Sonntag, 04. Dezember 2016


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Richtig erben und verschenken

Themenabend zu einem wichtigen Aspekt der Unternehmensnachfolge

(lifePR) (Brandenburg an der Havel, ) Ein wichtiger Aspekt der Unternehmensnachfolge stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung am gestrigen Dienstag an der Fachhochschule Brandenburg (FHB): "Generationen im Dialog - Richtig vererben und schenken" lautete der Titel des Themenabends, den das GründungsZentrum der FHB in Zusammenarbeit mit der HypoVereinsbank und der Creditreform organisiert hat. Die Veranstaltung mit rund 40 Gästen bildete den Auftakt zur Reihe "Generationen im Dialog".

220 Milliarden Euro werden in Deutschland pro Jahr vererbt. In der Unternehmensnachfolge gibt es 71.000 Erbfälle pro Jahr. Mit solchen Zahlen machte der erste Referent, Volker Haas von der HypoVereinsbank Investmenttalk und Vermögensnachfolgeplanung, die Dimensionen dieses Themas deutlich. Er gab den Rat, sich nicht auf die Erbschaftsregelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) zu verlassen, denn diese seien 1896 entstanden, zu einer Zeit also, in der weder Familienverhältnisse noch Steuergesetze so komplex und kompliziert gewesen seien wie heute. Gerade für Unternehmer und Unternehmen könne eine Nichtregelung der Erbschaft fatale Folgen bis hin zur Unternehmensauflösung und dem daraus resultierenden Verlust von Arbeitsplätzen. Sowohl zur Sicherung des privaten Vermögens, Unternehmen eingeschlossen, als auch aus volkswirtschaftlichen Gründen sei deshalb eine Vermögens- und Unternehmensnachfolgeplanung unerlässlich, betonte Volker Haas. Ein weiterer, aus aktuellem Anlass vorgestellter Aspekt waren die Auswirkung der Unternehmenssteuerreform 2010 und das Wachstumsbeschleunigungsgesetz, das der Brandenburger Steuerberater Detlef Hergarden in prägnanter Art und Weise den Teilnehmern vorstellte.

Nach den beiden anschaulichen Impulsreferaten kamen die Teilnehmer mit dem Podium in eine angeregte Diskussion. Neben den Referenten Volker Haas und Detlef Hergarden saßen im Podium Anne Slonina von der Creditreform Brandenburg, Lutz Auerbach von der HypoVereinsbank Brandenburg und Prof. Dr. Hubertus Sievers von der FHB als Vorstandsmitglied des Brandenburgischen Instituts für Existenzgründung und Mittelstandsförderung e.V. (BIEM).

Nach dem erfolgreichen Informationsabend soll die Kooperation mit HypoVereinsbank und Creditreform in weiteren Veranstaltungen fortgesetzt werden.

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