Montag, 05. Dezember 2016


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Fair Value REIT-AG steigert Neunmonatsergebnis und erhöht Prognose für 2009

Konzernüberschuss deutlich auf 2,4 Mio. € gesteigert (Vorjahr: 1,4 Mio. €) / Guidance für 2009 erhöht / Allgemeine Verwaltungskosten nachhaltig gesenkt / Dividende für 2010 beabsichtigt

(lifePR) (München, ) Die Fair Value REIT-AG hat heute die Ergebnisse für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres bekannt gegeben. Danach verbesserte die Gesellschaft den Konzernüberschuss deutlich auf 2,4 Mio. € (Vorjahr: 1,4 Mio. €). Das Ergebnis je Aktie lag nach Ablauf der ersten drei Quartale 2009 bei 0,25 € nach 0,15 € in der Vorjahresperiode. Aufgrund des Konzernüberschusses erhöhte sich der bilanzielle Net Asset Value (NAV) der Münchener Immobiliengesellschaft auf 8,30 € je Aktie (31. Dezember 2008: 8,16 €).

Die Mieterträge aus Direktinvestitionen und den vollkonsolidierten Mehrheitsbeteiligungen an geschlossenen Immobilienfonds lagen bei 7,7 Mio. € (Vorjahr: 9,4 Mio. €). Die Reduzierung begründet sich mit der im vierten Quartal 2008 vorgenommenen, vorzeitigen Auflösung eines Generalmietvertrages gegen Erhalt einer Abstandszahlung. Diese war mit dem Ziel umgesetzt worden, den Wert des Objektes unter Abbau vorhandenen Leerstandes langfristig zu erhöhen. Witterungsbedingt stiegen die Heizkosten gegenüber dem Vorjahr, was zu erhöhten immobilienbezogene betrieblichen Aufwendungen von 0,3 Mio. € führte. Dementsprechend lagen die "Funds from Operations" (FFO) zum 30. September 2009 mit 0,23 € je Aktie unter dem Vorjahreswert von 0,28 €.

Demgegenüber konnten im Konzern die Allgemeinen Verwaltungskosten reduziert werden. Gleichzeitig erhöhte sich der Ergebnisanteil der "at equity" bewerteten Beteiligungen an geschlossenen Immobilienfonds von 2,2 Mio. € auf 2,5 Mio. €. Ferner trug das um 2,2 Mio. € verbesserte Bewertungsergebnis zu dem deutlich erhöhten Konzernüberschuss bei.

Die operative Stärke der Fair Value REIT-AG wird deutlich beim Blick auf das um Sondereffekte bereinigte Konzernergebnis. In den ersten neun Monaten des Jahres 2009 summierten sich die Sondereffekte auf insgesamt 1,9 Mio. € (Vorjahr 3,1 Mio. €). Sie resultieren zu 70% auf unterjährigen Buchwertanpassungen der Immobilien und zu je rund 15% auf Abfindungszahlungen und auf nicht liquiditätswirksame Aufwendungen für Zinssicherungsgeschäfte. Daraus ergab sich in den ersten neun Monaten 2009 ein nahezu unverändertes, bereinigtes Konzernergebnis in Höhe von 4,3 Mio. € (Vorjahr 4,5 Mio. €). Das um rund 1,9 Mio. € unter dem Vorjahreswert liegende Nettovermietungsergebnis konnte damit durch nachhaltig reduzierte Allgemeine Verwaltungskosten und nach Rückführung von Finanzverbindlichkeiten gesunkenen Nettozinsaufwand fast vollständig kompensiert werden.

Damit hat die Fair Value REIT-AG in den ersten neun Monaten die eigenen Planungen übertroffen. Aufgrund der positiven Entwicklung in den ersten neun Monaten des Jahres 2009 erhöht der Vorstand die Prognose für das IFRS-Konzernergebnis vor Einmaleffekten und Marktwertänderungen bei den Immobilien und Zinsderivaten im Gesamtjahr 2009 von bisher 4,2 bis 4,5 Mio. € auf 4,5 bis 4,8 Mio. €.

Frank Schaich, Alleinvorstand der Fair Value REIT-AG, nennt die Gründe und gibt einen Ausblick: "Im bisherigen Jahresverlauf haben wir vieles erreicht. Unser Vermietungsstand bleibt mit 95,1% sehr hoch und unsere Finanzierungsstruktur ist mit einem Eigenkapital von 50% der Bilanzsumme unter Einbeziehung der Minderheitsanteile sehr solide. Wir haben sowohl die Ertrags- als auch die Kostenseite weiter verbessert. Insbesondere vor dem Hintergrund der sich ab 2010 vollständig entfaltenden Maßnahmen zur nachhaltigen Senkung der Allgemeinen Verwaltungskosten im Konzern erreichen wir unser Ziel, handelsrechtliche Überschüsse aus laufendem Geschäft zu erwirtschaften. Dementsprechend streben wir für das Geschäftsjahr 2010 an, unseren Aktionären eine Dividende in Höhe von 10 cent je Aktie auszuzahlen."

Einen vollständigen Überblick über die aktuelle Geschäftsentwicklung gibt der Zwischenbericht für die ersten neun Monate 2009, welcher unter www.fvreit.de im Bereich Investor Relations zur Verfügung steht.

Fair Value REIT-AG

Die Fair Value REIT-AG mit Sitz in München konzentriert sich auf den Erwerb sowie die Vermietung, Bestandshaltung und Veräußerung von Gewerbeimmobilien in Deutschland.

Schwerpunkt der Investitionstätigkeit sind vor allem Büro-, Logistik- und Einzelhandels- Immobilien in deutschen Regionalzentren. Als REIT-AG ist die Fair Value von der Körperschaft- und Gewerbesteuer befreit und profitiert beim Immobilieneinkauf von dem Exit Tax-Privileg. Besonderheit der Fair Value ist, neben Direktinvestitionen in Immobilien, der Erwerb von Beteiligungen an geschlossenen Immobilienfonds.

Fair Value partizipiert im Geschäftssegment "Beteiligungen" derzeit über die Beteiligung an 13 geschlossenen Immobilienfonds an einem breit diversifizierten Portfolio von 48 Immobilien mit einer Gesamtmietfläche von 413.688 qm und einem Marktwert per 31.

Dezember 2008 von rund 499 Mio. € (Fair Values Anteil daran entsprach zum 30. September rund 198 Mio. €). Im Segment "Direktinvestitionen" ist die Fair Value Eigentümerin eines Portfolios von 32 überwiegend als Bankfilialen genutzter Gewerbeimmobilien in Schleswig-Holstein mit einer vermietbaren Fläche von 42.948 qm. Der Marktwert dieser Immobilien wurde zum 31. Dezember 2008 mit insgesamt rund 47,3 Mio. € ermittelt.

Zum 30. September 2009 repräsentierte das Gesamtportfolio einen Fair Value-anteiligen Marktwert von insgesamt rund 245 Mio. €. Dieses wies zum 30. September 2009 einen Vermietungsstand von 95,1% der erzielbaren Mieten von 21,0 Mio. € p.a. auf. Die Mietverträge hatten am 30. September 2009 eine gewichtete Restlaufzeit von 6,6 Jahren.

Rund 46% der Potenzialmiete beziehen sich auf Einzelhandelsflächen, 40% auf Büroflächen, 8% auf Logistik-Flächen und 6% auf Sonstige Flächen.

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