Dienstag, 24. Januar 2017


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Badisches Stuckateurhandwerk meldet positive Geschäftsentwicklung

Impulse zur Wohnungsbauförderung unabdingbar

(lifePR) (Freiburg, ) Das Stuckateurhandwerk blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2014 mit steigenden Umsätzen zurück. Bundesweit betrug der Umsatzzuwachs gut 2 Prozent. "Positiv entwickelt hat sich vor allem der Wohnungsbau, während im Gewerbebau nur ein leichtes Wachstum erzielt werden konnte", stellte Verbandsvorsitzender Michael Bleich anlässlich der Mitgliederversammlung des Fachverbandes Ausbau und Fassade Baden am 3. Juli 2015 in Freiburg fest. Das konjunkturelle Schlusslicht bildet - bedingt durch die Sparzwänge bei Städten und Gemeinden - der öffentliche Hochbau. Die Perspektiven für das laufende Jahr bewerten die Stuckateure als günstig.

Trotz gestiegener Baufertigstellungszahlen ist die Bautätigkeit im Wohnungsbau nach wie vor völlig unzureichend. Zwar nahm im Jahr 2014 in Baden-Württemberg die Zahl der fertig gestellten Wohnungen im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent auf 35.600 zu. Bedarfsstudien gehen jedoch davon aus, dass jährlich 60.000 neue Wohnungen benötigt werden. Als Folge der seit Jahren zu geringen Wohnungsbautätigkeit herrscht in Ballungsräumen und vielen Großstädten Wohnungsmangel. Vor diesem Hintergrund fordert der Fachverband Ausbau und Fassade Baden politische Impulse für mehr Wohnungsbau. Dringend geboten ist zur Ankurbelung des Mietwohnungsbaus die Erhöhung der Abschreibungssätze von 2 auf 4 Prozent.

Auch im Bereich der energetischen Sanierung bleiben die Investitionen hinter dem Bedarf zurück. Ein Grund dafür ist das Ausbleiben von Investitionsimpulsen seitens des Staates in Form von steuerlichen Anreizen. Vor diesem Hintergrund setzt sich der Fachverband für die steuerliche Förderung von Sanierungsmaßnahmen ein. Nur so kann ein erheblich größeres Potenzial an privaten Investitionen generiert und das Sanierungstempo im Sinne der klimapolitischen Ziele der Bundesregierung spürbar erhöht werden.

Sorge bereitet den Stuckateurbetrieben ein zunehmender Fachkräftemangel. Angesichts des hohen Bedarfs an qualifizierten Facharbeitern und der in den kommenden Jahren rückläufigen Schulabgängerzahlen setzt der Verband vielfältige Aktivitäten des Nachwuchsmarketings um. So beteiligt er sich an der umfangreichen Nachwuchskampagne "Bau - Dein Ding" der Bauwirtschaft Baden-Württemberg. Ein Kernelement bildet der "BauBus", ein ausgebauter Linienbus, der zur Berufsorientierung an Schulen und auf Berufsmessen eingesetzt wird. Neben vielen praktischen Aufgaben enthält er spannende Multimedia-Elemente, die junge Menschen auf spielerisch-informative Weise für die Bauberufe begeistern. Informationen sind unter www-bau-dein-ding.de abrufbar.

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