Donnerstag, 08. Dezember 2016


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ESPA BOND LOCAL EMERGING in Zeichnungsphase

Schwellenländern als Gewinner der Finanzkrise

(lifePR) (Wien, ) Mit dem aktuell zur Zeichnung aufliegenden ESPA BOND LOCAL EMERGING erweitert die ERSTE-SPARINVEST ihr Angebot bei Emerging Markets-Anleihenfonds. Die Zeichnungsfrist für den ESPA BOND LOCAL EMERGING läuft noch bis 16. Oktober, der erste Rechenwert (EUR 100,-) wird am 17.10.2008 gebildet. Der Fonds eignet sich zur langfristigen Vorsorge und kann auch als Wertpapier-Sparplan ab EUR 30,- pro Monat erworben werden.

"Wir wollen ein Portfolio zusammenzustellen, mit dem man das Verhältnis zwischen Risiko und Ertrag verbessern kann und somit einen Mehrwert schafft", beschreibt Heinz Bednar, Vor-sitzender der Geschäftsführung der ERSTE-SPARINVEST das Ziel des Fonds. In Zeiten wie diesen sei die Risiko-Aversion der Investoren verständlicherweise hoch. Dennoch dürfe man die langfristigen Ertragschancen in den Emerging Markets nicht außer acht lassen. Das kaufkraft-bereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird um 2012 genauso hoch sein wie jenes in den entwickelten Volkswirtschaften. "Damit werden die Emerging Markets auch in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen."

In den letzten Wochen sind zahlreiche US Finanzinstitute und einige europäische Banken in den Sog der Finanzkrise gerissen worden. Der panikartige Abverkauf von Aktien führte zu einer Flucht der Investoren in die Qualität, also in Staatsanleihenfonds und sichere Cashprodukte. Auch die Schwellenländer blieben von der US-Finanzkrise nicht verschont. Der Risikoaufschlag (Spread), den Emerging-Markets Papiere verglichen zu US-Dollar-Staatsanleihen ausweisen, ist auf ein 4-Jahreshoch von 470 Basispunkten (entspricht 4,7 %) geklettert. Anleihen aus den Emerging Markets werden derzeit mit Renditen von über 8 % gehandelt.

"Der große Unterschied zur Vergangenheit ist, dass sich die strukturellen Rahmenbedingungen in den Emerging Markets deutlich verbessert haben", betont Fondsmanager Gerhard Winzer. "Während die entwickelten Volkswirtschaften im 2. Halbjahr 2008 schrumpfen werden, tragen die Emerging Markets zur Stabilisierung der Weltwirtschaft bei". Die Emerging Markets-Region als Ganzes verzeichnet seit Jahren Leistungsbilanzüberschüsse. Die Unternehmen sind solide finanziert und profitieren vom Export- und Konsumwachstum. Als positiv wertet Winzer auch das Bevölkerungswachstum und die Konvergenz zu den entwickelten Volkswirtschaften.

Die ERSTE-SPARINVEST prognostiziert für die Emerging Markets ein Wachstum des Brutto-Inlandsprodukts (BIP) von 5,2 % für das Jahr 2009. Im Unterschied dazu wird das BIP der entwickelten Volkswirtschaften nächstes Jahr nur 0,3% betragen, so Winzer. Anders als in den Krisenjahren 1997 (Asien) und 1998 (Russland) sind die Emerging Markets weit weniger von der Konjunktur in den USA abhängig. Solide Leistungsbilanzüberschüsse und Kapitalzuflüsse führten zu einem starken Anstieg der Währungsreserven. Allein Russland verfügt rund 550 Mrd. Euro an Devisenreserven. Darüber hinaus nehme auch der Inflationsdruck ab. "Die Währungen werden durch die strukturellen Verbesserungen in den Emerging Markets langfristig gegenüber Euro und US-Dollar tendenziell aufwerten", so Gerhard Winzer.

Das ESPA BOND LOCAL EMERGING wird weltweit in Emerging Markets Anleihen veranlagen. Das Startportfolio deckt laut Fondsmanager Anton Hauser folgende Regionen ab:

Der ESPA BOND LOCAL EMERGING biete dem Anleger einige wesentliche Neuerungen:
- Breite Streuung in Anleihen von Emerging Markets weltweit - in lokaler Währung
- Veranlagung überwiegend in Staatsanleihen; Unternehmensanleihen und andere liquide Instrumente können beigemischt werden.

"Um sich als Investment für den Fonds zu qualifizieren, durchläuft jede Anleihe eine umfangreiche fundamentale Analyse. In diesem Auswahlprozess (nach dem sog. Top Down-Prinzip) werden die Länder zunächst hinsichtlich volkswirtschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen analysiert. Einbezogen wird auch eine Einschätzung über die künftige Entwicklung der Währung. Zusätzlich werden alle Einzeltitel nach relativer Attraktivität durchleuchtet (sog. Bottom up-Prozess)", ergänzt Hauser

Erste Asset Management GmbH

ERSTE-SPARINVEST (www.sparinvest.at), die Investmentfondsgesellschaft der Erste Bank und der österreichischen Sparkassen, verwaltet aktuell ein Fondsvolumen von rund 26 Milliarden Euro. Bei Publikumsfonds ist sie mit einem Marktanteil von 24 % Marktführer in Österreich.

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