Dienstag, 06. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 66097

Weiterbildung: Professionals studieren asiatische Märkte vor Ort

(lifePR) (Wiesbaden/Oestrich-Winkel, ) .
- Start 4. Jahrgang Executive Master in Business Innovation
- Berufsbegleitendes Zweitstudium mit Auslandsmodul
- Fachund Führungskräfte zu Gast in Thailand und Indien

Innovationsprojekte erfolgreich führen, das Potenzial der eigenen Mitarbeiter erkennen und nutzen und neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsfelder etablieren, dies lernen die Teilnehmer des berufsbegleitenden Zweitstudiums "Executive Master in Business Innovation (EMBI)". Während sich der 3. Jahrgang im Rahmen des sechstägigen Auslandsmoduls in Thailand und Indien fit macht, stehen die Teilnehmer des 4. EMBI-Jahrgangs bereits in den Startlöchern, ihr Studium am Strascheg Institute for Innovation and Entrepreneurship (SIIE) an der European Business School (EBS) aufzunehmen. Die Einführungsveranstaltung findet vom 11. bis 13. September 2008 auf dem EBS Campus im Rheingau statt.

Bereits seit einigen Jahren pflegt das SIIE intensive internationale Partnerschaften mit Hochschulen und Universitäten mit Schwerpunkt General Management und Innovationsmanagement - unter anderem mit der Thammasat University in Bangkok und dem S.P. Jain Institute of Management and Research (Mumbai/Indien). Auch der 4. Jahrgang des Weiterbildungsstudiums "Executive Master in Business Innovation (EMBI)" wird einen Teil der 18-monatigen berufsbegleitenden, Ausbildung in Indien und Thailand verbringen.

Eingefahrener Arbeitstrott ist Kreativitätskiller

Professor Dr. Peter Russo, Vorsitzender der Institutsleitung des SIIE erklärt, warum das Auslandsmodul in den Lehrplan aufgenommen wurde: "Wir haben die Lehrinhalte für den EMBI konzipiert, indem wir vorab führende Unternehmen verschiedener Branchen gefragt haben, wie ihre internen Prozesse im Innovationsmanagement strukturiert sind - von der Idee bis zur Marktreife eines Produkts oder einer Dienstleistung. Vor allem aber wollten wir wissen, in welchen Bereichen sich die Unternehmen besser ausgebildete Fach- und Führungskräfte wünschen." Über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken, andere Kulturen und Märkte vor Ort kennen zu lernen und sich intensiv mit Mitarbeitern anderer Unernehmen mit ähnlichen Arbeitsbereichen austauschen zu können, seien neben der fachlichen Weiterqualifizierung die dringendsten Wünsche der Unternehmen gewesen, so Russo. Da sei es eine logische Konsequenz gewesen, auch ein Modul in den "Emerging Markets" ins Curriculum aufzunehmen.

Und was erwartet die Studierenden in den sechs Tagen, die das Global Study Module die EMBI-Teilnehmer nach Mumbai und Bangkok führt? Hierzu Russo: "Vor allem eignen sich die Teilnehmer fernab ihres Arbeitsalltags neues Wissen an. In Thailand liegt der Schwerpunkt neben dem Kennen lernen des Landes auf dem Thema Supply Chain Management: der Besuch mehrerer Unternehmen (Thai German Institute, Bayer Polycarbonates Production Site and Research Center, Rodenstock Thailand Factory) rundet den Besuch ab und verlinkt die Praxis sehr schön mit dem bereits Gehörten in Deutschland und dem neuen Wissen aus Vorträgen vor Ort. Das Wissen um das Land erarbeiten sich die Teilnehmer aktiv über die Case Study "Challenges of a Foreign Entrepreneur Doing Business in Thailand" und einer Rally gemeinsam mit Masterstudenten der Thammasat University. Herr Leipold, Deputy Chief Business Advisory Division der German-Thai Chamber of Commerce, gibt einen Überblick über deutsche Unternehmen, die in Thailand aktiv sind. Mit den Gruppenpräsentationen in einem Ressort an der Küste finden die Tage in Thailand einen gelungenen Abschluss."

In Indien liegt der Fokus auf Business und Knowledge Outsourcing. Neben einem allgemeinen Überblick ("Nuances of Doing Business in India") über das Land werden Chancen und Risiken des Outsorcings dargestellt und anhand von Firmenbesuchen verdeutlicht. Hier rundet ein Faculty Dinner mit dem indischen Professorenstab und indischen Masterstudenten das Programm ab.

Durch das Global Study Modul, das die Studierenden innerhalb von einer Woche an zwei asiatische Hochschulen führt, erhalten sie einen unmittelbaren Einblick in die Chancen und Märkte der besuchten Länder. Die Mischung von Fachvorträgen hochkarätiger Manager aus der Praxis und Professoren, die in den jeweiligen Ländern beheimatet sind sowie der Besuch von Firmen vor Ort gewährleisteten, "dass in der Kürze der Zeit ein Optimum an Einblicken in das jeweilige Land möglich ist".

Sonja Satl, Deutsche Bank AG, gibt First-Hand Insights

Für den 3. EMBI-Jahrgang, der im Mai dieses Jahres nach Asien reiste, stand ein besonderes Highlight auf dem Programm: Einen Abend lang hatten die Teilnehmer Gelegenheit, eine EBS-Absolventin, die seit rund zwei Jahren in Indien lebt und arbeitet, nach ihren Eindrücken und Erfahrungen zu befragen.

Sonja Satl, Director & Senior Product Manager SME (Indien und China), Deutsche Bank AG Mumbai, absolvierte 1995 ihren Diplom-Kaufmann an der EBS und traf sich mit den EMBI-Teilnehmern, um aus erster Hand zu berichten, wie sie das Leben und Arbeiten in Mumbai empfindet und wie sie nach Indien kam. "Indien ist einer der dynamischsten Märkte weltweit und wird in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Für mich stand schon vor dem Studium fest, dass ich gerne im Ausland arbeiten möchte. Dies war auch ein Hauptgrund, ein international orientiertes Studium an der EBS zu absolvieren." Sie habe seit vielen Jahren großes Interesse an Indien und kenne die indische Kultur und das Land sehr gut. "Ich spreche, lese und schreibe Hindi. Als ich von meiner jetzigen Chefin angesprochen wurde, nach Indien zu wechseln, sah ich das als gute neue Herausforderung an und wechselte innerhalb der Deutschen Bank, für die ich seit insgesamt 13 Jahren - davon sechs Jahre in New York City - tätig bin, aus dem Corporate- und Investmentbanking in den Bereich Private & Business Clients."

Auch der nächste EMBI-Jahrgang, der sein Studium Mitte September aufnimmt, darf sich auf ein spannendes und lehrreiches Global Study Module freuen.

Start 4. EMBI-Jahrgang: 11.09.2008, nächstes Global Study Module: 16.-22.05.2009 Weitere Informationen unter www.ebs.edu/embi

Kontaktperson für weitere Informationen zum EMBI:
ass. jur. Birgitt Simon, Programm-Koordinatorin EMBI
Strascheg Institute for Innovation and Entrepreneurship (SIIE)
European Business School (EBS)
International University Schloss Reichartshausen, 65375 Oestrich-Winkel
Tel.: +49 6723 8888 520
E-Mail: birgitt.simon@ebs-siie.de

Strascheg Institute for Innovation and Entrepreneurship (SIIE)

Das 2007 aus dem Lehrstuhl für Industrielles Management an der European Business School (EBS) International University Schloss Reichartshausen hervorgegangene Strascheg Institute for Innovation and Entrepreneurship (SIIE) betreibt unter der Leitung von Professor Dr. Ronald Gleich und Professor Dr. Peter Russo mit mehr als 40 Mitarbeitern praxisorientierte Forschung, Lehre und Weiterbildung in den Kernthemenfeldern Innovationsmanagement, Entrepreneurship, Aviation sowie im Projektmanagement und Controlling. Prof. Dr. Peter Russo ist neben seiner Tätigkeit am SIIE Professor für Entrepreneurship an der Fachhochschule München und Sprecher der Geschäftsführung des Strascheg Center for Entrepreneurship (sce). Der Institutsname geht auf den Hauptstifter, Falk F. Strascheg, zurück. Er ist einer der erfolgreichsten Venture Capitalisten in Deutschland und Europa. Das Institut wird neben der Renate und Falk Strascheg Stiftung derzeit u. a. auch von den Unternehmen AUDI AG, DEKRA AG, DPD Deutschland GmbH, Horváth&Partners AG, Lufthansa AG, Mikroforum GmbH, Technologie Management Gruppe GmbH, der Wittenstein AG sowie der Stiftung Industrieforschung unterstützt.

Die vielfältigen Forschungsaktivitäten des SIIE bilden die Basis für eine interdisziplinäre Lehre und ganzheitliche Weiterbildungsangebote (Executive Education). Im Rahmen von Auftragsstudien, Pro-motions- und Habilitationsvorhaben werden kontinuierlich neue, hoch aktuelle Erkenntnisse gewonnen und bei Praktikern wie Wissenschaftlern verbreitet.

Executive Master in Business Innovation (EMBI)

Der EMBI, gemeinsam entwickelt von der EBS, dem SIIE sowie dem Strascheg Center for Entrepreneurship (sce) mit Sitz in München, zeichnet sich gegenüber anderen Studienprogrammen durch eine Reihe spezifischer Eigenschaften aus: die Aufteilung der Inhalte auf insgesamt zehn Module ermöglicht in sich abgeschlossene Bereiche. Einzelne Prüfungsleistungen sind dennoch didaktisch aufeinander abgestimmt und teilweise sogar verlinkt. So ergibt sich ein ganzheitlicher, holistischer Lehransatz, der alle Aspekte des Innovationsmanagements aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet.

Ein weiteres Merkmal des EMBI sind die innovativen Lehrmethoden: alle Module sind interaktiv und leben von der Beteiligung und den Erfahrungen der Teilnehmer. Mit "Living Cases" haben die Studierenden die Möglichkeit, eine Aufgabenstellung aus ihrem beruflichen Alltag wissenschaftlich zu beleuchten.

Das Executive Studienprogramm ist konzipiert für:

- Fach- und Führungskräfte mit Schwerpunkt Innovationsmanagement, wie z.B. Ingenieure, Naturwissenschaftler, Wirtschaftswissenschaftler und Mitarbeiter aus Produktmarketing, Produktentwicklung sowie Forschung & Entwicklung oder der Rechtsabteilung.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Berufliches Spektrum mit Ausbilderschein erweitern

, Bildung & Karriere, ebam GmbH

Wer seine Kompetenzen erweitern will, sollte sich durch den Ausbildereignungssch­ein die Berechtigung zum Ausbilden erwerben. In Deutschland...

Fachwirte (IHK) gesucht – beste berufliche Aussichten im Winter

, Bildung & Karriere, ebam GmbH

Die Palette an Fachwirten wächst stetig – immer mehr steigt die Nachfrage nach den Meistern ihres Fachs. Auch der Staat hat ein hohes Interesse...

FH Lübeck und Philipps-Universität Marburg verbessern die Welt digital

, Bildung & Karriere, Fachhochschule Lübeck

Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE) zeichnete am 5. Dezember herausragende digitale Projekte zur Integration mit dem Preis für...

Disclaimer