Sonntag, 04. Dezember 2016


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Josef Bulva feiert nach 14 Jahren Bühnenabwesenheit sein großes Comeback

Der legendäre Pianist kommt am 26. Oktober 2010 in die Laeiszhalle nach Hamburg / Der Vorverkauf hat bereits begonnen

(lifePR) (Hamburg, ) Nach 14-jähriger Abwesenheit von der Bühne kehrt der große Pianist Josef Bulva endlich auf die Konzertpodien zurück. Am 26. Oktober 2010 feiert der begnadete Klavierspieler sein Comeback in der Laeiszhalle Hamburg.



Er galt als brillantester Klavierspieler seiner Zeit und feierte vor internationalem Publikum legendäre Bühnenerfolge: Josef Bulva sorgte mit analytischem Klavierspiel und technischer Perfektion für Furore. Ein tragischer Unfall zwang ihn 1996, seine Weltkarriere als Pianist zu beenden. Mit unglaublichem Willen und modernster Chirurgie ist es Josef Bulva jedoch gelungen, seine virtuose Spielfähigkeit vollständig wiederzuerlangen. Auf seiner Comeback-Tournee präsentiert er eine ganz persönliche Auswahl seiner bevorzugten Klaviersonaten. So spielt der gebürtige Tscheche neben Werken von Frédéric Chopin und Ludwig van Beethoven auch Bohuslav Martinus Sonate Nr. 1.



Josef Bulva hat die Konzertpodien der Welt mit einem Rezept erobert, das er sich zur Tugend erhoben hat: natürliche Musikalität, Intuition, Analyse und Disziplin. Seine ausverkauften Konzerte waren gefeierte Attraktionen des zeitgenössischen Kulturbetriebs, und dem Publikum machte es Freude, einem Meister der instrumentalen Kunst zuzuhören, der nichts anderes im Sinne hatte, als den Notentext respektvoll und ohne Extravaganzen zu spielen. Dabei standen ihm die Selbstverständlichkeit des technischen Standards und die Unfehlbarkeit in Fragen des Stilgefühls uneingeschränkt zur Verfügung. Mit einer schier unglaublichen Virtuosität ausgerüstet, gestaltete Josef Bulva seine durchdachten Interpretationen immer aus den Möglichkeiten des Instruments heraus und ließ seine pianistische Phantasie von den Effekten und Farben des Klavierklangs beherrschen. "Pianist des wissenschaftlichen Zeitalters" hat Joachim Kaiser ihn einmal genannt und ihm attestiert: "Meisterwerke erscheinen in neuem Licht". Steinway adelte ihn mit dem Prädikat: "Der Pianist der Pianisten."

Josef Bulva wurde 1943 in Brno (Brünn), Tschechien, geboren. Seine pianistische Ausbildung begann er mit neun Jahren an der Musikschule von Napajedla. Bereits als Dreizehnjähriger gab er seine ersten Konzerte, spielte Mozart, Liszt-Etüden und die "Paganini-Variationen" von Brahms. Mit staatlicher Unterstützung versehen kam er ans Brünner Konservatorium und anschließend an die Akademie der Schönen Künste in Bratislava, wo er seine Studien mit Auszeichnung abschloss. Die ehrenvolle Ernennung zum Staatssolisten war die logische Konsequenz. Zu den Säulen seines künstlerischen Schaffens wurden das Dreigestirn Liszt, Chopin und Beethoven sowie die Schlüsselwerke der Klavierliteratur des 20ten Jahrhunderts.Seine außerordentlich rege Konzerttätigkeit wurde 1971 durch einen schweren Unfall abrupt unterbrochen, dem ein einjähriger Krankenhausaufenthalt folgte. 1972 emigrierte er aus politischen Gründen in den Westen. Er wurde Staatsbürger des Großherzogtums Luxemburg, das ihn bald als seinen führenden Pianisten feierte und ihm eine freie Lebensbasis gab. Gleichzeitig fand er den Weg in die heimliche Musikhauptstadt München, in der er seine zweite Heimat fand.

Von hier aus öffneten sich Josef Bulva, dem längst der Ruf einer singulären Künstlerpersönlich­keit vorausgeeilt war, die internationalen Konzertsäle, Rundfunkanstalten und Schallplatten­studios. Er verweigerte sich jedoch dem Kommerz und wohlfeilen Startums und trat zunehmend seltener und in manchen Orten und Ländern niemals auf. Die Aura des Enigmatischen und Schwierigen begann den - privat zugänglichen - Künstler zu umgeben, obwohl er sich lediglich dem Erreichen seiner künstlerischen Prinzipien und Ideale verschrieb. Dafür blieb ihm aber wenig Zeit: im März 1996 verlor er durch einen tragischen Unfall die Spielfähigkeit seiner linken Hand. 1997 entschied sich Josef Bulva, in das Fürstentum Monaco zu ziehen, wo er bereits einen Wohnsitz besaß. Doch seine Leidenschaft für die Interpretation der Musik, seine Begabung und Talent ließen ihm keine Ruhe. Sein eiserner Wille und Disziplin, exzellente Chirurgie und enorme Rekonvaleszenz-Leistung, brachten ihm seine Spielfähigkeit wieder zurück. Im Oktober 2010 kehrt Josef Bulva nach 14-jähriger Abwesenheit vom Konzertmarkt auf die Konzertpodien zurück, u. a. mit einer Deutschlandtournee in Zusammenarbeit mit DEAG Classics.

JOSEF BULVA

Herbst-Tournee 2010
Josef Bulva präsentiert Werke von Chopin, Beethoven und Martinu
26.10.2010, 20 Uhr - Hamburg Laeiszhalle

Karten gibt es zwischen 13,50 € und 40,- € jeweils zzgl. Gebühren an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter der Tickethotline: 01805 - 44 70 777 (0,14€/Minute, Mobilfunkpreise max. 0,42€/Minute) sowie unter www.elbklassik.de und www.deag.de.

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