Mittwoch, 07. Dezember 2016


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Fünfter Lauf zur DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft) 2008: Wallenwein gewinnt Regenschlacht im Saarland und hält Meisterschaft offen

(lifePR) (Frankfurt/Main, ) Mit einem hauchdünnen Vorsprung von 1,2 Sekunden konnten sich Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer (Stuttgart / Österreich, Mitsubishi Lancer) beim fünften Lauf der DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft) bei der ADAC Saarland-Rallye gegen ihre Markenkollegen Peter Corazza / Ronald Bauer (Oelsnitz / Neumark) durchsetzen und haben damit gleichzeitig den vorzeitigen Titelgewinn der Drittplatzierten Hermann Gaßner / Siggi Schrankl (Surheim / Obing, Mitsubishi Lancer) verhindert. Beim fünften Lauf der höchsten deutschen Rallyeliga lieferten sich die drei Top-Teams einen extrem spannenden Fight, bei dem die Führung fast nach jeder Prüfung wechselte und das Trio selten mehr als fünf Sekunden auseinander lag. Auf den durch Regen extrem rutschigen zwölf Prüfungen über 144 km gaben die Allradfahrzeuge den Ton an, während die starken Porsche-Teams chancenlos blieben. So konnte sich mit Youngster Hermann Gaßner junior auch auf dem vierten Platz eine Lancerpilot platzieren, der damit eine hervorragende Performance zeigte und sogar seine erste WP-Bestzeit in der DRM eroberte. Bester Nicht-Allradler wurde Olaf Dobberkau (Schleusingen, Porsche 911 GT3), der hinter Rudi Hachenberg / Tanja Neidhöfer (Wermelskirchen / Elz, Mitsubishi Lancer) als Sechster im Ziel in Dillingen eintraf. Informationen rund um den fünften Lauf zur DRM gibt es unter auf der offiziellen Homepage unter www.rallye-dm.de.

Seinen "Matchball" zur vorzeitigen Wiederholung des Titels von 2007 konnte Hermann Gaßner im Saarland nicht nutzen und muss nun beim Saisonfinale bei der ADMV-Lausitz-Rallye (16. bis 18. Oktober 2008) den nächsten Anlauf nehmen. Stattdessen wurde er in einen heißen Kampf mit Wallenwein und Corazza verwickelt, der durch das Regenwetter und entsprechend glatte Prüfungen noch erschwert wurde. "Das war ein enorm hektischer Tag heute", stöhnte der Bayer im Ziel und resümierte: "Auf der einen Seite freue ich mich, hier zu sein. Die Chancen waren groß, bei diesen Streckenbedingungen nicht ins Ziel zu kommen. Andererseits muss ich nun in der Lausitz auf jeden Fall ankommen. Viel lieber wäre ich dort ohne Druck gefahren." Seinem Konkurrenten im Kampf um den Titel war die Erleichterung nach dem Ziel anzumerken: "Ich bin einfach nur happy", strahlte Sandro Wallenwein, der eine heiße Woche hinter sich hatte: "Erst hatte unser Einsatz-Subaru einen Motorschaden, so dass wir uns einen Mitsubishi leihen mussten. Dieses Fahrzeug haben wir innerhalb eines Tages revidiert und waren erst am Freitagmorgen einsatzbereit. Danach haben wir ohne jeden vorherigen Test auf der ersten WP die Bestzeit gefahren: Einfach nur klasse!" Einen Freudentanz machte nach dem Zieleinlauf auch der Zweitplatzierte: Peter Corazza hatte nach dem enorm spannenden Fight zwar das Nachsehen, fand ansonsten aber den Verlauf des 38. Geburtstages, den er am Rallyesamstag feierte, ziemlich in Ordnung: "Die Freude über Platz zwei überwiegt vor dem knapp verpassten Sieg. Das Wetter spielte mir zu - danke an Petrus und meinen Reifenpartner BF Goodrich." Als besondere Belohnung sprang bei der Saarlandrallye noch der dritte Platz in der Meisterschaft heraus - und die Führung in einer besonderen Wertung: Der Oelsnitzer kann mit einem Dutzend WP-Bestzeiten die meisten WP-Siege in der Saison für sich reklamieren und führt in dieser Hinsicht vor Gaßner (11 Bestzeiten) sowie Olaf Dobberkau, Sandro Wallenwein und Matthias Kahle (je zehn).

Hachenberg überrascht mit fünften Platz

Positiv überraschten die Youngster hinter dem Führungstrio. Hermann Gaßner junior unterstrich mit dem vierten Rang sein Klasse, Rudi Hachenberg holte als Gaststarter den viel beachteten fünften Rang. Der ehemalige Junior-Cup-Champion zeigte eine tolle Leistung und fuhr trotz eines dreiviertel Jahres Rallyepause auf Anhieb in der Spitzengruppe mit. Chancenlos blieben im saarländischen Regen dagegen die heckgetriebenen Porsche-Teams. Bester wurde Olaf Dobberkau, der zusammenfasst: "Das war definitiv kein Porsche-Wetter. Es war extrem hart hier zu fahren. Solche Bedingungen mit Wasser und Schlamm auf der Strecke habe ich lange nicht mehr erlebt - und so viel Aquaplaning wohl noch nie in meinem ganzen Rallyeleben." Markenkollege Matthias Kahle lief auf siebter Position im Ziel ein - er hatte durch eine falsche Reifenwahl viel Zeit eingebüßt. Anton Werner, dritter Pilot der Porsche-Fraktion, musste nach WP 9 mit einem Hinterachsdefekt vorzeitig aufgeben.

Saarländische Piloten siegen in Division 3 und 4

Packenden Sport zeigten auch die Piloten der Divisionen 3 und 4. Die Akzente in der "Privatfahrerklasse" (Division 3) konnten zunächst Peter Zehetmaier / Jürgen Breuer (Stephanskirchen / Ellgau, Honda Civic Type R) setzen. Hinter ihnen entbrannte schon früh ein heftiger Fight zwischen den Lokalmatadoren Lars Mysliwietz / Oliver Schumacher (Piesbach / Fluterschen) und Mark Wallenwein / Stefan Kopzyk (Stuttgart / Heilbronn, beide Citroën C2 R2), der zum Kampf um den Divisionssieg wurde, als Zehetmaier mit einem Differenzialschaden aufgeben musste. Als Gesamt-Dreizehnte konnten sich die Saarländer schließlich gegen ihre Konkurrenten durchsetzen. In Division 4 dominierte ADAC-Saarland- Youngster Dominik Port (Wadern, Suzuki Swift Sport) das Geschehen. Der mit DRM-Gaststarterstatus angetretene Port konnte sich gegen Felix Herbold
(München) in einem weiteren Swift durchsetzen und seinen Konkurrenten aus dem Suzuki-Rallye-Cup dabei um 5,4 Sekunden schlagen. Dritter wurde Christian Riedemann (Sulingen), der mit Oliver Bobrink (Uchte) im Suzuki Ignis Sport antrat. Ihr Ergebnis brachte ihnen genügend Punkte, um sich in der DRMGesamtwertung auf die vierte Position zu verbessern. Beste Saarländer im Gesamtklassement wurden Armin Sommer / Vicky Braun (beide Saarbrücken, Subaru Impreza WRX Sti) auf der 9. Position.

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