätze um 874,2 Millionen Euro auf 3.650,7 Millionen Euro* - ein Anstieg um 31,5 Prozent. Der Rohertrag stieg dabei überproportional von 563,6 Millionen Euro in 2008 auf 774,6 Millionen Euro.

Die freenet AG erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr ein - um Einmaleffekte bereinigtes - recurring EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern) von 393,1 Millionen Euro, verglichen mit 255,0 Millionen Euro in 2008. Im reported EBITDA des Jahres 2009 sind ergebnisbelastende Einmaleffekte von 66,0 Millionen Euro (Vorjahr 82,9 Millionen Euro) enthalten und es beläuft sich auf 327,1 Millionen Euro für 2009 im Vergleich zu 172,1 Millionen Euro in 2008.

Das Konzernergebnis steigerte freenet auf 256,5 Millionen Euro gegenüber 111,6 Millionen Euro in 2008.

Durch die positive Entwicklung des Cashflows im operativen Geschäft sowie in Folge der Verkäufe des DSL-Geschäfts und der STRATO Gruppe konnte freenet die Nettofinanzschulden der Gesellschaft im Jahresverlauf um ca. 40 Prozent von 1,30 Milliarden Euro auf 789,8 Millionen Euro senken. "Damit liegt die Nettoverschuldung Ende 2009 nur noch knapp über dem Zweifachen des recurring EBITDA", kommentiert Axel Krieger, Finanzvorstand der freenet AG.

Vorstand und Aufsichtsrat der freenet AG haben beschlossen, der Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr in Höhe von 0,20 Euro je Stückaktie aus dem Bilanzgewinn vorzuschlagen. Diese Dividende ist im Inland steuerfrei.

Über 96 Prozent des Konzernumsatzes stammen aus dem Kerngeschäftsfeld Mobilfunk. Die freenet AG steigerte den Umsatz dieses Segments von 2,65 Milliarden Euro in 2008 auf 3,51 Milliarden Euro in 2009 um 32 Prozent. Der Rohertrag im Mobilfunk beläuft sich für das Jahr 2009 auf 708,2 Millionen Euro, verglichen mit 468,9 Millionen Euro in 2008. Das um Einmaleffekte bereinigte Mobilfunk recurring EBITDA konnte in 2009 um 170,8 Millionen Euro auf 377,7 Millionen Euro (Vorjahr 206,9 Millionen Euro) gesteigert werden - das reported EBITDA stieg um 160 Prozent auf 322,6 Millionen Euro.

Vor dem Hintergrund der bewussten Steuerung der Neukundengewinnung auf qualitativ hochwertige Kunden sank die Anzahl der Vertragskunden im Mobilfunksegment im Jahresverlauf um 4,6 Prozent auf 8,43 Millionen (Vorjahr 8,83 Millionen). Die Prepaid-Kunden reduzierten sich 2009 insbesondere durch Ausbuchungen inaktiver SIM-Karten durch die Netzbetreiber (technischer Churn) von 10,29 Millionen auf 9,15 Millionen.

"Auch in 2010 wird der höherwertige Kunde im Fokus unseres Handelns stehen", kommentiert Christoph Vilanek. "Mit der Gesamtausrichtung auf Kundenwert und der stärkeren Vermarktung von Smartphones im Serviceprovider-Modell werden wir die in 2009 erfolgreich begonnene Qualitätsoffensive auch in 2010 fortsetzen", so Christoph Vilanek weiter.

Aufgrund der erfolgreichen Restrukturierung von Geschäftsbereichen und Standorten sowie der erfolgten Verkäufe von Tochtergesellschaften hat sich die Mitarbeiterzahl im freenet Konzern im Jahresverlauf 2009 um 2.861 auf jetzt 4.394 verringert.

"Wir liegen mit unserem Restrukturierungsprogramm voll im Plan. Bis Ende dieses Jahres wollen wir mit der letzten Stufe der IT-Migration das gesamte Mobilfunkgeschäft auf ein einheitliches IT-System umstellen", erklärt Christoph Vilanek, Vorstandsvorsitzender der freenet AG.

Das im Geschäftsjahr veräußerte DSL-Geschäft sowie die ebenfalls im Geschäftsjahr veräußerte STRATO Gruppe und im Vorjahr zusätzlich die bereits in 2008 veräußerte debitel Nederland B.V. werden in den Konzernzahlen als aufgegebene Geschäftsbereiche gemäß IFRS 5 ausgewiesen. Die aufgegebenen Geschäftsbereiche trugen mit 239,9 Millionen Euro (-15,9 Millionen Euro in 2008) zum Konzernergebnis bei, während die weitergeführten Geschäftsbereiche ein Konzernergebnis von 16,6 Millionen Euro (127,5 Millionen Euro in 2008) erzielten - im Vorjahr fielen steuerliche Einmalerträge im Zusammenhang mit dem Erwerb der debitel Group an.

Der Geschäftsbericht 2009 steht im Internet unter www.freenet.ag im Bereich Investor Relations/Publikationen zum Download bereit.

*Bei den dargestellten Vergleichszahlen für das Vorjahr sind gegenüber dem im Vorjahr veröffentlichten Konzernabschluss folgende Punkte zu berücksichtigen: Zum einen war in der 1. Jahreshälfte 2008 die Anfang Juli 2008 übernommene debitel Group noch nicht in den freenet-Bilanzen konsolidiert; zum anderen wurden die Vergleichszahlen gemäß IFRS 5 aufgrund des Verkaufs der STRATO Gruppe bereinigt. Darüber hinaus waren aufgrund des erfolgten Verkaufs des Breitbandgeschäfts retrospektive Umgliederungen innerhalb der GuV-Positionen der weitergeführten Geschäftsbereiche für 2008 vorzunehmen.

freenet AG

Die freenet Group ist der größte netzunabhängige Telekommunikationsanbieter in Deutschland. Bei ihren Mobilfunkaktivitäten konzentriert sich die freenet Group auf die starke Marke "mobilcom-debitel" mit einer langfristigen Marken- und Produktstrategie, die die Bedürfnisse der Kunden in den Vordergrund stellt. Die freenet Group ist die größte unabhängige Vertriebsplattform für Mobilfunk- und Festnetzprodukte in Deutschland mit rund 1.000 exklusiven Shops und circa 6.000 Vertriebsstellen neben ihren bewährten Online- und Direktvertriebskanälen. Dadurch ist freenet in der Lage, Kunden unabhängig über alle Netze und alle Produkte zu beraten.

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