Sonntag, 22. Januar 2017


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Familienunternehmer: SPD-Abkehr von Agenda2010 irrational und unbezahlbar

Adenauer: Reformpolitik war größte historische Leistung in Schröders Kanzlerschaft

(lifePR) (Berlin, ) DIE FAMILIENUNTERNEHMER kritisieren die Abkehr der SPD von der Agenda2010. "Die Reformpolitik der zweiten Regierung Schröder war die größte historische Leistung seiner Kanzlerschaft und auch seiner Partei in der jüngeren Geschichte. Sich davon jetzt mit großen Gesten zu distanzieren, ist völlig irrational. Die Familienunternehmer wünschen sich in der Opposition eine jederzeit regierungsfähige Volkspartei. Rot-grün brauchte nach 1998 über eine Legislaturperiode, um in der Wirtschafts- und Finanzpolitik in der Regierung anzukommen und sich von den alten Weltveränderungsträumen zu verabschieden. Wohin eine Politik jahrelanger Realitätsvergessenheit führen kann, zeigt uns heute Griechenland mit seinem aufgeblähten öffentlichen Sektor. Die SPD sollte sich nicht die falschen Vorbilder nehmen", erklärte Patrick Adenauer, Präsident von DIE FAMILIENUNTERNEHMER.

Die neue Programmatik der SPD mit der Ausweitung des Arbeitslosengeldes, der Mitbestimmung und des Kündigungsschutzes sowie die Begrenzung der Zeitarbeit werden den Arbeitsmarkt wieder zementieren wie vor der Agenda2010. Adenauer: "Diese Vorschläge sind unbezahlbar und setzen wieder die falschen Anreize. Vordringlich ist aber eine wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik, durch die - insbesondere auch für Menschen mit geringer Qualifikation - neue Arbeitsplätze geschaffen werden können. Das können nur wir Unternehmer. Und wir können es nur, wenn die steuer- und arbeitsmarktpolitischen Rahmenbedingungen stimmen."

27,5 Mio. sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und 3 Mio. selbständige Unternehmer müssen 29,5 Mio. Rentner, Pensionisten, Hartz-IV- und Sozialhilfe-Empfänger (inklusive "Aufstocker") plus 4,5 Mio. Beschäftigte im Öffentlichen Dienst finanzieren. "Dieses ungesunde Ungleichgewicht kann nur durch mehr Menschen in Arbeit ausgeglichen werden", unterstrich Adenauer.

Die Familienunternehmer - ASU e.V.

DIE FAMILIENUNTERNEHMER (ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer - ASU ) sind die starke Stimme des Unternehmertums in Deutschland. Als politische Interessenvertretung der Familienunternehmer folgen sie den Maximen Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Familienunternehmer repräsentieren verantwortliches Unternehmertum: sie haften mit ihrem Kapital, sind in ihrer Region verwurzelt und stehen für eine nachhaltige Unternehmens- und Personalpolitik. Dieser Unternehmertypus und ihr ordnungspolitisches Wertegerüst machen die Familienunternehmer zu idealen Bot­schaftern der sozialen Marktwirtschaft. Die rund 5.000 Mitgliedsunternehmen erwirtschaften einen Jahresumsatz von ca. 300 Mrd. Euro (Vgl. BIP Deutschland: rund 2.400 Mrd. Euro). Über 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind Familienunternehmen, also eigentümergeführte Firmen. Auch unter den Betrieben mit mehr als einer Million Umsatz sind 80% Familienunternehmen.



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