Sonntag, 11. Dezember 2016


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Klassische Vermögensverwaltung? Für Top-Verdiener nicht gut genug!

Der Druck auf Private-Banking-Geschäftsmodelle nimmt in der Krise zu

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Die Ergebnisse des German Wealth Monitor 2012, der in diesem Jahr im August durchgeführt wurde, liegen nun vor und lassen sich wie folgt zusammenfassen: Vermögende Privatkunden vertrauen nur noch wenigen Bankinstituten, sie sind kritisch, durchaus bereit zu wechseln und die Finanzkrise hat sie anspruchsvoller gemacht. Dementsprechend deutlich fällt das Reputationsranking des German Wealth Monitor 2012 aus. Die Studie zu Einstellungen und Verhalten der TOP-Verdiener in Deutschland (Haushaltsnettoeinkommen 200.000 Euro und mehr pro Jahr) wird seit 2006 alljährlich durchgeführt.

Das angesammelte Liquiditätspotenzial ist gewaltig, doch die Top-Kundschaft ist wählerisch - nur 31 Prozent der Befragten nutzen aktuell eine Vermögensverwaltung! Was hält Sie ab?

Ein Grund zeigt sich bei der Frage nach der Unternehmensreputation. Keine der Banken erreicht Bestbewertungen bei den Befragten, aber an erster Stelle innerhalb der jeweiligen Kategorien stehen jene Häuser, die in Krisenzeiten nicht durch negative Schlagzeilen auffielen. Die beste Reputation bei den Vermögenden haben also die Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken (gleichauf), das Bankhaus Lampe, Julius Bär und die LBBW, dies in den Kategorien Direktbanken/Deutsche Banken/Sparkassen, Privatbanken, ausländische Banken und Landesbanken.

Die "rote Laterne" bzgl. der Reputation unter den abgefragten Banken tragen HypoVereinsbank/UniCredit, BHF-Bank, Bank Sarasin und die Saar LB in den gleichen Kategorien. Dabei spielt auch die Reputation der handelnden Personen eine Rolle. Für 24 Prozent der Befragten spielt der Ruf des Vorstandsvorsitzenden und für 27 Prozent der Ruf des Chefvolkswirts eine entscheidende Rolle bei der Auswahl des Instituts.

Auch ein zu starres Geschäftsmodell könnte Top-Verdiener davon abhalten, klassische Vermögensverwaltungen zu nutzen. 77 Prozent der Befragten fanden einen nach individuellen Wünschen zugeschnittenen Service interessant oder sehr interessant.

Dies gilt auch für das bei der klassischen Vermögensverwaltung aktuell noch weit verbreitete Vergütungsmodell. Auch die All-In-Fee könnte ein Grund dafür sein, dass vermögende Privatkunden ihr Geld lieber selbst verwalten. Nur 20 Prozent der Befragten bevorzugen noch diese Variante im Vergleich zu transaktionsabhängigen Modellen, Performance Fees und reiner Honorarberatung. "Generell erlauben es die Daten, zu jedem der erhobenen 48 Institute ein dezidiertes Stärke/Schwäche-Profil herauszuarbeiten. Die Unterschiede sind z.T. dramatisch", kommentiert Forsa Brandcontrol-Chef Harald Jossé.

Die Forsa Brandcontrol GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist das einzige Institut in Deutschland, das sich auf das Controlling von Markenführung und Markenkommunikation spezialisiert hat. Forsa Brandcontrol unterstützt Unternehmen dabei, die Effizienz und Effektivität ihrer Markeninvestitionen zu erhöhen.

Im jährlich statt findenden German Wealth Monitor werden die folgenden Institute erhoben: Bank Sarasin, Bankhaus Jungholz, Bankhaus Lampe, Banque de Luxembourg, Bayern LB, Berenberg Bank, Bethmann Bank, BHF Bank, BNP Paribas, Bremer Landesbank, BTV - Bank für Tirol und Vorarlberg, BW Bank, Comdirect, Commerzbank, Cortal Consors, Credit Suisse, DAB Bank, Deutsche Bank, Donner und Reuschel, DZ Bank, Hauck & Aufhäuser, Helaba, HSH Nordbank, HSBC Trinkaus, HypoVereinsbank/UniCredit, ING DiBa, Julius Bär, Landesbank Berlin, LBBW, LGT Bank, maxblue, Merck Finck, Metzler, M.M. Wartburg, NORD LB, Pictet, Quirin Bank, Saar LB, Sal. Oppenheim, S Broker, Sparda Banken, Sparkasse, UBS, Volks- und Raiffeisenbanken, Vontobel, Weberbank, WGZ Bank und 1822 direkt.

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